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| École polytechnique fédérale de Lausanne | |
|---|---|
| Gründung | 1853 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Ecublens VD, Schweiz |
| Leitung | Patrick Aebischer, Präsident |
| Studenten | ca. 7'700 |
| Mitarbeiter | ca. 4'000 |
| Netzwerke | CESAER, CLUSTER, TIME |
| Website | www.epfl.ch |
Die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL; deutsch Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) ist eine technisch-naturwissenschaftliche Universität in Lausanne, Schweiz. Der Campus befindet sich ausserhalb des Stadtzentrums in unmittelbarer Nähe des Genfersees, er schliesst direkt an den Campus der Universität Lausanne an – zusammen genommen das grösste Bildungs- und Forschungszentrum der Schweiz.
Die EPFL ist in 7 Fakultäten gegliedert, sie bietet 13 Studiengänge (jeweils Bachelor und Master) an. 240 Professoren (Frauenanteil: 9,8 %) und über 1600 Doktoranden sind für die EPFL tätig. Etwa 7000 Studenten sind eingeschrieben[1]. Präsident ist seit 2000 der Neurowissenschaftler Patrick Aebischer. Die EPFL ist eingebunden in den ETH-Bereich des Bundes, der neben der EPFL die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich sowie vier Forschungsanstalten (PSI, WSL, Empa und Eawag) umfasst.
Inhaltsverzeichnis |
Gegründet wurde sie 1853 als Privatschule nach dem Prinzip der Pariser École centrale unter dem Namen École spéciale de Lausanne von Louis Rivier,[2] Jean Gay, Pierre-Joseph und Jules Marguet[2]. 1869 wurde sie die technische Abteilung der öffentlichen Académie de Lausanne. Als letztere reorganisiert wurde und 1890 den Universitätsstatus erhielt, änderte sich der Name der technischen Fakultät in École d’ingénieurs de l’Université de Lausanne. 1946 wurde sie auf den Namen École polytechnique de l’Université de Lausanne (EPUL) umgetauft.
Im Jahre 1969 erfolgte die Trennung der EPUL von der Universität Lausanne. Die EPUL wurde eine eidgenössische Institution unter dem heutigen Namen und hat sich mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) zusammengeschlossen. Diese beiden eidgenössischen Hochschulen werden direkt vom Bund kontrolliert, im Gegensatz zu allen anderen Schweizer Universitäten, welche den Kantonen unterstellt sind.
Die EPFL zählt etwa 10'000 Personen auf ihrem Campus, darunter Professoren, wissenschaftliche und technische Mitarbeiter sowie Unternehmer im Wissenschaftspark[3] der EPFL; die Studentenzahl beträgt etwa 6'500. Es sind mehr als 100 Nationalitäten vertreten; mehr als 50 % des Lehrkörpers ist ausländischer Herkunft.
Die Schule ist in sieben Fakultäten aufgeteilt:
Die EPFL bietet eine Fülle von Vereinsaktivitäten und Sportangeboten an. Dank der mehr als 70 Vereinigungen aller Art können die Studenten neben den fachlichen auch soziale Kompetenzen erwerben.
Ab 1943 lag die Schule im ehemaligen Hotel Savoy an der Avenue de Cour Nr. 29-33 in Lausanne. 1971 begannen die Bauarbeiten für die neuen Gebäude am Standort Dorigny in Ecublens, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität Lausanne. Die Einweihung der ersten Gebäude der EPFL in Dorigny fand 1978 statt.
Seither entwickelt sich der Standort kontinuierlich weiter; zahlreiche Neubauten sind auf dem Campus hinzugekommen. Das bis dato letzte Projekt ist das Learning Center,[4] ein Bau des japanischen Architekturbüros SANAA.[5] Hauptsponsor ist die Firma Rolex, die dem Gebäude den Namen Rolex Learning Center gegeben hat.
Im Shanghai-Ranking 2009 im Feld ENG (Academic Ranking of World Universities in the field «Engineering/Technology and Computer Sciences») belegt sie weltweit den 15. Platz und damit zusammen mit der University of Cambridge den 1. Platz ausserhalb der USA (2. Platz ausserhalb der USA im Jahr 2008).[6]
Im Subject-Ranking Computer Science belegt sie innerhalb Europas den 3. Platz.[7]
Im Leiden Ranking 2008 belegt sie innerhalb Europas den 3. Platz, damit den ersten innerhalb Kontinentaleuropas. [8]
Im Ranking der Top 100 Global Universities platziert sie sich weltweit an Stelle 26.
In der Rangliste von The Times Higher Education Supplement 2009 liegt die EPFL weltweit auf dem 42. Platz (Platz 50 im Jahr 2008) und damit innerhalb Europas auf dem 12. Rang.[9]
Nobelpreisträger stehen bislang keine mit der EPFL in direkter Verbindung.
Die AGEPoly[12] ist der Verband der Studierenden der EPFL in Lausanne. Die Studentenschaft wurde im Jahre 1951 unter dem Namen AGEPUL (Association Générale des Etudiants de l’École Polytechnique Universitaire de Lausanne) gegründet. Seit 1964 trägt sie ihren aktuellen Namen. Zusammengesetzt ist die AGEPoly aus dem Vorstand, dem 6 bis 10 Studenten angehören, den zugeordneten drei Polen welche gleichzeitig auch die Hauptaufgaben sind (Service, Animation & Sport, Studentenvertretung) sowie den etwa zwanzig Kommissionen.
Die AGEPoly war Gründungsmitglied des mittlerweile wieder aufgelösten Verbandes der Schweizerischen Hochschulstudierendenschaften (VSH)[13] und ist seit 2008 Mitglied des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS).[14]
Die A3-EPFL[15] (früher AEPFL für Association Amicale des Anciens Élèves de l’École Polytechnique Fédérale de Lausanne) ist der Verband der EPFL-Absolventen (Absolventen, Master, Promovierte, Nachdiplomstudien). Ihre Ziele sind die Förderung der Zusammengehörigkeit ehemaliger Absolventen, ihre Vertretung bei der EPFL und das Pflegen der Beziehungen zur Schule.
Angebote:
Die Regionalsektionen (Genf, Waadtland-Wallis, Ostschweiz und Bern-Neuenburg-Freiburg-Jura) organisieren zahlreiche Veranstaltungen (technische oder kulturelle Besuche, Konferenzen, Business-lunch, Apéros, gemütliche Treffs usw.). Diese Zusammenkünfte erlaubt es den Teilnehmern, ihr privates und berufliches Netzwerk zu vergrössern.
Das Forum EPFL ist die Studentenvereinigung der EPFL, die für die Organisation des Forum EPFL[19] zuständig ist. Die Gruppe besteht 2009 aus 18 Personen. Das im Jahr 1982 gegründete Forum ist seit jeher eine bevorzugte Austausch- und Begegnungsplattform für die universitären und beruflichen Gemeinschaften. Ihre Aufgabe ist es, die Rekrutierung und berufliche Eingliederung der Studienabgänger zu unterstützen. Heute zählt das Forum EPFL zum wichtigsten Rekrutierungsanlass der Schweiz und zu einem der grössten in Europa.
UniPoly[20] ist die Studentenvereinigung der EPFL und der Universität Lausanne für nachhaltige Entwicklung. Mit mehr als 50 Studenten machen sie sich für die Sensibilisierung der nachhaltigen Entwicklung in der ganzen Westschweiz stark.
Seit 2005 verteilt UniPoly den Gratisprospekt Astuces Durables zu elf Themen (Wasser, Transport, Ernährung, Abfall, fairer Handel, Medikamente und Kosmetika, elektrische Geräte, Putzmittel, elektrische Haushaltsgeräte, Heizung und Elektrizität, Einkauf) und schlägt einfache alltagstaugliche Massnahmen zum nachhaltigen Konsum vor.
UniPoly ist Teil der World Student Community for Sustainable Development[21], einem internationalen Netzwerk von Studentenvereinigungen für nachhaltige Entwicklung, bestehend aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, dem Massachusetts Institute of Technology und der Universitäten von Tokio, Regina, Chalmers, St. Petersburg und Yaoundé.
Die Biowall
Universität Basel | Universität Bern | Universität Freiburg | Universität Genf | Universität der italienischen Schweiz | Universität Lausanne | Universität Luzern | Universität Neuenburg | Universität St. Gallen | Universität Zürich
École polytechnique fédérale de Lausanne | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
46.52027777786.56555555556Koordinaten: 46° 31′ 13″ N, 6° 33′ 56″ O; CH1903: 533004 / 152482