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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | … und Gerechtigkeit für alle |
| Originaltitel | …And Justice for All |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1979 |
| Länge | 115 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Norman Jewison |
| Drehbuch | Valerie Curtin, Barry Levinson |
| Produktion | Norman Jewison, Patrick J. Palmer, Joe Wizan |
| Musik | Dave Grusin |
| Kamera | Victor J. Kemper |
| Schnitt | John F. Burnett |
| Besetzung | |
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… und Gerechtigkeit für alle (…And Justice for All) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Norman Jewison aus dem Jahr 1979.
Inhaltsverzeichnis |
Der idealistisch gesinnte Anwalt Arthur Kirkland erlebt, dass seine Mandanten unschuldig verurteilt werden. Er sieht das Justizsystem kritisch. Kirkland versucht, den Richter Henry T. Fleming dazu zu bewegen, neue Beweise der Unschuld eines seiner Mandanten zuzulassen, obwohl sie erst nach der Frist eingereicht wurden. Fleming steckt Kirkland wegen der Missachtung des Gerichts ins Gefängnis.
Kirkland sagt vor einer Kommission aus, die für die Einhaltung der ethischen Grundsätze innerhalb der Anwaltschaft verantwortlich ist. Er hält die Arbeit der Kommission für wirkungslos. Später trifft er sich privat mit einer darin arbeitenden Frau.
Als der Richter Henry T. Fleming wegen Vergewaltigung und Körperverletzung angeklagt wird, wird Kirkland darauf angesprochen, die Verteidigung zu übernehmen. Er hält das zuerst für einen Witz; später wird ihm klar, dass die Wahl seiner Person als Strafverteidiger die Öffentlichkeit von der Unschuld Flemings überzeugen sollte. Ein befreundeter Anwalt warnt Kirkland, dass die Ablehnung den Entzug seiner Anwaltszulassung bewirken könnte.
Kirkland ahnt, dass Fleming schuldig ist. Er will, dass Fleming sich einem Lügendetektortest unterzieht, was dieser strikt ablehnt. Kirkland verliert vor Gericht die Beherrschung und schreit den Richter an.
James Berardinelli bezeichnete den Film auf ReelViews als den „boshaftesten cineastischen Angriff auf das Justizsystem“. Die Szene, in der Al Pacino schreit, gehöre zu den besten Gerichtsszenen der Filmgeschichte. Der Film thematisiere die Fragen der Moral und der Ethik, er vermeide dabei „mittelmäßige Effekthascherei“, die viele andere Gerichtsfilme auszeichne. Al Pacino spiele häufig „exzellent“, aber es sei nicht in allen Szenen der Fall. Von den Nebendarstellern würden am meisten John Forsythe und Jack Warden beeindrucken. [1]
Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Ein ambitionierter Film, der die Utopie von Ethik und hoher Moral über die Wirklichkeit siegen läßt. Der eindrucksvolle Hauptdarsteller überspielt mühelos manche inszenatorische Unebenheit.“[2]
Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz bewerten den Film in ihrem Lexikon „Filme im Fernsehen“ mit zwei Sternen, was einem durchschnittlich entspricht, und meinen: "[…] den Gewissenskonflikt verkörpert Hauptdarsteller Pacino überzeugend, doch das Drehbuch ist nicht immer schlüssig; gute Fotografie."[3]
Al Pacino und die Drehbuchautoren wurden im Jahr 1980 für den Oscar nominiert. Al Pacino wurde außerdem 1980 für den Golden Globe Award und für den American Movie Award nominiert.
Der Film wurde in Baltimore, in Lutherville (Maryland) und in San Francisco gedreht. [4] Er hatte seine Weltpremiere am 15. September 1979 beim Toronto Film Festival. [5] Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 33,3 Millionen US-Dollar ein. [6]
Ein Rucksack voller Ärger | Was diese Frau so alles treibt | Schick mir keine Blumen | The Art of Love | Cincinnati Kid | Die Russen kommen! Die Russen kommen! | In der Hitze der Nacht | Thomas Crown ist nicht zu fassen | Gaily, Gaily | Anatevka | Jesus Christ Superstar | Rollerball | F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg | … und Gerechtigkeit für alle | Zwei dicke Freunde | Sergeant Waters – Eine Soldatengeschichte | Agnes – Engel im Feuer | Mondsüchtig | Zurück aus der Hölle | Das Geld anderer Leute | Bogus | Hurricane | The Statement