1848
1848 ist europaweit ein Jahr der bürgerlich-revolutionären Erhebungen gegen die zu dieser Zeit herrschenden Mächte der Restauration und deren politische und soziale Strukturen. Angefacht von der französischen Februarrevolution, greift die Revolutionäre Stimmung auf die Staaten des Deutschen Bundes, das Reich der Habsburger, Italien und sogar Brasilien über.
Gleichzeitig gewinnen die USA durch den Sieg im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und den Vertrag von Guadalupe Hidalgo die Gebiete zwischen Texas und Kalifornien, und der Kalifornische Goldrausch bricht aus.
Überblick
Revolutionen
Die Welle der revolutionären Unruhen wurde zunächst − nach ersten Aufständen in Sizilien gegen die Herrschaft der spanischen Bourbonen und in der Lombardei gegen die des österreichischen Habsburgerreichs (Januar 1848) – wesentlich mit der französischen Februarrevolution von 1848 und der Ausrufung der Zweiten französischen Republik als „Initialzündung“ ausgelöst. In einzelnen Regionen eskalierte das Geschehen bis hin zu zwischenstaatlichen Kriegen (in Norditalien im ersten italienischen Unabhängigkeitskrieg und in Holstein/Schleswig/Dänemark im ersten Schleswig-Holsteinischen Krieg), oder nahm bürgerkriegsähnliche Ausmaße an (z. B. Wien: Oktober 1848, während der Reichsverfassungskampagne in Baden: Mai bis Juli 1849, Sachsen: Mai 1849 oder der Pfalz: Mai/Juni 1849, sowie in Ungarn: 1848/1849). Die Erhebungen waren in den jeweiligen Staaten und Regionen von unterschiedlicher Intensität und Dauer. Spätestens im Oktober 1849 endeten die letzten revolutionären Kämpfe mit der endgültigen Kapitulation der ungarischen Unabhängigkeitsbewegung dieser Zeit.
Neben Frankreich gelten insbesondere die Staaten des Deutschen Bundes (Märzrevolution, unter anderen Preußen, Baden, Holstein, Sachsen, Bayern, die Freie Stadt Frankfurt, Österreich und sein Kronland Böhmen), der italienischen Halbinsel (u. a. Toskana, Lombardei und Venetien, Sardinien-Piemont, der Kirchenstaat, Neapel-Sizilien), das dreigeteilte Polen (dort hauptsächlich die unter preußischer Herrschaft stehende Provinz Posen), und das zum österreichisch-habsburgischen Reich gehörende, nach Unabhängigkeit strebende Ungarn als bedeutende Zentren der „Europäischen Revolution“ von 1848/49. Im Osten Europas strahlten die Aufstände bis in die Donaufürstentümer, nach Siebenbürgen, Walachei und Moldau aus. Die Schweiz wiederum gründete nach dem Sonderbundskrieg von 1847 im Folgejahr bereits einen demokratischen Bundesstaat.
Politik und Weltgeschehen
Die Ereignisse in Europa
Februarrevolution in Frankreich
Deutscher Bund
- 9. Februar: Wegen Handgreiflichkeiten zwischen der Bevölkerung und der studentischen Leibgarde seiner Konkubine Lola Montez verfügt der bayerische König Ludwig I. die sofortige Schließung der Universität München und fordert alle Studenten zum Verlassen der Stadt auf. Dies löst tags darauf starke Proteste in der Stadt aus.
- 21. Februar: Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen das Kommunistische Manifest.
- 27. Februar: Der Funke der französischen Februarrevolution springt auf das Großherzogtum Baden über und löst die Badische Revolution aus: Auf der Mannheimer Volksversammlung wird eine Petition mit vier Forderungen an die Regierung beschlossen.
- 28. Februar: Eine Mainzer Volksversammlung erhebt freiheitliche Forderungen gegenüber der großherzoglich hessischen Regierung in Darmstadt. Heinrich von Gagern stellt einen Antrag auf „Einberufung einer Nationalrepräsentation“ und auf „Erneuerung des Bundesoberhaupts“.
- März: Märzrevolutionen in den meisten deutschen Staaten sowie anderen europäischen Ländern
- 5. März: Die Heidelberger Versammlung beschließt die Einsetzung eines Siebenerausschusses, eine wichtige Vorentscheidung für das Entstehen der Frankfurter Nationalversammlung.
- 18. März: Ausbruch der Revolution in Berlin. Angriff der Kavallerie auf das Volk vor dem Berliner Schloss
- 19. März: Es beginnt der Barrikadenbau an der Neuen Königsstraße in Berlin.
- 19. März: Straßenschlachten in Berlin fordern 187 Tote.
- 20. März: König Ludwig I. von Bayern dankt zu gunsten seines Sohnes Maximilian II. Joseph ab.
- 21. März: König Friedrich Wilhelm IV. reitet hinter einer schwarz-rot-goldenen Fahne durch Berlin.
- 22. März: Die Aufbahrung der Särge gefallener Berliner erfolgt auf den Stufen des Domes.
- 30. März: Einzug des Vorparlaments in die Frankfurter Paulskirche
- 2. April: Die Karlsbader Beschlüsse von 1819 gegen liberale Bestrebungen werden vom Deutschen Bundestag aufgehoben.
- 12. April: Friedrich Hecker und Gustav Struve rufen in Baden die Republik aus
- 13. April: Der Heckerzug beginnt. Badische Revolutionäre machen sich auf den Weg von Konstanz in die Hauptstadt Karlsruhe.
- 20. April: Gefecht auf der Scheideck. Friedrich von Gagern wird getötet, der Heckerzug zersprengt
- 18. Mai: Das erste gesamtdeutsche Parlament, die Frankfurter Nationalversammlung, wird in der Paulskirche eröffnet.
- 4. Juni: Gründung der ersten deutschen Reichsmarine
- 12. Juni: Beim zweiten Wartburgfest fordern Studenten, an die Frankfurter Nationalversammlung gerichtet, die Überführung der Universitäten in Nationaleigentum, akademische Selbstverwaltung und gesamtstaatliche Finanzierung.
- 14. Juni: Während der Deutschen Revolution kommt es zum Sturm auf das Berliner Zeughaus, wo sich die Menge mit Waffen versorgt.
- 14. Juni: Die deutsche Nationalversammlung beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine
- 28. Juni: Die Frankfurter Nationalversammlung erklärt den Bundestag (Deutscher Bund) für aufgelöst.
- 11. Juli: Einzug des Reichsverwesers Erzherzog Johann in Frankfurt
- 2. September: Manifest des deutschen Arbeiterkongresses
- 18. September: Septemberunruhen in Frankfurt am Main: Die Abgeordneten der Nationalversammlung Hans von Auerswald und Felix Fürst Lichnowsky werden ermordet, bei Barrikadenkämpfen fallen 30 Aufständische und 12 Soldaten.
- 16. Oktober: Die Berliner Bürgerwehr schießt auf aufständische Arbeiter.
- 10. November: Mit dem Einmarsch preußischer Truppen unter Generalfeldmarschall Friedrich von Wrangel beginnt das Ende der Revolution in Berlin.
- 12. November: Die Frankfurter Nationalversammlung verabschiedet das Gesetz betreffend einer deutschen Kriegs- und Handelsflagge, das erstmals die Farben Schwarz-Rot-Gold als nationales Symbol vorschreibt.
- 15. November: In Preußen löst das von König Friedrich Wilhelm IV. beorderte Militär Beratungen der preußischen Nationalversammlung auf, die sich gegen die angeordnete Sitzverlegung vom revolutionären Berlin in die Stadt Brandenburg sträubt. Der König lehnt zudem – wie auch verschiedene konservative Abgeordnete – den Verfassungsentwurf, die Charte Waldeck, ab.
- 5. Dezember: Die ihm widerspenstige Preußische Nationalversammlung wird von König Friedrich Wilhelm IV. durch Verordnung aufgelöst. Am selben Tag erlässt der Regent die Preußen nach seinen Vorstellungen oktroyierte Verfassung.
- 28. Dezember: Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt
Kaisertum Österreich
Flagge der Repubblica di San Marco
Italien
Schweiz
Erinnerungsblatt an das Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung am 12. September 1848
Dänemark
Amerika
- Nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg (1846–1848) verliert Mexiko rund ein Drittel seines Staatsgebiets (Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, Wyoming und Kansas) an die USA
Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
Vereinigte Staaten nach dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo
Vereinigte Staaten nach der Aufnahme von Wisconsin
Vereinigte Staaten Ende 1848
Afrika
Asien
Wirtschaft
- Der Münchener Bierkrieg. Bürger wehren sich gegen überhöhte Bierpreise
- Um die Jahrhundertwende entstanden regional immer wieder Streitigkeiten um Bierpreise, Verbreitung von Bier und Ausschankgenehmigungen. Deshalb bezeichnet man solche „Ereignisse“ als „Bierkriege“, bei denen es darum ging, Preise zu definieren oder den Ausschank auswärtiger Biere zuzulassen.
Wissenschaft und Technik
Phineas Gage mit Eisenstange
Kultur
Spitzweg: Gnom, Eisenbahn betrachtend
Religion
Katastrophen
- 24. August: Vor Llandudno an der walisischen Küste geht die Bark Ocean Monarch in Flammen auf. In der Nähe befindliche Schiffe können 208 Menschen retten, doch 178 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen um.
Natur und Umwelt
- 29. März: Die Niagarafälle führen wegen eines flussaufwärts entstandenen Eisstaus 30 Stunden kein Wasser.
Sport
Januar / Februar
- 2. Januar: James Benton Grant, US-amerikanischer Politiker († 1911)
- 4. Januar: Katsura Tarō, japanischer Premierminister († 1913)
- 10. Januar: Paul Tschackert, deutscher Kirchenhistoriker († 1911)
- 13. Januar: Lilla Cabot Perry, US-amerikanische Malerin († 1933)
- 13. Januar: Franz von Soxhlet, deutscher Agrikulturchemiker († 1926)
- 15. Januar: Raphael von Koeber, deutsch-russischer Philosoph und Musiker († 1923)
- 16. Januar: Otto Techow, deutscher Architekt († 1919)
- 18. Januar: Ioan Slavici, rumänischer Schriftsteller († 1925)
- 19. Januar: Matthew Webb, Brite, erster Mensch, der den Ärmelkanal durchschwamm († 1883)
- 21. Januar: Henri Duparc, französischer Komponist († 1933)
- 27. Januar: Jakob Baechtold, Schweizer Literaturwissenschaftler († 1897)
- 27. Januar: Tōgō Heihachirō, japanischer Admiral († 1934)
- 29. Januar: Maecenas Eason Benton, US-amerikanischer Politiker († 1924)
- 30. Januar: Henry C. Hansbrough, US-amerikanischer Politiker († 1933)
- 30. Januar: Ferdinand Mannlicher, Erfinder und Waffenkonstrukteur († 1904)
- 2. Februar: Ludwig Dill, deutscher Maler († 1940)
- 3. Februar: Jørgen Løvland, norwegischer liberaler Politiker der Venstre († 1922)
- 5. Februar: Belle Starr, US-amerikanische Räuberbraut († 1889)
- 5. Februar: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller († 1907)
- 5. Februar: Louis Schmeisser, deutscher Waffenkonstrukteur († 1917)
- 6. Februar: Wilhelm von Finck, deutscher Bankier († 1924)
- 7. Februar: Adolf Weil, deutscher Mediziner († 1916)
- 13. Februar: Hermann von Eichhorn, preußischer Heerführer († 1918)
- 15. Februar: Karel Klostermann, tschechischer und deutscher Schriftsteller († 1923)
- 16. Februar: Hugo de Vries, niederländischer Biologe († 1935)
- 16. Februar: Octave Mirbeau, französischer Journalist, Kunstkritiker und Romanautor († 1917)
- 19. Februar: Bruno Piglhein, deutscher Maler und Bildhauer († 1894)
- 22. Februar: Karl Grillenberger, deutscher Sozialdemokrat, Nürnberger Arbeiterführer († 1897)
- 25. Februar: Wilhelm II., württembergischer König († 1921)
- 26. Februar: Emil Deckert, deutscher Geograph († 1916)
- 27. Februar: Hubert Parry, englischer Komponist († 1918)
März / April
- 2. März: Max O’Rell, französischer Autor und Journalist († 1903)
- 3. März: Gustav Adolf Fischer, deutscher Afrikaforscher († 1886)
- 4. März: Samuel Byrns, US-amerikanischer Politiker († 1914)
- 6. März: Viktor Weißhaupt, deutscher Maler († 1905)
- 8. März: Karl von Amira, deutscher Rechtshistoriker († 1930)
- 14. März: Albert Robida, französischer Schriftsteller und Karikaturist († 1926)
- 17. März: William Dawson, US-amerikanischer Politiker († 1929)
- 19. März: Wyatt Earp, US-amerikanischer Revolverheld im Wilden Westen († 1929)
- 20. März: Fritz Henkel, deutscher Unternehmer und Gründer des Henkel-Konzerns († 1930)
- 26. März: Anselm J. McLaurin, US-amerikanischer Politiker († 1909)
- 26. März: Edward O. Wolcott, US-amerikanischer Politiker († 1905)
- 28. März: Wilhelm Ellenberger, deutscher Anatom († 1929)
- 28. März: Daniel Russell Brown, US-amerikanischer Politiker († 1919)
- 4. April: Hermann von Hatzfeldt, preußischer Politiker und Beamter († 1933)
- 4. April: Arturo Prat, chilenischer Seeheld († 1879)
- 5. April: Ulrich Wille, General der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs († 1925)
- 8. April: Josef Schantl, österreichischer Musiker († 1902)
- 9. April: Helene Lange, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin († 1930)
- 10. April: Hubertine Auclert, französische Frauenrechtlerin († 1914)
- 10. April: John E. Kenna, US-amerikanischer Politiker († 1893)
- 13. April: Oskar Lenz, deutsch-österreichischer Afrikaforscher, Mineraloge und Geologe († 1925)
- 15. April: Richard Kissling, Schweizer Bildhauer († 1919)
- 18. April: August Gärtner, deutscher Mediziner und Mikrobiologe († 1934)
- 20. April: Kurd Laßwitz, deutscher Schriftsteller und Philosoph († 1910)
- 21. April: Carl Stumpf, deutscher Philosoph und Psychologe († 1936)
- 27. April: Johann Desch, deutscher Kleiderfabrikant († 1920)
- 27. April: Otto I., bayrischer König († 1916)
- 30. April: Eugène Simon, französischer Arachnologe († 1924)
Mai / Juni
- 1. Mai: Gustav Friedrich Eugen Rümelin, deutscher Rechtswissenschaftler († 1907)
- 3. Mai: Otto Bütschli, deutscher Zoologe († 1920)
- 7. Mai: Edwin Warfield, US-amerikanischer Politiker († 1920)
- 7. Mai: William J. Stone, US-amerikanischer Politiker († 1918)
- 10. Mai: Lafayette Young, amerikanischer Politiker († 1926)
- 11. Mai: Wilhelm Windelband, deutscher Philosoph († 1915)
- 14. Mai: Wilhelm Merton, deutscher Unternehmer, Gründer der Metallgesellschaft in Frankfurt am Main († 1916)
- 15. Mai: Carl Wernicke, deutscher Psychiater († 1905)
- 17. Mai: Tony Schumacher, deutsche Kinderbuchautorin († 1931)
- 18. Mai: Hermann Diels, deutscher Altphilologe und Philosophiehistoriker († 1922)
- 22. Mai: Fritz von Uhde, deutscher Maler († 1911)
- 23. Mai: Ernst von Ihne, deutscher Architekt und Baumeister († 1917)
- 23. Mai: Otto Lilienthal, deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs († 1896)
- 25. Mai: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General († 1916)
- 28. Mai: Maria Bernarda Bütler, katholische Missionarin und Ordensgründerin († 1924)
Juli / August
- 3. Juli: Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie († 1920)
- 11. Juli: Joaquim Calado, brasilianischer Flötist und Komponist († 1880)
- 13. Juli: Rudolph Sprickmann Kerkerinck, deutscher Politiker († 1905)
- 15. Juli: Vilfredo Pareto, italienischer Ingenieur, Ökonom und Soziologe († 1923)
- 25. Juli: Arthur Balfour, britischer Premier- und Außenminister († 1930)
- 25. Juli: Ottokar Kernstock, österreichischer Dichter und Priester († 1928)
- 27. Juli: Friedrich Ernst Dorn, deutscher Physiker († 1916)
- 27. Juli: Hans Hoffmann, deutscher Schriftsteller († 1909)
- 27. Juli: Loránd Eötvös, ungarischer Kultus- und Unterrichtsminister († 1919)
- 29. Juli: Edward Theodore Compton, englischer Maler und Alpinist († 1921)
- 1. August: Pierre Gailhard, französischer Opernbassist († 1918)
- 1. August: František Kmoch, tschechischer Komponist und Dirigent († 1912)
- 6. August: Franz Arndt, deutscher evangelischer Theologe († 1917)
- 6. August: Alfred A. Taylor, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Tennessee († 1931)
- 19. August: Gustave Caillebotte, französischer Maler und Kunstsammler († 1894)
- 21. August: Max Liebermann von Sonnenberg, deutscher Offizier, Abgeordneter und Publizist († 1911)
- 21. August: Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom († 1905)
- 23. August: Emil Bürgin, Schweizer Elektrotechniker († 1933)
- 30. August: Gustav Haarmann, deutscher Politiker; Oberbürgermeister vom Witten († 1911)
September / Oktober
- 1. September: Auguste Forel, Schweizer Psychiater und Entomologe († 1931)
- 2. September: Joachim Wilhelm Robert Feulgen, deutscher Mediziner und Universitätsprofessor († 1955)
- 4. September: Heinrich Bruns, deutscher Mathematiker und Astronom († 1919)
- 7. September: Bertha Behrens, deutsche Schriftstellerin († 1912)
- 8. September: Victor Meyer, deutscher Chemiker († 1897)
- 9. September: Elia Millosevich, italienischer Astronom († 1919)
- 14. September: Adolf Albin, rumänischer Schachmeister und Theoretiker († 1920)
- 14. September: Filippo Camassei, Patriarch von Jerusalem und Kardinal († 1921)
- 18. September: Maximilian Nitze, deutscher Urologe und Erfinder des Zystoskopes († 1906)
- 19. September: Gunnar Knudsen, norwegischer liberaler Politiker und Industrieller († 1928)
- 20. September: Friedrich Soennecken, deutscher Erfinder († 1919)
- 22. September: Franz Christoph Büscher, deutscher Jurist († 1928)
- 24. September: Emil Baehrens, deutscher Altphilologe († 1888)
- 25. September: Sergej von Glasenapp, russischer und sowjetischer Astronom († 1937)
- 5. Oktober: Alexander Kisch, tschechischer Rabbiner († 1917)
- 5. Oktober: Guido von List, österreichischer okkulter Autor und Begründer der Ariosophie († 1919)
- 5. Oktober: Jean Baptiste Edouard Detaille, französischer Maler († 1912)
- 10. Oktober: Retheos Berberian, armenischer Pädagoge, Publizist, Schriftsteller und Übersetzer († 1907)
- 17. Oktober: Adolf Winkelmann, deutscher Physiker († 1911)
- 17. Oktober: Max Volkhart, deutscher Maler († 1924)
- 19. Oktober: Paul Werner, deutscher Politiker († 1927)
- 23. Oktober: Amalie von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinzessin von Sachsen-Coburg-Saalfeld († 1894)
- 25. Oktober: Karl Emil Franzos, österreichischer Schriftsteller und Publizist († 1904)
- 30. Oktober: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski, russischer Admiral († 1909)
November / Dezember
- 1. November: Jules Bastien-Lepage, französischer Maler († 1884)
- 2. November: L. M. Shaw, US-amerikanischer Politiker († 1932)
- 4. November: Karl Graf Lanckoronski, österreichischer Kunstsammler, Archäologe und Denkmalpfleger († 1933)
- 8. November: Gottlob Frege, deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph († 1925)
- 11. November: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski, russischer Admiral († 1909)
- 11. November: Hans Delbrück, deutscher Historiker und Politiker († 1929)
- 11. November: Gustav Karpeles, deutsch-jüdischer Publizist und Literaturhistoriker († 1909)
- 12. November: Eduard Müller, Schweizer Politiker († 1919)
- 23. November: Habbo Gerhard Lolling, deutscher Archäologe († 1894)
- 24. November: Lilli Lehmann, deutsche Opernsängerin (Sopran) und Gesangspädagogin († 1929)
- 27. November: Henry Augustus Rowland, US-amerikanischer Physiker († 1901)
- 27. November: Maximilian von Prittwitz und Gaffron, deutscher Militär († 1917)
- 29. November: Horace Lamb, britischer Mathematiker und Physiker († 1934)
- 3. Dezember: August Müller, deutscher Orientalist († 1892)
- 6. Dezember: Johann Palisa, österreichischer Astronom († 1925)
- 8. Dezember: Joel Chandler Harris, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 1908)
- 9. Dezember: Gabriel von Seidl, deutscher Architekt und Vertreter des Historismus († 1913)
- 11. Dezember: Hermann Suchier, deutscher Romanist († 1914)
- 17. Dezember: Hans Eppinger senior, österreichischer Mediziner († 1916)
- 22. Dezember: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, deutscher Altphilologe († 1931)
- 25. Dezember: Enrico Golisciani, italienischer Librettist († 1919)
- 26. Dezember: Friedrich von Bezold, deutscher Historiker († 1928)
- 31. Dezember: Amos Burn, englischer Schachmeister († 1925)
Genaues Geburtsdatum unbekannt
Erstes Halbjahr
- 7. Januar: Johann David Gruschwitz, deutscher Textilindustrieller (* 1776)
- 9. Januar: Caroline Herschel, deutsche Astronomin (* 1750)
- 12. Januar: Karl Friedrich von dem Knesebeck, preußischer Generalfeldmarschall (* 1768)
- 20. Januar: Christian VIII., dänischer König (* 1786)
- 21. Januar: John Vincent, britischer General (* 1764)
- 22. Januar: Karl Gottlieb Bretschneider, deutscher evangelischer Theologe (* 1776)
- 29. Januar: Joseph Görres, deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und katholischer Publizist (* 1776)
- 29. Januar: John Winston Jones, US-amerikanischer Politiker (* 1791)
- 8. Februar: Charles Thomas, US-amerikanischer Politiker (* 1790)
- 17. Februar: George W. Campbell, US-amerikanischer Politiker (* 1769)
- 17. Februar: Ignaz zu Hardegg, österreichischer General der Kavallerie und Hofkriegsratspräsident (* 1772)
- 20. Februar: Pierre Roll, französischer Komponist (* 1788)
- 23. Februar: John Quincy Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA (* 1767)
- 23. Februar: Wilhelmine Reichard, erste deutsche Ballonfahrerin (* 1788)
- 3. März: Heinrich Olivier, deutscher Maler (* 1783)
- 29. März: Carl Amandus Kühn, deutscher Geologe und Verfechter des Neptunismus (* 1783)
- 29. März: Johann Jakob Astor, reichster Mann seiner Zeit in Amerika (* 1763)
- 30. März: Jonas Anton Hielm, norwegischer Jurist und Politiker (* 1782)
- 8. April: Gaetano Donizetti, italienischer Komponist (* 1797)
- 11. April: Louis Adam, französischer Komponist und Klaviervirtuose (* 1758)
- 26. April: Johan Thomas Lundbye, dänischer Maler (* 1818)
- 29. April: Chester Ashley, US-amerikanischer Politiker (* 1791)
- 3. Mai: Hans Ernst Karl von Zieten, preußischer Generalfeldmarschall (* 1770)
- 10. Mai: Caspar von Geismar, kaiserlich-russischer General-Adjutant (* 1783)
- 12. Mai: Gottlob Christian Crusius, deutscher Philologe, Pädagoge und Autor (* 1785)
- 21. Mai: Feliks Janiewicz, polinischer Komponist und Violinist (* 1762)
- 24. Mai: Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin (* 1797)
- 27. Juni: Heinrich Zschokke, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker (* 1771)
- 28. Juni: John Alexander, US-amerikanischer Politiker (* 1777)
Zweites Halbjahr
- 4. Juli: François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller und Diplomat (* 1768)
- 6. Juli: Karl Godulla, deutscher Großindustrieller (* 1781)
- 2. August: Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller (* 1792)
- 5. August: Nicola Vaccai, italienischer Komponist (* 1790)
- 7. August: Jöns Jakob Berzelius, schwedischer Chemiker (* 1779)
- 12. August: George Stephenson, britischer Ingenieur (* 1781)
- 13. September: Alexander Slidell Mackenzie, US-amerikanischer Navy-Offizier und Militärhistoriker (* 1803)
- 14. September: Gustav Dresel, deutsch-US-amerikanischer Kaufmann und Schriftsteller (* 1818)
- 18. September: Hans von Auerswald, deutscher Politiker (* 1792)
- 19. September: Felix Lichnowsky, deutscher Politiker (* 1814)
- 22. September: James Dunlop, schottischer Astronom (* 1793)
- 4. Oktober: Peter Friedrich Engstfeld, deutscher Organist und Kirchenlieddichter (* 1793)
- 14. Oktober: Jeremiah Mason, US-amerikanischer Politiker (* 1768)
- 27. Oktober: Alexander Warlamow, russischer Komponist (* 1801)
- 31. Oktober: Stephen W. Kearny, US-amerikanischer Offizier (* 1794)
- 9. November: Robert Blum, deutscher Politiker der Märzrevolution (* 1807)
- 10. November: Ibrahim Pascha, ägyptischer General und Vizekönig (* 1789)
- 14. November: Ludwig Schwanthaler, deutscher Bildhauer (* 1802)
- 24. November: William Lamb, 2. Viscount Melbourne, britischer Innenminister und Premierminister (* 1779)
- 1. Dezember: Kyokutei Bakin, japanischer Schriftsteller (* 1767)
- 18. Dezember: Bernard Bolzano, Philosoph, Theologe und Mathematiker (* 1781)
- 19. Dezember: Emily Brontë, britische Schriftstellerin (* 1818)
- 30. Dezember: Peter Leopold Kaiser, Bischof von Mainz (* 1788)
- 31. Dezember: Gottfried Hermann, deutscher Altphilologe (* 1772)
- 31. Dezember: Ambrose Hundley Sevier, US-amerikanischer Politiker (* 1801)
Genauer Todestag unbekannt
Weblinks
ckb:١٨٤٨krc:1848 джылmhr:1848pnb:1848rue:1848
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