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| A190 (Schiffsgeschütz) | |
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| Allgemeine Angaben | |
| Militärische Bezeichnung: | А190 |
| Herstellerland: | Russland |
| Entwickler/Hersteller: | Burewestnik:
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| Entwicklungsjahr: | 1996 |
| Produktionszeit: | 2001 bis |
| Waffenkategorie: | Kanone |
| Mannschaft: | 4-5 |
| Technische Daten | |
| Rohrlänge: | ca. 5,9 Meter |
| Kaliber: |
100 mm |
| Kaliberlänge: | 59[1] |
| Kadenz: | 80 Schuss/min |
| Höhenrichtbereich: | -15° bis +85 ° |
| Seitenrichtbereich: | -170° bis +170° |
| Ausstattung | |
| Ladeprinzip: | Patronenmunition |
| Munitionszufuhr: | automatisch |
Das A190 Universal (russisch “Универсал“) Schiffsgeschütz ist ein Waffensystem, das in Russland für kleine Schiffe und solche mittlerer Größe entwickelt wurde. Es wird von der russischen Marine und der Marine Indiens verwendet.
Inhaltsverzeichnis |
Das Waffensystem ist eine Weiterentwicklung des AK-176, das noch in der Sowjetunion entwickelt worden war. Geschütz und Turm wurden dem Kaliber 100-mm angepasst und verbesserte Leistungsdaten gegenüber dem älteren 100-mm AK-100 wurden erzielt – bei nur einem Drittel des Gewichts des AK-100.
Der erste Versuch die A190 als Bewaffnung für die neuen russischen Kriegsschiffe des Projekts 20380 zu benutzen, scheiterte beinahe, da der zunächst vom Verteidigungsministerium gewählte Hersteller, das JSC Arsenal der „Severnaya-Werft“, die die Schiffe baute, nicht in der Lage war, die Vorgaben des Entwicklerbüros „Burewestnik“ für die A190 fristgerecht und zu akzeptablen Preisen umzusetzen, so dass Marinevertreter die Industrie mit der Ankündigung schockten, bei anhaltenden Mängeln, Geschütze für die Marine im Ausland ankaufen zu wollen.
Das Entwicklerteam von „Burewestnik“ fand mit „Motowilikha“ aus Perm schließlich 2010 einen geeigneten Hersteller. Die Fabrik, die ihren Schwerpunkt eigentlich beim Bau von landgestützter Artillerie hatte, konnte sämtliche Vorgaben erfüllen.[2]
Die Systembezeichnung A-190-5P-10 (russisch: А-190-5П-10), beschreibt die Kombination aus ein oder zwei A190 Geschützen und dem 5P-10 Feuerleitradar.[3]
Die A190E ist die Ursprungsversion der Waffe, die auf den indischen Fregatten der Talwar-Klasse (Projekt 1135.6) eingebaut ist. Sie erreicht 60 Schuss pro Minute bei 15.000 Metern Reichweite.[4]
Der Geschützturm der Version A190-01 ist so geformt, das er eine geringere Radarrückstrahlfläche als sein Vorgänger aufweist. Laut Hersteller wurden Teile des Geschützes umgestaltet, so dass eine höhere Anfangsgeschwindigkeit und Kadenz der Geschosse, gegenüber dem Vorgängermodell A190E, erreicht wird. So wird die Kadenz mit 80 Schuss pro Minute und die Reichweite mit etwa 20.000 Metern angegeben.[5] Das Geschütz mit Munitionszuführung hat ein Gewicht von 15 Tonnen. Die Magazinfüllung wird mit 80 Schuss Bereitschaftsmunition angegeben.
Das System ist auf den Schiffen der Projekte 20380 und 21630 installiert.