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AZ Alkmaar

AZ
AZ Alkmaar.svg
Voller Name Alkmaar Zaanstreek
GegrĂŒndet 10. Mai 1967
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion AFAS-Stadion
PlÀtze 17.023
PrÀsident René Neelissen
Trainer Gertjan Verbeek
Homepage www.az.nl
Liga Ehrendivision
2010/11 4. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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AuswÀrts

Der AZ Alkmaar (Aussprache: [ˈaː ˈzɛt ɐl(ə)k.ˈmaːr]) ist ein Fußballverein aus der niederlĂ€ndischen Stadt Alkmaar. Er entstand 1967 aus dem Zusammenschluss der Vereine Alkmaar ’54 und FC Zaanstreek. Der ursprĂŒngliche GrĂŒndungsname war AZ’67, der aber 1986 in den heutigen Namen AZ geĂ€ndert wurde.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Mannschaftsfarben des Vereins sind rot und weiß. WĂ€hrend der Brust- und RĂŒckenbereich der Trikots rot ist, sind die Ärmel weiß abgehoben. Hose und Stutzen sind ebenfalls in weiß gehalten.

Geschichte

1954–1967: UrsprĂŒnge und Entwicklung

Bereits am 13. April 1954 wurde der Verein Alkmaar’54 Club gegrĂŒndet. In ihm liegen die AnfĂ€nge des heutigen Klubs. Dieser unterstand dem Nederlandse Beroeps Voetbalbond (NBVB). Der NBVB existierte parallel zum Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond, wurde von diesem aber nicht anerkannt. Am 14. August 1954 trug das Team sein erstes Profispiel aus und konnte mit 3:0 gegen Venlo gewinnen. Am Ende der ersten Spielzeit belegte der Klub den fĂŒnften Platz in der Eerste Klasse C. Diese Liga war zum damaligen Zeitpunkt eine von vier Klassen, in der sich der jeweils erste fĂŒr die Meisterschaftausscheidung qualifizieren konnte. Zur Folgesaison wurde der Wettbewerbsmodus reformiert und die Meisterschaftsteilnehmer wurden in zwei Ligen ausgespielt, wobei sich jeweils die beiden ersten jeder Klasse dafĂŒr qualifizierten. Alle Mannschaften der beiden Staffeln ab Rang zehn sollten dann zur Saison 1956/57 in die neu geschaffenen Eerste Divisie absteigen. Als Tabellen-Elfter musste auch Alkmaar’54 den Abstieg hinnehmen. In der ersten Zweitligasaison 1957/58 erspielte sich das Team Platz zwei in der Eerste Divisie Staffel A mit neun ZĂ€hlern RĂŒckstand auf ADO Den Haag, dem einzigen Aufsteiger neben B-Klassen-Sieger Blauw-Wit Amsterdam. In den folgenden beiden Jahren kam die Mannschaft nicht mehr an die AufstiegsplĂ€tze heran. Erst 1959/60 sicherte sich ’54 den Aufstieg ins niederlĂ€ndische Oberhaus. Bereits nach Ablauf des ersten Comeback-Jahres stieg Alkmaar sofort wieder ab und musste dann auch noch nach Ablauf des Spieljahres 1961/62 wegen einer Neugliederung der zweiten Liga in die Tweede Divisie absteigen. Erst mit Ablauf der Saison 1963/64 wurde das Team Meister in der niedrigsten niederlĂ€ndischen Profiliga und damit wieder in die Eerste Divisie aufsteigen. Im gleichen Jahr, also 1964, wurde der FC Zaanstreek gegrĂŒndet, der 1964/65 in der Tweede Divisie den siebten Platz erspielte und nur ein Jahr darauf Aufstieg. Beide Vereine gingen in die Zweitligasaison 1966/67. WĂ€hrend Zaanstreek Platz sieben erspielte, reichte es fĂŒr Alkmaar nur zu Rang zwölf. Am 30. Juni 1967 schlossen sich beide Teams zusammen und fusionierten zum AZ’67 (Alkmaar-Zaanstreek 1967).

1967–1996: Alkmaar Zaanstreek

Mit neuen vereinsinternen Strukturen ging der AZ in die Eerste Divisie 1967/68. Hinter Holland Sport platzierte sich der Klub auf dem zweiten Ligarang, was einen Aufstieg in die Eredivisie bedeutete. Dort sicherte man sich erst nach den Relegationsspielen den Klassenerhalt. Auch im Folgejahr spielte der Verein gegen den Abstieg. Schließlich reichte es nur zu drei Siegen und insgesamt 15 Punkten. Mit 76 Gegentreffern stellte der Klub die schlechteste Defensive der Liga. Nur der HFC Haarlem war schlechter und damit letzter. Trotzdem musste der Klub in die Eerste Divisie absteigen. Auf Anhieb gelang ’67 der Wiederaufstieg und 1972/73 auch der Klassenerhalt. Die Eredivisie-Saison 1973/74 schloss Alkmaar dann auf Rang sieben ab, womit diese bis dahin die beste Saisonleistung der Vereinsgeschichte abgaben. Im Jahr darauf erspielte sich das Team sogar Platz fĂŒnf, was 1975/76 wiederholt werden konnte.

WĂ€hrend die ersten Jahre des neuen Vereins viele auslĂ€ndische Fußballer unter Vertrag standen, die dem Klub finanzielle Probleme brachten, retteten die BrĂŒder Cees und Klaas Molenaar den Klub und sicherten diesem die finanzielle UnterstĂŒtzung. Neben ihnen waren weitere Sponsoren bereit, den Verein zu unterstĂŒtzen. Schließlich stabilisierte sich die Lage und das Team ging mit immer grĂ¶ĂŸeren Ambitionen in die Liga. Die Spielzeit 1976/77 wurde der AZ’67 dritter hinter Meister Ajax Amsterdam und dem PSV Eindhoven. Damit qualifizierte sich der Klub erstmals ĂŒberhaupt fĂŒr den UEFA-Pokal. Dort kam es gegen die Red Boys Differdange aus Luxemburg zum ersten internationalen Pflichtspiel fĂŒr Alkmaar. Man setzte sich schließlich mit 11:1 und 5:0 mehr als klar durch, scheiterte dann aber unglĂŒcklich nach 1:1 und 1:1 im Elfmeterschießen am FC Barcelona. In der Liga lief es erneut gut. Die Mannschaft erspielte sich erneut Platz drei und zog ins Endspiel um den KNVB-Pokal ein. Am 5. Mai 1978 spielte Alkmaar dann im Finale gegen Ajax Amsterdam. Ein Treffer des AZ-Akteurs Henk van Rijnsoever entschied die Partie, so dass der Klub erstmals in der Vereinsgeschichte den nationalen Pokal gewinnen konnte. Damit war die Mannschaft Teilnehmer am Europapokal der Pokalsieger 1978/79, schied aber bereits in der ersten Runde am englischen Vertreter Ipswich Town aus. 1979/80 erreichte die Mannschaft Platz zwei - ein Ergebnis, welches zuvor noch nie gelang. Dadurch war Alkmaar fĂŒr den UEFA-Pokal 1980/81 qualifiziert. Dort erreichte das Team des deutschen Trainers Georg Keßler ĂŒber die Red Boys Differdange, PFK Lewski Sofia, Radnički NiĆĄ, KSC Lokeren und den FC Sochaux das Endspiel, war man erneut auf Ipswich Town traf. Nach einem 0:3 im Hinspiel unter der Leitung des DDR-Referees Adolf Prokop, stand die Mannschaft im RĂŒckspiel am 20. Mai 1981 unter zwang. Zwar konnte man durch Tore von Kurt Welzl, John Metgod, Pier Tol und Jos Jonker vier eigene Treffer erzielen, musste aber auch zwei Gegentore hinnehmen, so dass der 4:2-Heimerfolg nichts einbrachte und Ipswich zum UEFA-Pokal-Gewinner machte.

In der Liga verlief es ebenfalls sehr erfolgreich fĂŒr Alkmaar. Erstmals konnte sich der Klub die nationale Meisterschaft sichern. Nur eine Niederlage musste der Klub damals hinnehmen. Mit insgesamt 60 Punkten hatte das Team zwölf mehr als Vize-Meister Ajax Amsterdam. Außerdem stellte man mit 101 erzielten Toren den besten Angriff und mit nur 30 Gegentoren die beste Defensive der Liga.

Mit dem Erfolg im KNVB-Pokal wurde zudem das Double geschafft. Im Endspiel am 28. Mai 1981 in Amsterdam schlugen die AZ-Kicker den heimischen Klub Ajax mit 3:1. TorschĂŒtzen fĂŒr Alkmaar waren Ronald Spelbos, Pier Tol und Kristen Nygaard. Zwischenzeitlich konnte Gerald Vanenburg fĂŒr Ajax ausgleichen. Durch den Gewinn der Meisterschaft war der Klub erstmals berechtigt, am Europapokal der Landesmeister teilzunehmen. Nach einem 3:1 und 1:0 gegen Start Kristiansand, schied Alkmaar in der zweiten Runde nach 2:2 und 2:3 gegen den FC Liverpool aus. Im nationalen Vergleich konnte der Klub den KNVB-Pokal verteidigen, in der Liga reichte es nur zu Rang drei. Im Endspiel um den nationalen Cup verlor Alkmaar das Hinspiel gegen den FC Utrecht mit 0:1, wendete allerdings das Blatt beim 5:1-RĂŒckspielerfolg.

1982/83 sackte der Klub dann ins Mittelfeld der Liga ab und wurde nur zehnter. Nachdem die Molenaar-BrĂŒder sich aus dem Verein zurĂŒckzogen, gab es einen Einschnitt bei den Rot-Weißen. Es folgte eine lange Durststrecke, die 1988 zum Abstieg in die zweite hollĂ€ndische Liga fĂŒhrte. Dort fristete der Club lange ein Schattendasein, bis 1996 der Wiederaufstieg in die Eredivisie gelang.

1996–2010: Entwicklung seit dem Wiederaufstieg

Großen Anteil an diesem „Comeback“ hatte dabei der GeschĂ€ftsmann Dirk Scheringa, der den Verein wieder neu strukturierte und zu alter StĂ€rke fĂŒhren wollte. Allerdings folgte dem Aufstieg der sofortige Abstieg. Doch das Team fing sich schnell und kam zur Saison 1998/99 wieder zurĂŒck. Unter Gerard van der Lem schaffte man den Klassenerhalt. Seit der Saison 2001/02 gelang dem AZ unter dem renommierten hollĂ€ndischen Trainer Co Adriaanse eine stetige Leistungssteigerung, die den Verein 2004 erstmals wieder in den UEFA-Pokal fĂŒhrte.

In der Saison 2004/05 gelang AZ Alkmaar der Einzug ins Halbfinale des UEFA-Pokals, wo man knapp an Sporting Lissabon scheiterte. 2005 erreichte Alkmaar den dritten Platz der Ehrendivision, ein Jahr spÀter die Vize-Meisterschaft. Zu Beginn der Saison 2005/06 löste der ehemalige niederlÀndische Nationaltrainer Louis van Gaal Co Adriaanse als Cheftrainer ab.

In der Saison 2006/07 erreichte der AZ das Viertelfinale des UEFA-Pokals, in dem er sich dem deutschen Vertreter Werder Bremen geschlagen geben musste. In der Meisterschaft landete Alkmaar am Ende auf dem dritten Rang, nachdem man vor dem letzten Spieltag noch an der Tabellenspitze gestanden hatte. Auch im Playoff um den Champions League-Platz und im Pokal-Finale verlor der AZ jeweils gegen Ajax Amsterdam. Am Ende blieb die vierte UEFA-Cup-Qualifikation in Serie. Durch ein 0:0 zu Hause und einen 1:0-AuswÀrtssieg gegen FC Paços de Ferreira zog AZ in die Gruppenphase ein. Am 20. Dezember 2007 wurde das erste UEFA-Cup-Heimspiel in der Geschichte von Alkmaar verloren, als man sich dem FC Everton mit 2:3 geschlagen geben musste. Dies war die erste Heimniederlage in diesem Wettbewerb seit dem ersten Auftritt 1977.

Die Folgesaison lief schlecht fĂŒr die Rot-Weißen. In der Liga wurde nur der elfte Rang belegt und damit die Qualifikation fĂŒr einen europĂ€ischen Wettbewerb verpasst. Im UEFA Cup schied man nach einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen in der Gruppe A schon frĂŒhzeitig aus. Gegen den spĂ€teren Turniersieger Zenit St. Petersburg gelang der Truppe von Louis van Gaal ein 1:1. Nach dieser insgesamt schlechten Leistung in der Saison 2007/08 erklĂ€rte van Gaal im April 2008 seinen Abschied zur nĂ€chsten Spielzeit, entschied sich aber kurz darauf um.

Die Saison 2008/09 begann fĂŒr AZ mit zwei Niederlagen gegen NAC Breda und ADO Den Haag nicht vielversprechend. Mit einem 1:0 gegen den Meister der Vorsaison, PSV Eindhoven, startete Alkmaar am dritten Spieltag jedoch eine denkwĂŒrdige Serie und blieb 28 Spieltage in Folge ungeschlagen. Vom 12. bis zum 22. Spieltag kassierte das Team von Louis van Gaal dabei kein einziges Gegentor. Trotz einer 1:2-Niederlage gegen Vitesse Arnheim konnte AZ Alkmaar am 31. Spieltag den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft und damit den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern, da die Verfolger Twente Enschede und Ajax Amsterdam ihre Spiele ebenfalls verloren.[1] Alkmaar qualifizierte sich durch den Gewinn der Meisterschaft auch erstmals fĂŒr die UEFA Champions League.

Nach dem Titelerfolg gab Trainer van Gaal bekannt, den Verein verlassen zu wollen. Ihn zog es zum deutschen Rekordmeister FC Bayern MĂŒnchen. Sein Amt wurde fĂŒr die Folgespielzeit von Ronald Koeman, der bis dahin den spanischen Club FC Valencia trainierte, besetzt; er wurde jedoch Anfang Dezember 2009 „wegen enttĂ€uschender Resultate“ entlassen.[2] Ihm folgte Dick Advocaat, der in Personalunion Trainer der belgischen Nationalmannschaft blieb. Er sollte AZ zunĂ€chst bis zum Saisonende betreuen.

Die Spielzeit 2009/2010 konnte Alkmaar auf dem 5. Platz beenden. Damit war der Verein fĂŒr UEFA Europa League 2010/11 qualifiziert.

2010–heute: Aktuelle Entwicklung

Zur Spielzeit 2010/11 wurde Gertjan Verbeek als neuer Trainer verpflichtet. Nachdem Advocaat seinen Wechsel zur russischen Nationalmannschaft bekannt gegeben hatte, ĂŒbernahm Verbeek dessen Posten. Der Trainer hatte zuvor Heracles Almelo betreut und diese auf Platz sechs gefĂŒhrt.[3] Mit Dirk Marcellis, Erik Falkenburg, Kolbeinn SigĂŸĂłrsson und Charlison Benschop wurden ambitionierte Spieler verpflichtet, um den Kader zu verjĂŒngen. Nach einem schlechten Start und nur drei Punkten aus den ersten fĂŒnf Spielen legte das Team eine Serie von fĂŒnf Siegen in Folge hin. Zur Winterpause platzierte sich der Klub schließlich auf Rang sechs mit sechs Punkten RĂŒckstand auf den damaligen Spitzenreiter PSV Eindhoven. Zur RĂŒckrunde setzte sich der PSV, sowie Ajax Amsterdam und der FC Twente Enschede von den Verfolgern ab, so dass der AZ nur ein Platz fĂŒr die Teilnahme zur Qualifikation zur UEFA Europa League 2011/12 blieb.

Wissenswertes

Spieler

  • Alkmaar stellte bisher dreimal den TorschĂŒtzenkönig einer Saison. 1979 (34 Tore) und 1980 (27 Tore) war diese Kees Kist, 2009 gelang es Mounir El Hamdaoui (23 Tore).
  • Erster AZ-TorschĂŒtze im Europapokal der Landesmeister, dem VorlĂ€ufer der UEFA Champions League, war Jan Peters. Beim 3:1-AuswĂ€rtssieg beim norwegischen Verein Start Kristiansand am 16. September 1981 traf er in der 16. Minute fĂŒr seine Mannschaft. Kurz darauf erzielte Peters auch das 2:0, wodurch er erster DoppeltorschĂŒtze fĂŒr Alkmaar in diesem Wettbewerb war.
  • Erfolgreichster AZ-Angreifer im Europapokal der Landesmeister ist Kees Kist, dem in der Saison 1981/82 insgesamt drei Treffer gelangen. Er hĂ€lt zudem den Rekord fĂŒr die meisten Tore in allen internationalen Pflichtspielen fĂŒr AZ mit 18 Treffern. Auch in der Liga schoss er mit 212 Treffern die meisten fĂŒr Alkmaar
  • Die meisten Ligapflichtspiele fĂŒr den Klub machte Michael Buskermolen, der insgesamt 399 Mal eingesetzt wurde. Mit 71 weiteren Spielen im KNVB-Pokal und in internationalen Vergleichen hĂ€lt er auch den Rekord fĂŒr die meisten Pflichtspiele insgesamt. Sein Landsmann Kew Jaliens absolvierte allerdings mehr Begegnungen in internationalen Turnieren, so dass er mit 45 Partien den Rekord hĂ€lt.
  • Der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte war Mounir El Hamdaoui, den man im Sommer 2007 fĂŒr 7 Millionen Euro von Willem II Tilburg nach Alkmaar holte. Ihm folgt der Italiener Graziano PellĂš, fĂŒr den man 6,5 Millionen Euro an US Lecce ĂŒberwies und Moussa DembĂ©lĂ©, fĂŒr den der Klub 4 Millionen Euro ausgab.
  • Den höchsten Verkaufsgewinn erreichten die AZ-Verantwortlichen mit dem Verkauf von Joris Mathijsen an den Hamburger SV (7 Millionen Euro), Mounir El Hamdaoui (zwischen 5 und 7 Millionen Euro) und Jan Kromkamp, den man fĂŒr 6,5 Millionen Euro zum FC Villarreal nach Spanien verkaufte. Weitere Akteure waren Demy de Zeeuw (fĂŒr 6,5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam) und Danny Koevermans (fĂŒr 6,2 Millionen Euro zu PSV Eindhoven).

Spiele

  • Die erste Partie im Europapokal der Landesmeister, dem VorlĂ€ufer der UEFA Champions League, absolvierte Alkmaar am 16. September 1981 beim norwegischen Vertreter Start Kristiansand. Die Begegnung konnte 3:1 gewonnen werden.
  • Den höchsten Sieg im niederlĂ€ndischen Profifußball fĂŒr AZ gab es in der Saison 1997/98 gegen Heracles Almelo. In der Eerste Divisie schlug man den Gast mit 8:0.
  • Den meisten Tore im einem internationalen Pflichtspiel fielen beim 11:1-Sieg im UEFA-Pokal gegen die FA Red Boys Differdange aus Luxemburg.
  • Ebenfalls mit zehn Toren Unterschied, allerdings ohne Gegentor, siegte AZ im September 2006 im KNVB-Pokal gegen ein Amateurteam aus Bennekom.
  • Die höchste Niederlage im Ligawettbewerb setzte es fĂŒr das AZ-Team in der Saison 1986/87, als man gegen Feyenoord Rotterdam mit 0:8 versagte.

Stadion

Die aktuelle HeimstÀtte des AZ Alkmaar, das AFAS-Stadion

Bis zur Saison 2005/06 spielte die Mannschaft im Alkmaarderhout-Stadion. Seit 2006 trÀgt der AZ Alkmaar im neuerbauten DSB-Stadion, das 17.000 Zuschauer fasst (erweiterbar auf 30.000), seine Spiele aus. Es wurde im August 2006 eröffnet. Die Kosten betrugen 38 Mio. Euro. ClubprÀsident Dirk Scheringa erhofft sich eine mögliche Erweiterung des Baus auf bis zu 40.000 Besucher. Im Oktober 2009 ging die DSB Bank pleite.[4] Vom November 2009 bis zum August 2010 trug die SportstÀtte den Namen AZ-Stadion. Seit August 2010 hat der AZ Alkmaar einen neuen Hauptsponsor namens AFAS ERP Software, sodass das Stadion seitdem den Namen AFAS-Stadion trÀgt.

Erfolge

Kader Saison 2011/12

Nummer Spieler NationalitÀt

TorhĂŒter

21 Erik Heijblok NiederlÀnder
31 Niki MÀenpÀÀ Finne
34 Esteban Costaricaner
37 Hobie Verhulst NiederlÀnder

Abwehr

3 Dirk Marcellis NiederlÀnder
4 Nick Viergever NiederlÀnder
6 Etiënne Reijnen NiederlÀnder
14 Ragnar Klavan Este
15 Simon Poulsen DĂ€ne
25 Niklas Moisander Finne
41 Toine van Huizen NiederlÀnder

Mittelfeld

8 Adam Maher NiederlÀnder
10 Erik Falkenburg NiederlÀnder
11 Maarten Martens Belgier
16 Pontus Wernbloom Schwede
20 Rasmus Elm Schwede
26 Celso Ortiz Paraguayer
30 James Holland Australier

Angriff

7 Jóhann Berg Guðmundsson IslÀnder
9 Ruud Boymans NiederlÀnder
17 Jozy Altidore US-Amerikaner
23 Roy Beerens NiederlÀnder
27 Brett Holman Australier
35 Charlison Benschop NiederlÀnder

Trainerstab

Verliehene Spieler

Nr. Position Name
-- NiederlandeNiederlande AB Milano Koenders (an NAC Breda bis zum 30. Juni 2012)

Transfers zur Saison 2011/12

ZugÀnge AbgÀnge

Ehemalige Spieler

(Auswahl)

  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Michael Buskermolen (1990–2006), 399 Spiele fĂŒr AZ Alkmaar
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Phillip Cocu (1988–1990), 101 LĂ€nderspiele fĂŒr die Niederlande
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Louis van Gaal (1986–1987), spĂ€terer Nationaltrainer der Niederlande
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Jimmy Floyd Hasselbaink (1990–1993)
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Kees Kist (1972–1981), Goldener Schuh Gewinner 1979
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Denny Landzaat (2003–2006)
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Bert van Marwijk (1975–1979), spĂ€terer Nationaltrainer der Niederlande
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Joris Mathijsen (2004–2005), spĂ€terer Spieler beim Hamburger SV
  • NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Barry Opdam (1996–2008), 307 Spiele fĂŒr AZ Alkmaar
  • Georgier Schota Arweladse (2005–2007), RekordtorschĂŒtze der georgischen Fußballnationalmannschaft

Alkmaars Trainer

Seit der Umbenennung in AZ im Jahre 1986 gab es dreizehn Trainer in zwölf Jahren. 1997 wurde der Posten von Hans de Koning und Martin Haar doppelt besetzt. Louis van Gaal und Georg Kessler sind mit vier Jahren Rekordhalter in diesem Amt. Dies gilt sowohl fĂŒr den AZ als auch fĂŒr den Verein seit GrĂŒndung des Alkmaar '54. Beide waren auch die bisher einzigen Betreuer, die die niederlĂ€ndische Meisterschaft gewinnen konnten. Seit Kesslers Abschied 1982 wurde die Mannschaft nur von niederlĂ€ndischen Trainern gefĂŒhrt.

AZ
Trainer Zeitraum
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Gertjan Verbeek 2010–
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Dick Advocaat 2009–2010
NiederlÀnderNiederlÀnder Ronald Koeman 2009
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Louis van Gaal 2005–2009
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Co Adriaanse 2002–2005
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Henk van Stee 2000–2002
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Gerard van der Lem 1999–2000
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Willem van Hanegem 1997–1999
NiederlÀnderNiederlÀnder Hans de Koning & NiederlÀnderNiederlÀnder Martin Haar 1997
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Theo Vonk 1995–1997
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Piet Schrijvers 1993–1995
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Henk Wullems 1990–1993
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Hans van Doorneveld 1989–1990
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Hans Eijkenbroek 1986–1989
AZ'67
Trainer Periode
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Han Berger 1985–1986
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Piet de Visser 1983–1985
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Hans Eijkenbroek 1982–1983
DeutscherDeutscher Georg Kessler 1978–1982
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Cor van der Hart 1977–1978
NiederlÀnderNiederlÀnder Jan Notermans 1977
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Hans Kraay sr. 1976–1977
unbekanntunbekannt Joop Brand 1973–1976
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Cor van der Hart 1971–1973
unbekanntunbekannt Robert Heinz 1969–1971
unbekanntunbekannt Wim Blokland 1968–1969
unbekanntunbekannt Lesley Talbot 1967–1968
Trainer Alkmaar '54
Trainer Periode
Waliser Barry Hughes 1965–1967
unbekanntunbekannt Ludwig Veg 1963–1965
unbekanntunbekannt Arie Rentenaar 1962–1963
unbekanntunbekannt Bonnie Bult 1961–1962
unbekanntunbekannt Piet de Wolff 1960–1961
unbekanntunbekannt Ludwig Veg 1958–1960
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Kick Smit 1956–1958
NiederlĂ€nderNiederlĂ€nder Gerrit van Wijhe 1954–1956
 

Weitere Teams

Frauenmannschaft

Saison Liga Platz Bemerkung
2007/08 Eredivisie
1
1. Meistertitel
2008/09 Eredivisie
1
2. Meistertitel
2009/10 Eredivisie
1
3. Meistertitel
2010/11 Eredivisie
3
letzte Saison

Seit der Frauenfußballsaison 2007/08 fĂŒhrt der Verein eine eigene Mannschaft. Diese wurde gleich in den ersten drei Jahren nach EinfĂŒhrung der Eredivisie fĂŒr Frauen dreimal Meister. Im laufe der vierten Saison gab man bekannt wegen finanzieller Gedanken im nĂ€chsten Jahr keine Mannschaft mehr fĂŒr die Ehrendivion zu stellen.[5] Die Saison beendete man nach dieser Ansage auf einem 3. Platz und konnte sogar noch erstmals den niederlĂ€ndischen Pokal gewinnen.

Kooperation

Der Klub Telstar, aktuell in der Erste Divisie vertreten, steht in Kooperation mit dem AZ Alkmaar. In RegelmĂ€ĂŸigkeit erhĂ€lt er Jungspieler, die dort Spielpraxis sammeln und sich Weiterentwickeln können. FĂŒr die Koordination untereinander ist der frĂŒhere AZ-Jugendtrainer Marcel Bout verantwortlich. Aktuelle AZ-Ausleihspieler sind u. a. Furdjel Narsingh, Wouter de Vogel, Marek KaljumĂ€e und Kevin Brands. Ein in der Vergangenheit ĂŒber die Kooperation zu Telstar gekommener Spieler, der spĂ€ter erfolgreich im Profifußball war, ist der Finne Joona Toivio.

Weblinks

Quellen

  1. ↑ http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/ligen/tabelle/liga/1733
  2. ↑ Advocaat in dienst na Standard-AZ, Voetbal belgiĂ«, 9. Dezember 2009
  3. ↑ kicker.de Verbeek folgt auf Advocaat erschienen am 22. April 2010
  4. ↑ teleboerse.de: Umstrittener KreditverkĂ€ufer - DSB Bank pleite Artikel vom 19. Oktober 2009
  5. ↑ AZ stoppt Frauenfußballmannschaft (niederllĂ€ndisch)
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