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| Green Bay Packers – Nr. 12 | |
| Quarterback | |
| Geburtsdatum: 2. Dezember 1983 | |
| Geburtsort: Chico, Kalifornien | |
| Größe: 1,88 m | Gewicht: 101 kg |
| NFL-Debüt | |
|---|---|
| 2005 für die Green Bay Packers | |
| Karriere | |
| College: University of California, Berkeley | |
| NFL Draft: 2005 / Runde: 1 / Pick: 24 | |
| Teams:
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| Momentaner Status: aktiv | |
| Karriere-Highlights und Auszeichnungen | |
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| Statistiken bei NFL.com | |
Aaron Charles Rodgers (* 2. Dezember 1983 in Chico, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielt für die Green Bay Packers in der National Football League (NFL). Von seinen Teamkollegen bekam er den Spitznamen A-Rod[2].
Inhaltsverzeichnis |
Sein Vater Ed spielte drei Jahre lang als Offensive Guard in einem Semi-Pro Team[3]. Sein jüngerer Bruder Jordan wandelt unterdessen auf den Spuren Aarons: auch er spielte Quarterback an der Pleasant Valley High School und steht seit 2007 in der Mannschaft des Butte College[4][5].
Rodgers besuchte die Pleasant Valley High School seines Heimatorts Chico. Während seiner Schulzeit war er über zwei Jahre hinweg der Starting Quarterback und warf für insgesamt 4.421 Passing-Yards. Er stellte dabei mehrere Schulrekorde auf. Zum einen warf er einmal sechs Touchdowns in einem Spiel und erzielte 440 Yards. Zudem stellte er mit 2.466 Yards in einer Saison-Schulrekord auf[6]. In seiner Senior-Saison spielte er zudem als Pitcher für das Baseball-Team der High-School.
Obwohl er das Angebot hatte, an die University of Illinois zu gehen, blieb Rodgers zunächst in der Heimat und besuchte das Butte College in Oroville, Kalifornien. In der Saison 2002 stellte der dabei mehrere Schulrekorde auf. (2.248 Offense-Yards gesamt; 468 Offense-Yards in einem Spiel gegen Fresno City. 2.156 Passing-Yards; 26 Touchdown-Pässe in einer Saison; sechs Touchdown-Pässe in einem Spiel)[7]
Der Headcoach der University of California, Berkeley, Jeff Tedford, wurde auf ihn aufmerksam und holte Rodgers nach Berkeley zu den Golden Bears. Im fünften Spiel der Saison 2003 avancierte Rodgers zum Starting-Quarterback und führte das Team in den Insight Bowl, wo die Virginia Tech Hokies geschlagen werden konnten. 2004 erreichten die Golden Bears den Holiday Bowl, unterlagen dort aber der Texas Tech University[8].
Rodgers wurde in der NFL Draft 2005 in der ersten Runde, an 24. Stelle, von den Green Bay Packers ausgewählt. Er war damit der zweite Quarterback, der ausgewählt wurde (Alex Smith wurde als erster Spieler von den San Francisco 49ers gedraftet). In seinen ersten drei Jahren in der NFL musste er sich allerdings mit der Backup-Rolle, hinter Brett Favre, zufriedengeben und kam nur zu Kurzeinsätzen.
Nachdem Brett Favre am 4. März 2008 seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, machte Headcoach Mike McCarthy Aaron Rodgers zum neuen Starting-Quarterback der Packers. Dazu passt auch, dass die Packers in der Draft 2008 mit Brian Brohm und Matt Flynn zwei Rookies auf der Quarterback-Position verpflichteten und bewusst darauf verzichteten, einen „Veteran“ zu engagieren. An diesem Standpunkt des Clubs und der Coaches änderte auch der "Rücktritt vom Rücktritt" Farvres im August nichts mehr. Favre wurde nach einigen Querelen an die New York Jets abgegeben und Rodgers blieb Starter. Am 8. September 2008 gab Rodgers sein Debüt als Starter im Monday Night Spiel gegen die Minnesota Vikings im heimischen Lambeau Field. Er war damit der erste Starting-Quarterback der Packers seit 1992 dessen Name nicht Brett Farve lautete. Rodgers spielte solide, brachte 18 seiner 22 Pässe für 178 Yards und einen Touchdown an den Mann. Zudem steuerte er selbst einen Lauftouchdown, beim 24:19 Sieg der Green Bay Packers, bei.
Auch sein zweiter Start in Detroit endete mit einem Erfolg, Rodgers warf zum ersten Mal mehr als 300 Yards in einem Spiel und erzielte dabei drei Touchdowns, ohne sich eine Interception zu erlauben. Dafür wurde er in der wöchentlichen Abstimmung zum FedEx Air Player of the Week gewählt. Am 31. Oktober 2008 verlängerten die Packers den Vertrag mit Rodgers vorzeitig um sechs Jahre, bei einem Vertragsvolumen von 65 Mio. Dollar.[9][10] Die weitere Saison verlief insgesamt gesehen unbefriedigend. Zwar spielte Rodgers auf einem guten Niveau, er erreichte ein Quarterback Rating von 93,8, allerdings gingen viele Spiele knapp verloren. Am Ende stand für die Packers eine Bilanz von sechs Siegen bei zehn Niederlagen zu Buche, obwohl ein positives Punkteverhältnis von 419:380 erzielt werden konnte. Zudem gelang es Rodgers als erst zweitem Quarterback der NFL, nach Kurt Warner 1999, in seiner ersten Saison als Starter mehr als 4000 Yards Raumgewinn durch Pässe zu erzielen.
Die Saison 2009 bedeutete einen Durchbruch für Rodgers. So erspielte er ein Quarterback Rating von 103,2, was ein für eine komplette Saison hoher Wert ist. Ebenso beachtlich ist der geringe Wert von nur sieben geworfenen Interceptions. Folgerichtig erreichte die Mannschaft die Play-offs, in der sie aber im Wildcard-Spiel gegen die Arizona Cardinals mit 45:51 unterlagen. Der Lohn für die erfolgreiche Saison war Rodgers erstmalige Berufung in den Pro Bowl.
Auch in der folgenden Saison 2010 konnte sich Rodgers mit den Packers wieder eine Wildcard sichern. Nach einem verhaltenem Start mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen steigerte sich das Team um Rodgers und schloss die Saison mit einer Bilanz von 10-6 ab, womit sie als 6. Team der NFC die Play-offs erreichten.Rodgers schloss die Saison mit einem Quarterback Rating von 101,2 und 3.922 Yards ab. Im Wildcard-Spiel trafen die Packers auf die Philadelphia Eagles, welche sie mit 21:16 bezwingen konnten. Als klarer Außenseiter gehandelt gingen die Packers nun in das Spiel gegen die Atlanta Falcons, die in der Saison das beste Team der NFC waren. Die Packers gewannen das Spiel jedoch überraschend deutlich mit 48:21. Überragender Mann auf dem Feld war Aaron Rodgers, der in diesem Spiel 31 seiner 36 Pässe für insgesamt 366 Yards Raumgewinn und drei Touchdowns an den Mann brachte. Zudem erlief er selbst einen Touchdown. Im Conference-Finale trafen die Packers am 23. Januar 2011 auf die Chicago Bears. Das Spiel endete 21:14 zugunsten von Green Bay, womit Rodgers sein Team in den Super Bowl XLV gegen die Pittsburgh Steelers führte. Nachdem die Packers in diesem die erste Hälfte des Spiels dominiert hatten und mit 21:10 zur Halbzeit führten, kamen die Steelers in der zweiten Hälfte immer mehr ins Spiel zurück, konnten den Rückstand jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr aufholen. Rodgers warf für 304 Yards und drei Touchdowns. Die Packers gewannen das Spiel mit 31:25. Rodgers wurde im Anschluss zum Super Bowl MVP gewählt.
Rodgers hielt nach der der Saison 2010 mit einem Quarterback Rating von 98,4 und einer Interceptionrate von nur 2,0%, zwei neue NFL-Karriere-Rekorde[11].
Mit einem Quarterback Rating von 122,5 brach Rodgers den Rekord für das beste Rating in einer Saison. Der vorige Rekord wurde von Peyton Manning 2004 aufgestellt und lag bei 121,1. Rodgers führte die Green Bay Packers zu einer Bilanz von 14-1 Siegen in der Regular Season und warf Pässe für 4643 Yards, 45 Touchdowns, einem neuen Teamrekord, und nur sechs Interceptions. Außerdem lief er selbst noch drei Touchdowns. Das letzte Spiel der Regular Season spielte er nicht, da die Packers sich bereits einen Heimspielvorteil für die gesamten Play-offs gesichert hatten und Schlüsselspieler schonten. In den Divisional Play-offs empfingen die Green Bay Packers die New York Giants. Aaron Rodgers warf 26 vollständige Pässe bei 46 Versuchen und zwei Touchdowns, aber auch eine Interception. Die Packers unterlagen den Giants 37-20.
Am 4.Februar 2012 wurde Rodgers von Mitgliedern der Presse als Most Valuable Player (MVP), der Saison 2011/12 gewählt. Er ist somit der erste Spieler der Green Bay Packers seit Brett Favre 1997, der diesen Titel verliehen bekam.[12] Von 50 abgegebenen Stimmen bekam Rodgers 48 und konnte sich somit klar gegen Drew Brees durchsetzen, der die restlichen zwei Stimmen bekam.
Passspiel[13]
| Jahr | Team | Comp-Att | Comp% | Yards | TD | INT | QB Rtg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | Cal | 215-349 | 61.6 | 2903 | 19 | 5 | 146.58 |
| 2004 | Cal | 209-316 | 66.1 | 2566 | 24 | 8 | 154.35 |
| Gesamt | 424-665 | 63.8 | 5469 | 43 | 13 | 150.27 | |
Laufspiel
| Jahr | Team | Carries | Yards | Average | Long | TDs |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | Cal | 86 | 210 | 2.4 | 24 | 5 |
| 2004 | Cal | 74 | 126 | 1.7 | 26 | 3 |
| Gesamt | 160 | 336 | 2.10 | 26 | 8 | |
Passspiel[14]
| Jahr | Team | Comp-Att | Comp% | Yards | TD | INT | Long | QB Rtg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | GB | 9-16 | 56,3 | 65 | 0 | 1 | 16 | 39.8 |
| 2006 | GB | 6-15 | 40.0 | 46 | 0 | 0 | 16 | 48.2 |
| 2007 | GB | 20-28 | 71.4 | 218 | 1 | 0 | 43 | 106.0 |
| 2008 | GB | 341-536 | 63.6 | 4038 | 28 | 13 | 71 | 93.8 |
| 2009 | GB | 350-541 | 64.7 | 4434 | 30 | 7 | 83 | 103.2 |
| 2010 | GB | 312-475 | 65.7 | 3922 | 28 | 11 | 86 | 101.2 |
| 2011 | GB | 322-473 | 68.1 | 4360 | 40 | 6 | 93 | 120.1 |
| Gesamt | 1360-2084 | 65.3 | 17,083 | 127 | 38 | 93 | 103.3 | |
Laufspiel
| Jahr | Team | Läufe | Yards | Average | Long | TDs |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | GB | 2 | 7 | 3.5 | 8 | 0 |
| 2006 | GB | 2 | 11 | 5.5 | 6 | 0 |
| 2007 | GB | 7 | 29 | 4.1 | 13 | 0 |
| 2008 | GB | 56 | 207 | 3.7 | 21 | 4 |
| 2009 | GB | 58 | 316 | 5.4 | 35 | 5 |
| 2010 | GB | 64 | 356 | 5.6 | 27 | 4 |
| 2011 | GB | 56 | 239 | 4.3 | 25 | 3 |
| Gesamt | 245 | 1,165 | 4.8 | 35 | 16 | |
I Bart Starr | II Bart Starr | III Joe Namath | IV Len Dawson | V Johnny Unitas | VI Roger Staubach | VII Bob Griese | VIII Bob Griese | IX Terry Bradshaw | X Terry Bradshaw | XI Ken Stabler | XII Roger Staubach | XIII Terry Bradshaw | XIV Terry Bradshaw | XV Jim Plunkett | XVI Joe Montana | XVII Joe Theismann | XVIII Jim Plunkett | XIX Joe Montana | XX Jim McMahon | XXI Phil Simms | XXII Doug Williams | XXIII Joe Montana | XXIV Joe Montana | XXV Jeff Hostetler | XXVI Mark Rypien | XXVII Troy Aikman | XXVIII Troy Aikman | XXIX Steve Young | XXX Troy Aikman | XXXI Brett Favre | XXXII John Elway | XXXIII John Elway | XXXIV Kurt Warner | XXXV Trent Dilfer | XXXVI Tom Brady | XXXVII Brad Johnson | XXXVIII Tom Brady | XXXIX Tom Brady | XL Ben Roethlisberger | XLI Peyton Manning | XLII Eli Manning | XLIII Ben Roethlisberger | XLIV Drew Brees | XLV Aaron Rodgers | XLVI Eli Manning
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rodgers, Aaron |
| ALTERNATIVNAMEN | Rodgers, Aaron Charles (vollständiger Name); A-Rod (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer American Footballspieler |
| GEBURTSDATUM | 2. Dezember 1983 |
| GEBURTSORT | Chico (Kalifornien), USA |