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Die Abraham-Lincoln-Brigade war ein Freiwilligenverband von US-Amerikanern, die im Spanischen Bürgerkrieg 1936−1939 als Teil der Internationalen Brigaden auf Seiten der republikanischen Regierung Spaniens gegen die aufständischen nationalistischen Truppen unter General Francisco Franco kämpften. Die Bezeichnung „Brigade“ ist insofern irreführend, als es sich hierbei um mehrere Bataillone handelte, die dem Oberbefehl der 15. Internationalen Brigade unterstanden und locker mit der Kommunistischen Internationale verbunden waren. Die Mitglieder waren politisch links ausgerichtet, nicht allesamt Kommunisten. Es verband sie die Entschlossenheit, die spanische Republik gegen den Faschismus zu verteidigen, wofür sich in den USA keine Mehrheit gefunden hatte, weshalb das Land neutral blieb.
Auch später waren einige Veteranen dieser Brigade politisch aktiv, indem sie sich öffentlich an Demonstrationen gegen die Außenpolitik der Vereinigten Staaten beteiligen, zum Beispiel während des Vietnamkrieges, des Zweiten Golfkrieges oder des Irakkrieges.