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| Aist | ||
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Die Aist wenig unterhalb des Zusammenflusses von Feld- und Waldaist bei Hohensteg | ||
| Daten | ||
|---|---|---|
| Lage | Mühlviertel, Oberösterreich; Granit- und Gneishochland (Böhm. Masse) | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Donau → Schwarzes Meer | |
| Ursprung | Zusammenfluss von Feldaist und Waldaist in Hohensteg (Gem. Tragwein) 48° 19′ 12″ N, 14° 33′ 55″ O48.31986514.565198 | |
| Mündung | zwischen Mauthausen und Au an der Donau (Gem. Naarn) in die Donau48.23096714.565035Koordinaten: 48° 13′ 51,5″ N, 14° 33′ 54,1″ O 48° 13′ 51,5″ N, 14° 33′ 54,1″ O48.23096714.565035 | |
| Länge | 15 km | |
| Einzugsgebiet | 647 km²
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| Gemeinden | Schwertberg | |
| FFH-Gebiet | ||
Die Aist ist ein Bach- und Flusssystem im östlichen Mühlviertel in Oberösterreich, welches ein Gebiet von 647 km² entwässert.
Inhaltsverzeichnis |
In Hohensteg (südlich von Pregarten) vereinigen sich die Feld- und Waldaist zur Aist. Die Aist hat bis zur Mündung in die Donau in der Nähe von Schwertberg eine Länge von 15 Kilometern.
Auf ihrer Strecke fließt die Aist durch das geschützte Natura-2000-Gebiet Waldaist-Naarn (Flora-Fauna-Habitat-Gebiet).
Aus alten Urkunden, wie etwa der Wilhelminischen Schenkungsurkunde, geht hervor, dass der Name „Aist“ von einer slawischen Flussbezeichnung abgeleitet wurde. Das Mühlviertel, wie auch viele andere Teile Europas, waren damals von slawischen Völkern besiedelt. Der Fluss taucht im Jahr 853 erstmals in einer Schenkungsurkunde als „Agasta“ auf. 983 wird er „Agesta“ genannt. Die Vorsilbe „ag-“ bedeutete „treiben“, „rasch“.
Durch das Jahrhunderthochwasser im August 2002 wurde das gesamte Aisttal verwüstet.