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Beim Akademischen Bund Katholisch-Österreichischer Landsmannschaften handelt es sich um einen Korporationsverband, zumindest ursprünglich, legitimistischer Studentenverbindungen.
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich in Österreich katholische Akademiker (vereinzelt auch Gymnasiasten) zu Studentenverbindungen zusammen, die neben die Prinzipien religio, scientia, amicitia et patria eine besondere Verbundenheit mit dem Haus Habsburg pflegten. Einige der Verbindungen haben dadurch ein 5. Prinzip monarchia abgeleitet, welches sie vom Österreichischen Cartellverband trennt, weshalb die Gründung eines eigenen Verbandes notwendig war. Dessen Gründung erfolgte am 12. September 1933.
Es handelt sich bei diesen Verbindungen aber trotz des Namens Landsmannschaft um nicht-schlagende Verbindungen in starkem Gegensatz zu den Landsmannschaften des Coburger Convents.
Die folgende Liste ist eine Gesamtaufstellung aller existierenden Mitgliedsverbindungen in Reihenfolge des Gründungdatums.
Die K.E.L. Gregoriana London (GgL) (11. Mai 2003) (verbandslos), eine Tochterverbindung der K.Ö.L. Josephina Wien, K.Ö.L. Franzisco-Josephina Heidelberg-Bonn zu Regensburg (verbandlos), die K.Ö.M.L. Tegetthoff Wien im MKV und das Corps der Ottonen sind der K.Ö.L. nahestehende Verbindungen.
Als pennale Entsprechung gibt es den "Seniorenconvent pennaler Landsmannschaften" (SCPL), in ihm sind derzeit 3 katholische Mittelschülerlandsmannschaften (Ottonia Linz, Viktoria Wien, Staufia Graz) organisiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Alte Herren der erloschenen legitimistischen Corps bei einer KÖL Verbindung Mitglied, in Anbetracht dessen, dass es sich um einen Wechsel von einer schlagenden zu einer nichtschlagenden Verbindung handelt sehr erstaunlich.
Eine Aufzählung bekannter Mitglieder mit eigenem Wikipedia-Eintrag findet sich in der Kategorie:Korporierter im KÖL.