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Das Alamannenmuseum Ellwangen in Ellwangen wurde 2001 eröffnet und gibt mit Funden aus ganz Süddeutschland einen lebendigen Überblick über 500 Jahre alamannischer Geschichte aus dem Frühmittelalter. Aufgrund der schwieringen Haushaltslage der Stadt Ellwangen ist das Museum derzeit von der Schließung bedroht (Stand 18. Mai 2010).[1]
Inhaltsverzeichnis |
Das Alamannenmuseum Ellwangen ist im 1593 errichteten Gebäude der Nikolauspflege in der Haller Straße ansässig, einem der ältesten noch erhaltenen Armen- und Siechenhäuser Südwestdeutschlands.
Kern der Sammlung sind Funde, die seit 1986 bei Lauchheim ergraben wurden. Dabei legte man das bislang größte alamannische Gräberfeld Baden-Württembergs frei, die Siedlung, zu der es gehörte, sowie einen Herrenhof mit eigener Grablege. Ausgestellt sind gut erhaltene Kunst-, Schmuck- und Alltagsgegenstände sowie Waffen, die für die Forschung von herausragender Bedeutung sind. Ein teilrekonstruiertes Grubenhaus mit Webstuhl veranschaulicht die Textilverarbeitung der Alamannen, ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Geschichte der Christianisierung der Alamannen. Die moderne Präsentation der Exponate mit Rekonstruktionen und elektronischen Medien gibt einen Einblick in das Leben der Alamannen.
48.9641310.12775Koordinaten: 48° 57′ 51″ N, 10° 7′ 40″ O