Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Albi

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Albi (Begriffsklärung) aufgeführt.
Albi
Wappen von Albi
Albi (Frankreich)
Albi
Region Midi-Pyrénées
Département Tarn (Präfektur)
Arrondissement Albi
Kanton Chef-lieu von 6 Kantonen
Koordinaten 43° 56′ N, 2° 9′ O43.92805555562.14583333333175Koordinaten: 43° 56′ N, 2° 9′ O
Höhe 175 m (130–308 m)
Fläche 44,26 km²
Einwohner 48.858 (1. Jan. 2009)
Bevölkerungsdichte 1.104 Einw./km²
Postleitzahl 81000
INSEE-Code
Website Stadt Albi

Stadtansicht mit der Kathedrale Sainte-Cécile

Albi ist die Hauptstadt des französischen DĂ©partements Tarn in der Region Midi-PyrĂ©nĂ©es mit 48.858 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009).

Albi ist Sitz eines katholischen Erzbischofs. Sie auch: Liste der Erzbischöfe von Albi. Im Jahre 2010 wurde das Ensemble des Bischofsviertels in die Liste des Unesco Welterbes aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Albi liegt rund 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse in der Mitte Südfrankreichs. Durch Albi fließt der Fluss Tarn.

Albi hat knapp 50.000 Einwohner (2006). Die 16 weitere Gemeinden einschließende Agglomeration (Communauté d'agglomération de l'Albigeois mit Sitz in Saint-Juéry) hat über 80.000 Einwohner. Die Einwohner werden Albigenser (französisch: Albigeois) genannt.

Geschichte

Bereits die Römer haben eine Stadt namens Civitas Albiensium angelegt. Im Jahre 843 übernahm Karl der Kahle die Herrschaft über die Stadt.

Nach Albi wird die religiöse Gemeinschaft der Katharer, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die Kirche ausgesetzt war, auch Albigenser genannt. In den Albigenserkriegen zwischen 1209 und 1229 wurde Albi beinahe vollständig zerstört.

Im Jahre 1678 wurde die Stadt Sitz eines Erzbischofs, seit 1790 ist sie Präfektur des Départements Tarn. Von 1943–1944 war Albi Sitz einer Garnison der Wehrmacht.

SehenswĂĽrdigkeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Albi

  • Bischofsviertel (CitĂ© Ă©piscopale d'Albi): Das Bischofsviertel ist das HerzstĂĽck der historischen Altstadt Albis; dort befinden sich die Kathedrale Sainte-CĂ©cile, die Kirche Saint-Salvi und der Bischofspalast (Palais de la Berbie). 2010 wurde dieses urbane Ensemble in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
  • Museum Henri Toulouse-Lautrec: Im Bischofspalast befindet sich ein Museum, welches dem in Albi geborenen Maler Henri de Toulouse-Lautrec gewidmet ist. Neben vielen seiner Werken sind auch zahlreiche Gemälde anderer KĂĽnstler wie etwa Edgar Degas und Auguste Rodin zu sehen.
Denkmal für Jean-François de Lapérouse

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:


Personen mit Beziehung zur Stadt:

  • Jean-François de LapĂ©rouse (1741–1788), französischer Seefahrer, Weltumsegler und Geograph, im Château de GĂ´ bei Albi geboren. In Albi ist ein Gymnasium nach ihm benannt
  • Georges Pompidou (1911–1974), französischer Politiker und Staatspräsident; verbrachte seine Schulzeit in Albi

Galerie

Städtepartnerschaften

Literatur

  • Nicolas-Marie-Joseph Chapuy: CathĂ©drales françaises. Vues pittoresques de la cathĂ©drale de Albi. Paris 1829 (Digitalisat)

Weblinks

 Commons: Albi â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Von „?title=Albi&oldid=98983950“
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.