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Albin Nikolaus Angerer (* 6. Dezember 1885 in Regensburg; †22. Dezember 1979 in Würzburg) war ein deutscher Arzt und Studentenhistoriker.
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Angerer studierte Medizin in Würzburg, wo er beim Corps Moenania aktiv war und nahm nach Abschluss seiner Promotion eine Stelle an der Chirurgischen Universitätsklinik in München an. Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Sanitätsoffizier wurde er 1921 Chefarzt für Chirurgie am Krankenhaus in Straubing.
Nach dem Eintritt in den Ruhestand (1956) ließ er sich in Würzburg nieder und übernahm 1961 als Nachfolger Georg Meyer-Erlachs die Leitung des Instituts für Hochschulkunde an der Universität Würzburg und die Funktion des Kustos des Kösener Archivs und der Kösener Sammlungen, die er bis 1976 innehatte. Er starb 1979 und wurde in der „Mainländergruft“ (Gruft des Corps Moenania) auf dem Würzburger Hauptfriedhof beigesetzt.
Nach Angerer wurde ein von ihm entwickelter Hieb des akademischen Fechtens benannt, die sogenannte Angerer- oder Horizontalterz. Hierbei handelt es sich - bei einem Rechtshänder - um eine waagerecht gegen die rechte Kopfhälfte des Gegners geschlagene Terz.
Angerer wurde 1975 zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hochschulkunde und 1977 zum Ehrenmitglied des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung ernannt. Der Convent Deutscher Akademikerverbände zeichnete ihn für seine Verdienste um die Studentengeschichte mit der Fabricius-Medaille aus. Er war außerdem Träger der Bürgermedaille Straubing, des Würzburger Stadtsiegels und des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Angerer, Albin |
| ALTERNATIVNAMEN | Angerer, Albin Nikolaus (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Arzt und Studentenhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1885 |
| GEBURTSORT | Regensburg |
| STERBEDATUM | 22. Dezember 1979 |
| STERBEORT | Würzburg |