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Alexander Karl Friedrich Franz Behm (* 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); † 22. Januar 1952 in Kiel) war ein deutscher Physiker.
Inhaltsverzeichnis |
Behm kam mit seinen Eltern und zwei jüngeren Brüdern 1884 von Rehna nach Parchim. Von 1888 bis 1896 besuchte er das Parchimer Gymnasium. 1896 zog die Familie dann nach Hadersleben (damals Deutsches Reich, heute Dänemark). Dort schloss er die mittlere Reife ab und begann eine Lehre als Büchsenmacher. Bis 1903 studierte Behm dann an der Technischen Hochschule in Karlsruhe Physik. Er heiratete am 14. Februar 1905 Johanna Glamann.
Es folgte eine Berufung zum Leiter eines technischen Forschungslabors in Wien. Hier führte er Untersuchungen zur Ausbreitung des Schalls durch. Nach dem Untergang der Titanic am 15. April 1912 versuchte er ein Eisberg-Ortungssystem zu entwickeln. Hierbei sollte die Ortung der Eisberge mittels reflektierter Schallwellen erfolgen. 1915 kaufte er das Kanonenboot Otter und baute es zum Laborschiff um. Schallreflexionen haben sich zwar letztendlich für die Ortung von Eisbergen nicht bewährt, aber der Meeresboden konnte über die Reflexion der Schallwellen erfasst werden; somit darf Behm als Vater des Echolots bezeichnet werden.
Behm erhielt am 22. Juli 1913 das Reichspatent Nr. 282009 für die Erfindung des Echolots (Einrichtung zur Messung von Meerestiefen und Entfernungen und Richtungen von Schiffen oder Hindernissen mit Hilfe reflektierter Schallwellen). Zur wirtschaftlichen Verwertung dieser Erfindung gründete er 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft. Ein weiteres seiner 110 Patente ist die sogenannte Behmfliege, ein künstlicher Angelköder.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Behm, Alexander |
| ALTERNATIVNAMEN | Behm, Alexander Karl Friedrich Franz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1880 |
| GEBURTSORT | Sternberg (Mecklenburg) |
| STERBEDATUM | 22. Januar 1952 |
| STERBEORT | Kiel |