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Eine allgemein vertretene Meinung ist, dass das Mosaik die Schlacht bei Issos (333 v. Chr.) zwischen den Kräften von Alexander dem Großen und von Dareios III. bildlich darstellt. Andere Historiker geben jedoch an, dass es auch die Schlacht bei Gaugamela (331 v. Chr.) sein kann, wo Alexander erneut versuchte, Dareios gefangen zu nehmen oder zu töten. Beide Könige – zur Linken Alexander der Große, zur Rechten Dareios III. - stehen sich Angesicht zu Angesicht gegenüber. Hier Alexander mit dem unbedingtem Willen, den persischen Großkönig im Kampf zu treffen, und da Dareios, den Körper bereits zur Flucht gewandt, doch gleichsam den Feind im Blick.
Das 5,82 x 3,13 m große Alexandermosaik ist zwischen der Mitte und dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. entstanden. Mit einiger Sicherheit stammt das Mosaik von einer Vorlage ab, die uns heute nicht mehr erhalten ist. Bei dem Original könnte es sich um eine Arbeit des Philoxenos von Eretria handeln, der im 4. Jahrhundert v. Chr. lebte. Dies ist in der Forschung aber umstritten. Das Original war als Tafelbild vermutlich in eine Wand eingelassen. Das Bildfeld des Mosaiks besteht aus kleinen Steinchen, von denen etwa 5-6 auf einen cm² gehen; im Ganzen sind es etwa 1 Mio. Die Steine sind so klein wie möglich und wurden durch dichten Zusammenschluss so der Farbe untergeordnet, dass sich ein Farbkontinuum bildet.
Ebenfalls umstritten ist der Entstehungsort des Mosaiks. Möglicherweise stammen die noch in der Antike ausgebesserten Schäden am Werk vom Transport nach Pompeji oder aber von einem früheren Erdbeben in der 79 n. Chr. verschütteten Stadt.
Das Alexandermosaik ist heute im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel ausgestellt.