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AllgÀu

Dieser Artikel erlÀutert die Landschaft AllgÀu; zu anderen Bedeutungen siehe AllgÀu (BegriffsklÀrung).
Karte AllgÀu.png
Lage des AllgÀus in Deutschland
Der GrĂŒnten, „WĂ€chter des AllgĂ€us“
AllgÀuer Voralpenlandschaft
Typische AllgÀuer Voralpenlandschaft: Siggenhauser Weiher bei Amtzell
Hopfen am See als Beispiel fĂŒr einen vom Tourismus geprĂ€gten Ort

Das AllgĂ€u ist eine Landschaft und Teilregion Oberschwabens, die sich ĂŒber den sĂŒdlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben (Bayerisch-Schwaben), das Ă€ußerste sĂŒdöstliche Baden-WĂŒrttemberg sowie einige zu Österreich gehörende Grenzgebiete erstreckt. Es ist in der Gegenwart vor allem als Ferienregion und als Dachmarke bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft des Namens

Nach einer Theorie leitet sich der Name AllgĂ€u vom althochdeutschen „alb“ (Berg, Bergwiese) und mittelhochdeutschen „göu“ ab, was soviel wie Landschaft, Gegend, im ĂŒbertragenen Sinn auch Herrschaftsbereich bedeutet. Eine andere These geht davon aus, dass mit „gĂ€u“ nicht der „Gau“ gemeint ist, sondern dass die zweite Silbe von Ge-Äu kommt, also fĂŒr mehrere Auen steht (analog wie mehrere Berge zum Gebirge werden).[1] In diesem Fall wĂ€re die Bedeutung etwa mit „bergige Landschaft mit viel Wasser und Wiesen“ anzugeben.

Geologie

Die AllgĂ€uer Berge und mit ihnen das gesamte Gebirge der Alpen sind Ausdruck eines Prozesses, der vor etwa 200 Millionen Jahren begann, als sich infolge gewaltiger plattentektonischer KrĂ€fte im Erdmantel das Gebirge der Alpen aufzufalten begann und aus dem Urmeer Tethys der Meeresboden nach oben gedrĂŒckt wurde. Die AllgĂ€uer Alpen sind aus unterschiedlichen Sedimentgesteinen aufgebaut, die sich ĂŒberwiegend wĂ€hrend des Erdmittelalters abgelagert haben. Siehe AllgĂ€uer Alpen, Abschnitt Geologie.

Das Alpenvorland zwischen Lech und Bodensee ist dagegen ein von der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren geprĂ€gtes, aus MorĂ€nenwĂ€llen bestehendes Berg- und HĂŒgelland. Dabei reichen die MorĂ€nenhĂŒgel des Lech-Gletschers bis in die Gegend des heutigen Kaufbeuren, die des Illergletschers bis zu einer Linie Legau–Bad Grönenbach–ObergĂŒnzburg und das Geschiebe des Rheingletschers findet sich bis in die Gegend von Leutkirch.

Ein Merkmal der MorĂ€nenlandschaft im AllgĂ€u sind die in Mulden zurĂŒckgebliebenen Seen und Hochmoore, sowie die besonders im WestallgĂ€u anzutreffenden Tobel.

Umgrenzung und Teilregionen

Das AllgĂ€u ist eine Teilregion von Oberschwaben und hat keine streng definierte geographische Begrenzung, oft geht es fließend in die benachbarten Landschaften ĂŒber. Insbesondere nach Westen und Norden ist dies der Fall. Allerdings gibt es einen Bereich, der in der Fachliteratur als UrallgĂ€u gilt. Dieses wird in einer gedachten Linie gezogen, welche von Rohrsee, Riedlings, Diepoldshofen, Herlazhofen, Friesenhofen, Legau, Altusried, Ziegelberg, Ittelsburg, Schrattenbach, Wagegg, Immental, GĂŒnzach, Hochgreut, Westenried, Neuenried, Salenwang, Kaufbeuren, Mauerstetten, Ödwang, Ingenried und Hohenfurch fĂŒhrt.[2] FĂŒr grĂ¶ĂŸere Ausdehnungen des AllgĂ€us werden von verschiedenen Forschern als Kriterien beispielsweise die landwirtschaftliche Bewirtschaftungsform, hier vor allem die Milchwirtschaftsgrenze, die Sprache, Bauart und Lebensweise der Menschen herangezogen. Ebenfalls wird teilweise die Niederschlagsmenge betrachtet, was in Zusammenhang mit der Lage unmittelbar vor dem Gebirge der Alpen und der Meereshöhe von ĂŒber etwa 600 Metern steht, in der sich die Voralpenlandschaft des AllgĂ€us befindet.

Im SĂŒden ist die Landschaft durch den Hauptkamm der AllgĂ€uer Alpen relativ eindeutig abgegrenzt. Nach Osten stellt der Flusslauf des Lech im Wesentlichen die Grenze dar, wobei im sĂŒdlichen OstallgĂ€u der Bereich etwas nach Osten zu den Ammergauer Alpen hin ausgedehnt ist.

Gelegentlich herrscht Uneinigkeit darĂŒber, welche Orte im Randbereich noch zum AllgĂ€u zu zĂ€hlen sind. Meist wird aus GrĂŒnden einer angenommenen AttraktivitĂ€tssteigerung vor allem in touristischer Hinsicht mit der Marke AllgĂ€u die Zugehörigkeit recht großzĂŒgig ausgelegt. Allerdings war der Begriff des AllgĂ€us bereits im Laufe der Geschichte nicht statisch, sondern unterlag einer Wandlung.

Rauhenzell im AllgÀu

Hinsichtlich der ursprĂŒnglichen Bezeichnung AllgĂ€u unterscheidet man seit der Gebietsreform von 1972/73 die Landkreise OstallgĂ€u, OberallgĂ€u, UnterallgĂ€u und WestallgĂ€u. Hierbei wurden die gleichnamigen Landkreise OstallgĂ€u, OberallgĂ€u, UnterallgĂ€u und Lindau gebildet. Die Ausdehnung des UnterallgĂ€us ist aber nicht mit dem Landkreis gleichzusetzen. In der Umgangssprache wird das Unterland als der Bereich zwischen Immenstadt und Dietmannsried gemeint, der Landkreis reicht jedoch weit in das mittelschwĂ€bische Gebiet hinein. So liegen vom Landkreis UnterallgĂ€u nur etwa 2 Prozent des Gebietes auf AllgĂ€uer Flur. Der Begriff UnterallgĂ€u ist erst mit der Gebietsreform fĂŒr diese Region erfunden worden. In keiner der alten Schriften ist von einem solchen Namen fĂŒr diesen Bereich die Rede. Im Weingartener Vertrag wird das Niedere AllgĂ€u fĂŒr den Bereich um Wangen gebraucht. Dagegen können zum OstallgĂ€u auch Orte aus dem oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau gezĂ€hlt werden, und dem OberallgĂ€u werden Gebiete aus den angrenzenden österreichischen BundeslĂ€ndern Vorarlberg und Tirol zugerechnet, wie das Kleine Walsertal, die Tiroler Exklave Jungholz und das Tannheimer Tal. Die Auffassung, dass dem AllgĂ€u auch österreichische Gebiete angehören, ist jedoch teilweise umstritten.

Oft werden mit den Teilregionen nicht vorrangig die Landkreise gemeint, sondern unscharf abgegrenzte, ineinander ĂŒbergehende landschaftliche Bereiche. In dieser Hinsicht wird mit OberallgĂ€u je nach Zusammenhang entweder nur das Gebiet der AllgĂ€uer Alpen mit dem unmittelbaren Vorland verstanden, das etwa im ehemaligen Landkreis Sonthofen gelegen ist, oder aber sich bis zur Gegend etwas nördlich von Kempten ausdehnt. Das nördlich von Kempten sich anschließende HĂŒgelland wird heute als das UnterallgĂ€u bezeichnet. Das im Osten des AllgĂ€us an Oberbayern angrenzende Alpenvorland, etwa im Bereich der FlĂŒsse Wertach und Lech wird OstallgĂ€u genannt.

Das WestallgĂ€u gehört zum grĂ¶ĂŸeren Teil zu Baden-WĂŒrttemberg (WĂŒrttembergisches AllgĂ€u). Es besteht aus Teilen des bayerischen Landkreises Lindau sowie jenem Teil des wĂŒrttembergischen Landkreises Ravensburg, der bis zur baden-wĂŒrttembergischen Gebietsreform den Landkreis Wangen gebildet hatte.

StĂ€dte und grĂ¶ĂŸere Orte

Heutige Tourismusdefinition der Urlaubsregion AllgÀu

Die StĂ€dte Memmingen, Mindelheim sowie der Markt Ottobeuren werden erst seit einigen Jahrzehnten ĂŒber die sogenannte Heuschreckengrenze durch Alfred Weitnauer dem AllgĂ€u zugerechnet. Vor allem der Heimatpfleger Alfred Weitnauer plĂ€dierte hier fĂŒr eine Zugehörigkeit, wĂ€hrend in der Ă€lteren Literatur und vom AllgĂ€u-Forscher Otto Merkt davon nicht die Rede ist. Die frĂŒher zum Illergau, dann zu Oberschwaben gehörenden Orte schmĂŒcken sich vor allem aus touristischen GrĂŒnden mit dem Titel im AllgĂ€u. Diese Zugehörigkeit kann auch heute noch an den fĂŒr Oberschwaben typischen Bauwerken und der Sprache gesehen werden.[3] Einen weiteren Sonderfall stellt die Stadt Mindelheim dar. In der Literatur ebenfalls nicht zum AllgĂ€u gerechnet, wurde sie 1972 im Zuge der Gebietsreform der Verwaltungssitz des neu gebildeten Landkreises UnterallgĂ€u und gehört seitdem zumindest in dieser Eigenschaft zum AllgĂ€u. Bad Wörishofen im Landkreis UnterallgĂ€u gehört ebenfalls nicht zum AllgĂ€uer Landschaftsbereich, schmĂŒckt sich aus touristischen GrĂŒnden aber ebenfalls mit dem Titel im AllgĂ€u.

Geschichte

FrĂŒhgeschichte (bis 8. Jahrhundert n. Chr.)

Um 7000 vor Christus lebten Steinzeitmenschen im AllgĂ€u, was durch Funde im Kleinwalsertal belegt ist. Etwa 1200 vor Christus wurden mit den Illyrer das erste namentlich bekannte Volk in diesem Gebiet nachgewiesen. Etwa 500 vor Christus hat die keltische Besiedlung im Gebiet nördlich der Alpen begonnen. Dabei waren die Keltischen StĂ€mme (von den Römern Vindeliker – genauer Estionen und Likatier – genannt) von Westen her eingewandert.

Römische Provinzen

Etwa 15 vor Christus hatten die römischen Feldherrn Drusus und Tiberius die Kelten auch im Gebiet des heutigen AllgĂ€u unterworfen. Zudem wurde eine offene römischen Marktsiedlung auf dem Lindenberg bei Kempten (Cambodunum) gegrĂŒndet. „Cambodunum“ wird Garnisonsstadt. Das AllgĂ€u gehörte der römischen Provinz RĂ€tien an. Im Jahr 18 nach Christus erwĂ€hnte der griech. Geograph Strabon die Keltenstadt „KambĂłdunoum“ nördlich der Alpen.

Im Jahr 233 durchbrachen die germanischen Alemannen und Sueben erstmals den Limes und besetzten das Land beiderseits des Rheins bis zu den Alpen. Dabei wurde die Römerstadt Cambodunum (Kempten) zerstört. Die Zerstörung dieser Stadt wurde nochmal von 259 bis 260 durchgefĂŒhrt. Im Jahr 488 verließen die letzten regulĂ€ren römischen Truppen auf Befehl Odoakers die Region. Mit ihnen emigrieren viele romanische Siedler nach Italien. Die Alemannen nehmen deren Platz ein und siedeln sich an. Das Gebiet wurde in alemannische und suebische Gaue eingeteilt. 536 wurden die Alemannen von den Franken unterworfen.

Vom 6. bis zum 9. Jahrhundert fand eine Christianisierung der Alemannen statt. 764 wurde das Benediktinerkloster Ottobeuren gegrĂŒndet. 771 wurde die alemannische Herzogstochter Hildegard die zweite Gemahlin des Frankenkönigs und spĂ€teren Kaisers Karl des Großen. 773 wurde das Kloster Kempten gegrĂŒndet.

Mittelalter (bis 17. Jahrhundert)

rechtsunten ist das ehemalige Albigauge/Allpengau/AllgÀu im Herzogtum Schwaben zu sehen

Im Jahr 817 wurde das AllgĂ€u in einer St. Gallener Urkunde zum ersten Mal urkundlich als „Albigauge“ (spĂ€ter „Albigoi“) erwĂ€hnt. 1079 wurden die Staufer Herzöge von Schwaben. Vom 11. bis Mitte 13. Jahrhundert lebten die Welfen und Staufer. Im Jahr 1241 wurden Memmingen, Kaufbeuren und Kempten ReichsstĂ€dte. 1268 wurde auch Leutkirch eine Reichsstadt. Gleichzeitig begann mit dem Tod Konradins, dem letzten Staufer, die territoriale Zersplitterung. Der Bischof von Augsburg, der FĂŒrstabt von Kempten, mehrere Reichsstifte, ReichsstĂ€dte, Grafen und Ritter wurden Herren im Gebiet des heutigen AllgĂ€u.

Im Jahr 1348 wurde Wangen eine Reichsstadt. 1365 betraf dies auch Isny. 1488 wurde der „SchwĂ€bische Bund“ als Vereinigung der schwĂ€bischen ReichsstĂ€dte gegrĂŒndet. 1496 fand der erste Reichstag in Lindau statt. Im Jahre 1500 wurde der SchwĂ€bische Reichskreis, der siebte der zehn Reichskreise, der bis 1803 bestand, geschaffen. 1525 brach der Bauernkrieg im Kemptener Gebiet aus, wo der geistige Mittelpunkt in Memmingen war. Dort wurden die Forderungen der Bauern koordiniert, formuliert und als die Zwölf Artikel veröffentlicht; sie gelten als die erste Niederschrift von Menschenrechten in Europa. 1527 bekennen sich die ReichsstĂ€dte Kaufbeuren und Kempten zur Luthers Lehre.

Im Jahr 1533 wurde der SchwÀbische Bund aufgelöst. Gleichzeitig bekennt sich auch Memmingen zur lutherischen Lehre.

Kempten, Kupferstich von Merian, um 1650

1543 grĂŒnden die Mönche von Ottobeuren auf Veranlassung des Kemptener FĂŒrstabts Wolfgang von GrĂŒnenstein eine eigene UniversitĂ€t („Academia Ottemburana“).[4] Im Jahr 1555 fand der Augsburger Religionsfrieden statt. Von 1618 bis 1648 brachte der DreißigjĂ€hrige Krieg Elend, PlĂŒnderung und Zerstörung auch ĂŒber das AllgĂ€u. Dabei besetzten 1632 Schwedische Truppen das Stift Kempten und zerstörten Kloster und Kirche. Die Schweden erlitten 1634 die entscheidende Niederlage in der Schlacht bei Nördlingen. Von 1639 bis 1673 wurden die St.-Lorenz-Kirche und die StiftsgebĂ€ude in Kempten gebaut.

18. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg

Altes WestallgÀuer Haus in Lindenberg mit den typischen Holzschindeln

Von 1701 bis 1713/14 brachte der Spanische Erbfolgekrieg Belagerungen und VerwĂŒstungen mit sich. In der Zeit fand auch der Bau der Klosterkirche St. Mang in FĂŒssen statt, die 1717 fertig gestellt wurde. 1704 erwarb Bayern die Herrschaft Mindelheim. 1711 begannen die Bauarbeiten an der Klosteranlage Ottobeuren, 1737 an deren Klosterkirche. 1742 wurden die PrunkrĂ€ume in der Residenz Kempten vollendet. Gegen Ende des 18. Jahrhundert erreichte die Vereinödung im AllgĂ€u ihren Höhepunkt.[5]

Im Jahr 1796 zog die französische Revolutionsarmee in Memmingen und Kempten ein. 1802 und 1803 fand die SÀkularisation statt.

Flachsfeld, wie es im 19. Jahrhundert verbreitet war, wĂ€hrend der BlĂŒte

Von 1803 bis 1810 wurde das Territorium durch Napoleon neugegliedert. Der bayerische KurfĂŒrst erhielt den schwĂ€bischen Besitz von der Donau bis zum Bodensee. Das AllgĂ€u wurde dabei in einen wĂŒrttembergischen und einen bayerischen Teil geteilt. 1808 wurde das bayerische Schwaben in drei Kreise aufgeteilt, HauptstĂ€dte wurden Ulm, Augsburg und Kempten. 1818 wurde die Reichs- und die Stiftstadt Kempten endgĂŒltig zu einer Stadt vereinigt. 1837 wurde Augsburg Regierungssitz des Bezirkes Schwaben.

Im Jahr 1847 wurde das AllgĂ€u mit der Bahnstrecke Augsburg–Kaufbeuren an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Der Schienenweg wurde 1852 bis Kempten, ein Jahr spĂ€ter bis Lindau verlĂ€ngert.

Im selben Jahr errichtete Caspar Honegger eine mechanische, durch Wasserkraft betriebenen Spinnerei und Weberei. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Fabriken zur Textilverarbeitung und im Maschinenbau. Mitte des 19. Jahrhundert wurde aus dem „blauen“ AllgĂ€u des Flachsanbaus das „grĂŒne“ AllgĂ€u der Milchwirtschaft. 1869 begannen die Bauarbeiten fĂŒr Schloss Neuschwanstein. Um 1877 kamen die ersten „Sommerfrischler“ ins AllgĂ€u, damit begann der Tourismus. 1921 wurde die „AllgĂ€uer Butter- und KĂ€sebörse“ in Kempten errichtet.

Schloss Zeil bei Leutkirch, 1907

Im Jahr 1943 richteten die Nationalsozialisten in einem Ortsteil der Gemeinde Durach das Außenlager Weidach des Konzentrationslagers Dachau ein.

1945 bis heute

Im Jahr 1945 wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges das Gebiet des AllgĂ€us von französischen und amerikanischen Truppen besetzt. 1950 fand die „SĂŒddeutsche Butter- und KĂ€se-Börse“ statt. Etwa ab 1960 wurde die Technisierung in der Landwirtschaft und agrarpolitische Rahmenbedingungen durch die EG verstĂ€rkt. 1972 fand eine Gebietsreform statt. Dabei wurden Landkreise und Gemeinden im bayerischen Teil des AllgĂ€us neu gegliedert. 1978 eröffnete die Fachhochschule Kempten.

Wirtschaft

MilchkĂŒhe auf dem Nebelhorn

Der Tourismus stellt inzwischen einen Wirtschaftsfaktor dar, dessen Bedeutung in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen hat. Einen weiteren Wirtschaftsfaktor stellt die Landwirtschaft dar, wobei heute die GrĂŒnlandwirtschaft mit Milcherzeugung den Hauptanteil darstellen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war im AllgĂ€u der Flachsanbau verbreitet. Der Ausdruck vom „blauen AllgĂ€u“ stammt aus dieser Zeit, der auf den blau blĂŒhenden Flachs zurĂŒckzufĂŒhren ist. Dieser wurde von den Leinenwebern zu Textilien weiterverarbeitet.

Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich daraus in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts die textilverarbeitende Industrie, die ihre Bedeutung am Ende des 20. Jahrhunderts wieder verlor. Eine weitere Branche, die im Gegensatz dazu bis heute im AllgĂ€u vertreten ist, stammt aus dieser Zeit und ist der Maschinenbau. In einigen Orten entwickelten sich Spezialhandwerke, beispielsweise der Lauten- und Geigenbau in FĂŒssen oder das Hutmacherhandwerk in Lindenberg, wobei das heute nur noch historische Bedeutung hat. Im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz siedelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Glasschmuckindustrie an.

GegenwĂ€rtig gibt es im AllgĂ€u eine ĂŒberwiegend mittelstĂ€ndisch orientierte Wirtschaft in unterschiedlichen Branchen und Großbetriebe im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und der Nahrungsmittelverarbeitung.

Infrastruktur

Das GelÀnde des Flughafen Memmingen, in der Bildmitte links das heutige Terminal

An das Luftverkehrsnetz ist das AllgĂ€u ĂŒber den Flughafen Memmingen angeschlossen. Der auch als Flughafen MĂŒnchen-West vermarktete Airport liegt rund 110 km von der bayerischen Landeshauptstadt entfernt. Die KapazitĂ€t des Terminals betrĂ€gt seit Mai 2010 rund 1,5 Millionen Passagiere. Die mit Abstand bedeutendste Fluggesellschaft fĂŒr den Flughafen ist Ryanair.

Der Neubau der A 7 bei FĂŒssen

Das AllgĂ€uer Straßennetz kennzeichnet sich vor allem durch die Bundesautobahn 96, die Bundesautobahn 980 sowie die Bundesautobahn 7. Die A 7 wurde seit 1992 in mehreren Bauabschnitten durch den Landkreis OstallgĂ€u bis FĂŒssen verlĂ€ngert. Weitere Hauptverkehrsadern sind die Bundesstraße 12, Bundesstraße 18 und Bundesstraße 19.

Zum AllgĂ€uer Nahverkehrsnetz zĂ€hlen die Bayerische AllgĂ€ubahn und die WĂŒrttembergische AllgĂ€ubahn. Wichtige Verkehrsgesellschaften sind der Regionalverkehr AllgĂ€u, die Verkehrsgemeinschaft Kempten, der Verkehrsverbund Mittelschwaben und die Verkehrsgemeinschaft OberallgĂ€u.

GewÀsser

FließgewĂ€sser

Durch das AllgĂ€u erstreckt sich eine europĂ€ische Hauptwasserscheide, das bedeutet, dass ein Teil der FließgewĂ€sser ĂŒber Bodensee und Rhein zur Nordsee hin abfließen und ein Teil ĂŒber das Flusssystem der Donau zum Schwarzen Meer. Zu letzterem Teil gehören als NebenflĂŒsse der Donau die FlĂŒsse Iller und Lech, sowie als Nebenfluss des Lech die Wertach. Durch das WestallgĂ€u fließen die Obere Argen und Untere Argen, welche in den Bodensee mĂŒnden.

Seen

Eschacher Weiher

Als Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit gibt es im AllgĂ€u zahlreiche kleine und grĂ¶ĂŸere Seen. Zu den bedeutenderen gehören bei Immenstadt der Große Alpsee und im OstallgĂ€u der Hopfensee. Daneben gibt es noch einige kĂŒnstlich angelegte grĂ¶ĂŸere Seen, wie den durch das Wasser des Lech aufgestauten Forggensee, den Rottachsee und den GrĂŒntensee.

Ferner finden sich vor allem im Voralpenland, wie auch vereinzelt im Gebirge, unzĂ€hlige kleinere Seen und Weiher. Zu den landschaftlich besonders reizvollen Beispielen zĂ€hlen unter anderem der Weißensee, der Alatsee und der Niedersonthofener See, sowie als angelegte Staubecken der Eschacher Weiher und der Schwaltenweiher.

Berge

Bschießer und Ponten von Westen
→ Hauptartikel: AllgĂ€uer Alpen

Im SĂŒden ist das AllgĂ€u alpin geprĂ€gt. Es besitzt den ĂŒberwiegenden Anteil an der Gebirgsgruppe der AllgĂ€uer Alpen und im sĂŒdlichen Osten einen kleinen Anteil am Ammergebirge und im Westen am Bregenzerwald. Die höchsten Gipfel des AllgĂ€us liegen im Zentralen Hauptkamm der AllgĂ€uer Alpen. In einem Seitenkamm davon, der Hornbachkette, die in Tiroler Gebiet hineinragt, befindet sich nahe der Grenze zu Bayern der höchste Berg der AllgĂ€uer Alpen, der Große Krottenkopf mit 2657 Metern Höhe. Der zweithöchste Gipfel, ebenfalls in Tirol gelegen, ist das Hohe Licht mit 2652 Metern. Viele Berge des Hauptkammes befinden sich direkt auf der deutsch-österreichischen Grenze.

In den AllgĂ€uer Alpen liegen viele besonders markante Gipfel. Zu ihnen gehören der Hochvogel, die Trettachspitze, die MĂ€delegabel, der Widderstein und der Hohe Ifen. Ebenfalls dazu gezĂ€hlt werden können die Höfats und der Schneck. Der Bereich dieser zwei Berge ist aufgrund ihrer Geologie einzigartig in den Ostalpen. Zudem sind Höfats und Schneck fĂŒr ihren Reichtum an Gebirgsblumen berĂŒhmt.

Aufgrund der guten Erreichbarkeit durch die Seilbahn gehört das Nebelhorn zu den bekannten Bergen des AllgĂ€us. Es eignet sich als Ausgangspunkt fĂŒr viele Bergtouren. Das Haldenwanger Eck in der NĂ€he des Biberkopfes markiert den sĂŒdlichsten Punkt Deutschlands. Ein großer Bereich der AllgĂ€uer Alpen gehört zu den Naturschutzgebieten AllgĂ€uer Hochalpen und Hoher Ifen.

Bei Wanderern sehr beliebt sind die Berge der AllgĂ€uer Voralpen. Dazu gehören im Westen die Berge der Nagelfluhkette und im Osten der GrĂŒnten und das Wertacher Hörnle. Als AuslĂ€ufer der Alpen oder als MorĂ€nen<b />hĂŒgel finden sich im Alpenvorland des AllgĂ€us zahlreiche Berge mit mittelgebirgsartiger AusprĂ€gung.

<div style="float:left; width:15px; height:11px;" />Die Nordflanke der AllgĂ€uer Alpen, die Tannheimer Berge und der Kamm des Falkensteins zwischen FĂŒssen und Pfronten, mit dem Hopfensee im Vordergrund

Tourismus

Das AllgĂ€u zĂ€hlt ganzjĂ€hrig zu den beliebtesten Touristenregionen in Deutschland. Die Natur- und Kulturlandschaft zieht hunderttausende GĂ€ste jĂ€hrlich an. Vor allem die Vielseitigkeit der Region wird geschĂ€tzt. Von Alpinsport ĂŒber Wassersport sind zahllose AktivitĂ€ten möglich. Das AllgĂ€u ist darĂŒber hinaus Deutschlands grĂ¶ĂŸtes Wintersportzentrum. Neben Alpinem Skisport und Eislauf ist auch Langlauf auf einem weit ausgedehnten Loipennetz möglich. Auch zum Skibergsteigen, Mountainbiken und Sportklettern bietet das AllgĂ€u zahlreiche Möglichkeiten. Im Gegensatz zum benachbarten Tirol wird das touristische Potential kaum genutzt oder gar beworben, da Freizeitsport im AllgĂ€u aus JagdgrĂŒnden als Problem betrachtet wird.[6]

Basilika Ottobeuren im Landkreis UnterallgÀu

Kunst und Kultur

Außerdem gibt es zahlreiche SehenswĂŒrdigkeiten kultureller und kunstgeschichtlicher Art. Das weltweit bekannte Schloss Neuschwanstein befindet sich beispielsweise in dieser Region, auch wenn grĂ¶ĂŸtenteils nicht die Landschaft des AllgĂ€us, sondern das Land Bayern damit in Zusammenhang gebracht wird. Ferner sind die in weiten Teilen noch erhaltenen historischen AltstĂ€dte von Memmingen und Wangen von touristischer Bedeutung, aber auch die StĂ€dte Isny, FĂŒssen, Kaufbeuren und Kempten, sowie Ottobeuren mit seiner Klosterkirche. Zu den bedeutenden römischen Hinterlassenschaften in den lĂ€ndlichen Regionen gehören die Römerstraße Via Claudia Augusta, einige ergrabene Gutshöfe (Villae rusticae) sowie Reste der Siedlung am Tegelberg.

Wurzacher Ried am Westrand des AllgÀus

Landschaft

Eine wesentliche Rolle fĂŒr den Tourismus spielt die Landschaft des AllgĂ€us mit seinen Bergen, Seen und NaturdenkmĂ€lern. Besonders reich sind das Ober- und das WestallgĂ€u damit ausgestattet. Als Beispiele aus dem OberallgĂ€u sind zu erwĂ€hnen der GrĂŒnten, auch als WĂ€chter des AllgĂ€us bezeichnet, der Blender bei Kempten, der Illerursprung und die Breitachklamm bei Oberstdorf, die Starzlachklamm bei Burgberg, die Sturmannshöhle bei Obermaiselstein und das Gottesackerplateau im Kleinen Walsertal. Im WestallgĂ€u sind zu finden unter anderem der Schwarze Grat, die Scheidegger WasserfĂ€lle, der Eistobel bei Isny und das Wurzacher Ried.

Eine umfassende Aussicht auf das OstallgĂ€u hat man vom Auerberg aus. Weitere Geotope im AllgĂ€u sind der Lechfall bei FĂŒssen und der Illerdurchbruch bei Altusried.

In den AllgĂ€uer Bergen werden sowohl in den Sommermonaten als auch im Winter viele Arten von Berg- und Wintersport betrieben. Bergbahnen erschließen die hochalpinen Gebiete auch fĂŒr Nichtalpinisten, z. B. am Tegelberg, Breitenberg, Nebelhorn, Fellhorn und dem Hochgrat.

Ferienstraßen

Burgruine Falkenstein im OstallgÀu

Folgende Ferienstraßen fĂŒhren durch das AllgĂ€u:

Reiseberichte verwenden gelegentlich die oft lobend gemeinte Formulierung „wie im AllgĂ€u“. Sie taucht z. B. bei Landschaftsbeschreibungen Islands, Chiles, SĂŒdafrikas und Hessens sowie zu vielen anderen Gegenden auf.

Weitere touristische Ziele

Dialekt

→ Hauptartikel: AllgĂ€uerisch

Im AllgĂ€u wird vielerorts noch Dialekt gesprochen, vor allem von der mittleren und der Ă€lteren Generation und insbesondere auf den Dörfern. Auch wenn alle im AllgĂ€u gesprochenen Dialekte dem alemannischen Sprachbereich angehören und sich damit sprachlich nahestehen, kann man eigentlich nicht von einem gemeinsamen „AllgĂ€uerisch“ sprechen. Denn wĂ€hrend die Dialekte im WestallgĂ€u und im sĂŒdlichen OberallgĂ€u niederalemannisch sind und damit vor allem dem sĂŒdlich benachbarten, niederalemannischen Teil des Vorarlbergischen Ă€hneln, sind die Dialekte in der Mitte, im Osten und im Norden des AllgĂ€us dem SchwĂ€bischen zuzurechnen.

SpezialitĂ€ten der regionalen KĂŒche

Die traditionelle AllgĂ€uer KĂŒche ist gekennzeichnet durch die Zutaten, die es in frĂŒheren, eher Ă€rmlichen Zeiten in der Region ausreichend und billig gab. Das waren vor allem Eier, Mehl, Milch, Fett und Sauerkraut und was im Bauerngarten an KrĂ€utern und GemĂŒse gewachsen ist. Dementsprechend gibt es ein breites Spektrum von Mehlspeisen und anderen einfachen Gerichten, bei denen die Materialkosten gering sind, die aber trotzdem gut schmecken und einen hohen NĂ€hrwert haben.

Krautspatzen

Einige Beispiele:

  • Mehlspeisen:
    • KĂ€sspatzen
    • KrautspĂ€tzle
    • Kratzat
    • Schleifernudla (Ă€hnlich wie Schupfnudeln, aber Teig aus Weizenmehl)
  • SĂŒĂŸspeisen:
    • NonnafĂŒrzle (kleine Teigknödel in heißem Fett goldbraun gebacken)
    • Versoffene Jungfern (in schwimmendem Fett ausgebackene TeigstĂŒckchen, die anschließend mit heißem Most oder Wein ĂŒbergossen werden)
  • Verschiedenes:
    • Brenntar oder Schwarz-Mus (Haber<b/>mus mit gerösteten Kartoffeln)
    • Katzegschrei (Rindfleischgröstl)

Bedeutsame Persönlichkeiten

  • Johann Jakob Herkomer (* 1648 oder 1652 in Sameister bei Roßhaupten; † 1717 in FĂŒssen), Baumeister, Maler, Bildhauer und Stuckateur des Barock
  • Johann Georg Fischer (* 1673 in Marktoberdorf; † 1747 in FĂŒssen), Baumeister des Barock
  • Johann Georg Specht (* 1720 in Lindenberg im AllgĂ€u; † 1803), Baumeister und Architekt
  • Johann Althaus (* 1798 in Lauperswil im Emmental/Schweiz; † 1876 in Sonthofen), Sennermeister und KĂ€sepionier
  • Carl Hirnbein (* 1807 in Wilhams; † 1871), Großbauer, Politiker und BegrĂŒnder der Milchwirtschaft im AllgĂ€u
  • Sebastian Kneipp (* 1821 in Stephansried; † 1897 in Wörishofen), Pfarrer und Hydrotherapeut
  • Ludwig Ganghofer (* 7. Juli 1855 in Kaufbeuren; † 24. Juli 1920 in Tegernsee), Schriftsteller und Erfinder
  • Otto Merkt (* 1877 in Kempten (AllgĂ€u); † 1951 in Kempten (AllgĂ€u)), Kommunalpolitiker und Heimatforscher
  • Peter Dörfler (* 1878 in Untergermaringen; † 1955 in MĂŒnchen), Priester und Heimatdichter
  • Alfred Weitnauer (* 1905 in Kempten (AllgĂ€u); † 1974 in ObergĂŒnzburg), Schriftsteller, Heimatpfleger, Historiker und Volkskundler
  • Michael Bredl (* 1916; † 1999 in Hindelang), Volksmusiker

Weitere mit dem AllgÀu verbundene Personen, siehe Kategorie:Person (AllgÀu)

Umgebung

Landschaftlich und sprachlich können auch Teile des benachbarten österreichischen Vorarlbergs (Kleinwalsertal) und Tirols (Außerfern / Bezirk Reutte) zum AllgĂ€u gerechnet werden. Weitere Nachbarlandschaften sind der Bregenzerwald, die Bodenseeregion, Oberschwaben, Mittelschwaben und das bayerische Oberland mit dem Pfaffenwinkel.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: AllgĂ€u â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: AllgĂ€u â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Franz Ludwig Baumann: Geschichte des AllgĂ€us, 3 BĂ€nde. Kempten (AllgĂ€u) 1883 ff., Neudruck Aalen 1971 f. (4. Band: Das 19. Jahrhundert von Josef Rottenkolber, Kempten (AllgĂ€u) 1938, Neudruck Aalen 1973)
  • Franz X. Bogner: AllgĂ€u und Iller aus der Luft. Theiss-Verlag 2009. ISBN 978-3-8062-2236-4.
  •  Ulrich CrĂ€mer: Das AllgĂ€u – Werden und Wesen eines Landschaftsbegriffs, Forschungen zur Deutschen Landeskunde. Verlag der Bundesanstalt fĂŒr Landeskunde, Remagen 1954.</span>
  • Lydia L. Dewiel: Das AllgĂ€u: StĂ€dte, Klöster und Wallfahrtskirchen zwischen Bodensee und Lech, DuMont, Köln 1985.
  • Walter Jahn: Strukturwandel und Abgrenzung der voralpinen AllgĂ€uer Kulturlandschaft. Kempten (AllgĂ€u) 1954 (= AllgĂ€uer HeimatbĂŒcher, Verlag fĂŒr Heimatpflege; zugleich in den Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in MĂŒnchen, 39. Band, 1954)
  • Alfred SchĂ€dler: AllgĂ€u (Deutsche Lande – Deutsche Kunst). MĂŒnchen/Berlin 1959
  • Herbert Scholz: Bau und Werden der AllgĂ€uer Landschaft, Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1995.
  • Wolfgang WĂŒst: Salz und Wein. Transalpines Lebenselixier fĂŒr das AllgĂ€u und seine Nachbarregion, in: Otto Kettemann (Hg.), „Droben im AllgĂ€u, wo das Brot ein End’ hat“. Zur Kulturgeschichte einer Region. Begleitband zur Sonderausstellung, Kronburg-Illerbeuren 2000, S. 139-150, S. 472-474.
  • Alfred Weitnauer: Bei uns im AllgĂ€u, Verlag fĂŒr Heimatpflege, Kempten (AllgĂ€u)
  • Alfred Weitnauer: AllgĂ€uer Chronik, 3 TextbĂ€nde und 1 Bildband, Verlag fĂŒr Heimatpflege, Kempten (AllgĂ€u) 1964–1972

Einzelnachweise

  1. ↑ Alfred Weitnauer: Bei uns im AllgĂ€u, Verlag fĂŒr Heimatpflege, 5. Auflage, Kempten (AllgĂ€u) 1965, Seite 38
  2. ↑ CrĂ€mer, Seite 129
  3. ↑ siehe Bauernhof (Oberschwaben),  Ferdinand Eggman: Die Geschichte des Illerthales. J.F. Ling, Ulm 1862.</span>,  Joachim Jahn und andere: Die Geschichte der Stadt Memmingen – Von den AnfĂ€ngen bis zum Ende der Reichsstadt. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-8062-1315-1.</span>, Ein Reisebericht von der schwĂ€bischsten aller bayerischen StĂ€dte, Memmingen auf Spiegel.de, Memminger Zeitung vom 27. Januar 2009 – Seite 30 „Dialekt stiftet IdentitĂ€t“, Göppinger Akademische BeitrĂ€ge, Hrsg. Ulrich MĂŒller, Franz Hundsnurscher, K. Werner Jauss, Nr. 77 Die Landschaftsnamen AllgĂ€u und Oberschwaben in geographischer und historischer Sicht von GĂŒnther Bradler, Verlag Alfred Kummerle, Göppingen 1973
  4. ↑ Die erste UniversitĂ€t in Bayerisch-Schwaben stand nicht in Augsburg UniversitĂ€t Augsburg
  5. ↑ Amt fĂŒr Landwirtschaft und Forsten, Kempten (AllgĂ€u)
  6. ↑ „Freizeitsportler sind das Problem“ Alfons Zeller, Vorsitzender des Tourismusverbandes AllgĂ€u/Bayrisch Schwaben, in der AllgĂ€uer Zeitung vom 31. Mai 2010, AllgĂ€uer Zeitung, Lokalteil Immenstadt
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