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Der alpine Skiweltcup ist ein von der FIS ausgetragener internationaler Wettbewerb im alpinen Skisport, der wÀhrend des Winterhalbjahres der nördlichen HemisphÀre ausgetragen wird (Ende Oktober bis MÀrz). Der erste Skiweltcup fand 1967 statt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Idee zum alpinen Skiweltcup hatte der französische Sportjournalist Serge Lang, die Umsetzung dieser Idee wurde vor allem mit UnterstĂŒtzung der damaligen Teamchefs von Frankreich (HonorĂ© Bonnet) und den USA (Bob Beattie) auf der Seidlalm in KitzbĂŒhel im Winter 1966 beschlossen. Dort hĂ€ngt rechts vom Eingang seit 1996 eine Messingtafel, die daran erinnert.
Die besten 30 Sportlerinnen bzw. Sportler eines jeden Rennens gewinnen Weltcuppunkte gemÀà dem FIS-Punktesystem, das im Laufe der Weltcup-Geschichte mehrmals ĂŒberarbeitet wurde, aber seit 1994 unverĂ€ndert geblieben ist. Am Ende jeder Weltcup-Saison wird je eine groĂe Kristallkugel an die LĂ€uferin bzw. den LĂ€ufer mit den meisten Punkten aus allen Rennen vergeben. In den einzelnen Disziplinen werden eigene Punktetabellen gefĂŒhrt. FĂŒr die Gewinner dieser Wertungen in Abfahrt, Slalom, Riesenslalom, Super-G (seit 1986), und (Super-)Kombination (seit 2007) gibt es kleine Kristallkugeln. Die Wertung der Super-Kombination beinhaltet auch die letzte verbliebene klassische Kombination beim Hahnenkammrennen in KitzbĂŒhel.
Zudem wird fĂŒr jede Saison eine LĂ€nderwertung gefĂŒhrt. Sie heiĂt Nationencup, dabei werden die Punkte aller LĂ€ufer und LĂ€uferinnen einer Nation zusammengezĂ€hlt.
Die TrophĂ€en aus Bleikristall werden seit 1987 von der GlashĂŒtte Joska Bodenmais hergestellt.[1]
Die Rennen der Olympischen Winterspiele und der alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden seit 1972 nicht fĂŒr den Weltcup gewertet; Ausnahmen sind daher die Ergebnisse der Olympischen Spiele von 1968 in Grenoble und der Weltmeisterschaften 1970 in Gröden (Val Gardena), die auch fĂŒr den Weltcup zĂ€hlten. In den heute im Internet abfragbaren Ergebnislisten der FIS ist dies leider nicht entsprechend abgebildet, dort scheinen diese Rennen nur unter "Olympische Spiele" bzw. "Weltmeisterschaften", aber nicht unter "Weltcup" auf, was gelegentlich zu fehlerhaften Statistiken betreffend die Anzahl von Weltcupsiegen fĂŒhrt. Nachvollziehbar ist jedenfalls, dass die Ergebnisse dieser Rennen in die Weltcup-Wertungen der entsprechenden Jahre eingeflossen sind.
Die groĂe Mehrzahl der Rennen findet in Europa statt, jede Saison gastiert der Weltcup zudem in einigen Stationen in Kanada und den USA. In manchen Jahren werden einzelne Wettbewerbe in Japan und SĂŒdkorea veranstaltet, auch in Argentinien, Australien und Neuseeland gab es bereits Weltcup-Rennen.
In der Geschichte des Weltcups haben sich einige Orte besonders als Veranstalter von Rennen etabliert. Traditionelle Abfahrtsstrecken fĂŒr die Herren sind die Piste Oreiller-Killy in Val-dâIsĂšre, die Saslong in Gröden, die Lauberhornabfahrt in Wengen, die Streif in KitzbĂŒhel und die Kandahar-Abfahrt Garmisch. Besonders anspruchsvolle Riesenslaloms finden auf dem ChuenisbĂ€rgli in Adelboden, auf der Gran Risa in Alta Badia und auf der Piste Podkoren in Kranjska Gora statt. Der Slalom mit den meisten Zuschauern ist seit den 1990er Jahren jener auf der Planai in Schladming, auch KitzbĂŒhel und Wengen sind bekannt fĂŒr ihre Slalompisten. Der traditionsreiche Slalom von Madonna di Campiglio galt als einer der schönsten und schwierigsten im Weltcup-Zirkus. Er wurde zuletzt im Dezember 2005 ausgetragen.
KitzbĂŒhel, Wengen und Val-dâIsĂšre haben bisher am hĂ€ufigsten Weltcup-Rennen der Herren veranstaltet. Die meisten Damen-Wettbewerbe fanden in Cortina dâAmpezzo, Val-dâIsĂšre und Maribor statt.[2]
Die einzelnen Weltcup-Saisonen beginnen seit den 1990er Jahren Ende Oktober mit Gletscher-Rennen. Diese werden auf dem Rettenbachferner oberhalb von Sölden im Ătztal gefahren, das sich als Veranstalter zunĂ€chst mit Tignes abwechselte. Die ersten beiden Weltcup-Saisonen in den spĂ€ten 1960er Jahren wurden erst Anfang Januar eröffnet. In den 1970er Jahren war das Kriterium des ersten Schnees, das jeden Dezember in Val-dâIsĂšre stattfindet, traditioneller Auftakt zum Weltcupwinter.
Nachdem es in frĂŒheren Jahren und Jahrzehnten gelegentliche Promotionswettbewerbe in GroĂstĂ€dten gab (unter anderem anlĂ€sslich des 750. StadtjubilĂ€ums von Berlin 1986 auf dem Teufelsberg oder 2009 im Vorfeld der Olympischen Spiele in Moskau) wurde 2011 zum ersten Mal als offizieller Bestandteil des Weltcups ein so genannter City Event veranstaltet. Dabei wird auf einem geeigneten HĂŒgel oder einer kĂŒnstlichen Rampe ein Parallelslalom ausgetragen. Erster Austragungsort war am 2. Januar 2011 der Olympiaberg in MĂŒnchen. Die mangelnde sportliche QualitĂ€t im Vergleich zu den klassischen Weltcuppisten soll durch die AttraktivitĂ€t der direkten Duelle, die NĂ€he zu den Zuschauern und daraus resultierenden wirtschaftlichen Ăberlegungen gerechtfertigt werden. Bei den City Events sind jeweils nur 16 RennlĂ€ufer und RennlĂ€uferinnen startberechtigt und die vergebenen Weltcuppunkte werden nur fĂŒr den Gesamtweltcup, nicht aber fĂŒr die Disziplinwertung angerechnet.[3][4]
Seit 1993 findet am Ende jeder Saison ein Weltcupfinale mit eigenen Regeln statt:
An einem Veranstaltungsort werden innerhalb von vier bis fĂŒnf Tagen fĂŒr Frauen und MĂ€nner je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Slalom ausgetragen. Bei den einzelnen Rennen sind nur die besten 25 LĂ€ufer der jeweiligen Disziplinenwertungen startberechtigt. Dazu kommen noch jene LĂ€ufer, die in der Gesamtwertung mindestens 500 Punkte haben (400 Punkte bis zur Saison 2008/2009) sowie die aktuellen Juniorenweltmeister in der jeweiligen Disziplin. Bei den Wettbewerben des Weltcup-Finales erhalten nur die besten 15 Weltcuppunkte.
Seit 2006 wird beim Weltcupfinale auch ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet.
Veranstalter des Weltcupfinales:
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* Generalprobe fĂŒr Weltmeisterschaften im Folgejahr
Auch in den Anfangsjahren des Skiweltcups gab es mitunter Weltcupfinali, bei denen die Punktevergaben zum Teil anders als im sonstigen Saisonverlauf geregelt waren. Man sprach von Inflationspunkten: Anstatt der besten 15 Athleten erhielten die besten 25 Weltcuppunkte. Der Sieger bekam wie damals ĂŒblich 25 Punkte, der Zweite im Gegensatz zur restlichen Saison aber 24, der Dritte 23 etc.
Die Ăsterreicherin Annemarie Moser-Pröll konnte die groĂe Kristallkugel fĂŒr den Gesamtweltcup sechs Mal gewinnen, der fĂŒr Luxemburg startende Marc Girardelli fĂŒnf Mal.
Pirmin Zurbriggen hat als bislang einziger Athlet fĂŒnf Kristallkugeln (Abfahrt, SG, RTL, Kombination, Gesamtweltcup) in einer Saison (86/87) gewonnen. Lindsey Vonn hat als erste Athletin vier der sogenannten Kristallkugeln in einer Saison gewonnen, und zwar zweimal (2009/2010 und 2011/2012). Bei den Herren gelang dies Hermann Maier ebenfalls zweimal (1999/2000 und 2000/2001). Was die Saisonsiege bei den Damen anbelangt, fĂŒhrt Vreni Schneider mit 14 Siegen aus der Saison 1988/1989, wĂ€hrend bei den Herren Ingemar Stenmark (1978/1979) und Hermann Maier (2000/2001) mit je 13 Saisonsiegen die Wertung anfĂŒhren.
Den Punkterekord hĂ€lt Hermann Maier, der in der Saison 1999/2000 insgesamt 2000 Weltcuppunkte erzielte. Die zweit- und drittmeisten Punkte innerhalb eines Winters sammelten Stephan Eberharter in der Saison 2001/2002 mit 1702 Punkten und Paul Accola, der in der Saison 1991/1992 1699 Punkte fĂŒr sich verbuchen konnte. Bei den Damen hĂ€lt Janica KosteliÄ mit 1970 ZĂ€hlern aus der Saison 2005/2006 den Punkterekord, im Nationencup Ăsterreich mit 19110 Punkten aus der Saison 1999/2000.
Die meisten unmittelbar hintereinander ausgetragenen Rennen gewann bei den Herren Jean-Claude Killy in der Saison 1967 (6 Siege in Serie, und das sogar zweimal in dieser Saison: vom 9. - 27. Januar 1967 mit 3 Abfahrten, 2 Slaloms und 1 Riesenslalom, vom 4. - 24. MĂ€rz 1967 mit 2 Abfahrten, 1 Slalom und 3 Riesenslaloms) und bei den Damen Vreni Schneider in der Saison 1988/1989 (8 Siege in Serie vom 16. Dezember 1988 bis 8. Januar 1989 mit 4 Slaloms, 3 Riesenslaloms und 1 Kombination; ihr kam dabei entgegen, dass in diesem Zeitraum keine Abfahrt und kein Super-G stattfanden und dass sie mit dem Slalom von Altenmarkt am 16. Dezember 1988 gleichzeitig die Kombinationswertung aus Abfahrt und Slalom gewann, aber auch mit 7 Rennsiegen in Serie liegt sie unangefochten in FĂŒhrung).
Die meisten Rennen einer Disziplin hintereinander gewann bei den Herren Ingemar Stenmark (14 Riesenslaloms in Serie, davon alle 10 der Saison 1978/1979 sowie den letzten der vorhergehenden Saison und die ersten drei der nachfolgenden Saison), bei den Damen Annemarie Moser-Pröll (11 Abfahrten in Serie, davon alle 8 der Saison 1972/1973 und die ersten drei der nachfolgenden Saison).
In der Saison 1998/1999 erzielte das österreichische Skiteam der Herren beim Super-G von Innsbruck auf dem Patscherkofel einen neunfachen Erfolg, was bisher unerreicht geblieben ist.
In der Saison 1969/1970 belegte das französische Damenteam in der Weltcup-Gesamtwertung die ersten vier PlĂ€tze, was in der Saison 1986/1987 durch einen fĂŒnffachen Erfolg der Schweizerinnen ĂŒbertroffen wurde. Bei den Herren gab es in der Gesamtwertung zwei Dreifach-Erfolge durch das österreichische Skiteam in den Saisonen 1997/1998 und 2003/2004.
Wenn die ersten PlĂ€tze der Gesamtwertung auf möglichste viele verschiedene Nationen zu verteilen waren, dann gilt dafĂŒr derzeit als Höchstmarke sechs: bei den Herren waren 1978/1979, 1979/1980 und 1988/1989 die ersten sechs PlĂ€tze von LĂ€ufern verschiedener Nationen belegt, bei den Damen 1978/1979 und 2002/2003.
Dass in einer Saison der Gesamtweltcup und alle Einzeldisziplinen von derselben Nation gewonnen worden sind, kam schon mehrmals vor: Bei der Herren in der Saison 1967 durch Frankreich und 1997/1998 durch Ăsterreich, bei den Damen 1969/1970 durch Frankreich, 1986/1987 durch die Schweiz und 2006/2007 durch Ăsterreich.
Eine Aufstellung aller Kristallkugelgewinner und Endergebnisse des Nationencups einer jeden Saison seit 1967 finden sich in:
Die folgende "Bestenliste" bezieht sich auf den Alpinen Skiweltcup, der 1967 eingefĂŒhrt wurde; einige der darin angefĂŒhrten LĂ€ufer und LĂ€uferinnen haben bereits vor 1967 bedeutende Rennen gewonnen, die aber nicht zum Weltcup zĂ€hlten und daher in dieser Statistik nicht enthalten sind (insbesondere Jean-Claude Killy und Karl Schranz). AuĂerdem gab es exzellente SkirennlĂ€ufer, die ihre Karriere vor der EinfĂŒhrung des Weltcups beendet haben und daher hier ĂŒberhaupt nicht aufscheinen â beispielsweise Toni Sailer, in den Jahren 1956â1958 dreifacher Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister, und Christl Cranz, die in den Jahren 1934â1939 zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen hat â oder die ihre Karriere so kurz nach der EinfĂŒhrung des Weltcups beendet haben, dass sie nicht mehr 10 Weltcup-Siege erreicht haben, um in dieser Liste aufzuscheinen, wie z.B. Marielle Goitschel, in den Jahren 1962â1968 zweifache Olympiasiegerin, siebenfache Weltmeisterin, Gewinnerin von 6 Weltcuprennen und im ersten Weltcup-Jahr 1967 Zweite der Gesamtwertung mit nur 4 Punkten RĂŒckstand auf die Siegerin Nancy Greene.
Noch aktive RennlÀufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.
| Rang | Name | Land | Siege | Abfahrt | Super-G1 | Riesen- slalom |
Slalom2 | Kombi- nation3 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Ingemar Stenmark | |
86 | â | â | 46 | 40 | â |
| 2 | Hermann Maier | |
54 | 15 | 24 | 14 | â | 1 |
| 3 | Alberto Tomba | |
50 | â | â | 15 | 35 | â |
| 4 | Marc Girardelli | |
46 | 3 | 9 | 7 | 16 | 11 |
| 5 | Pirmin Zurbriggen | |
40 | 10 | 10 | 7 | 2 | 11 |
| 6 | Benjamin Raich | |
36 | â | 1 | 14 | 14 | 7 |
| 7 | Bode Miller | |
33 | 8 | 5 | 9 | 5 | 6 |
| 8 | Stephan Eberharter | |
29 | 18 | 6 | 5 | â | â |
| 9 | Phil Mahre | |
27 | â | â | 7 | 9 | 11 |
| 10 | Franz Klammer | |
26 | 25 | â | â | â | 1 |
| 11 | Ivica KosteliÄ | |
24 | â | 1 | â | 15 | 8 |
| 11 | Peter MĂŒller | |
24 | 19 | 2 | â | â | 3 |
| 11 | Gustav Thöni | |
24 | â | â | 11 | 9 | 4 |
| 14 | Michael von GrĂŒnigen | |
23 | â | â | 23 | â | â |
| 15 | Kjetil André Aamodt | |
21 | 1 | 5 | 6 | 1 | 8 |
| 15 | Didier Cuche | |
21 | 12 | 6 | 3 | â | â |
| 17 | Michael Walchhofer | |
19 | 14 | 3 | â | â | 2 |
| 18 | Jean-Claude Killy * | |
18 | 6 | â | 7 | 5 | â |
| 18 | Lasse Kjus | |
18 | 10 | 2 | 2 | â | 4 |
| 20 | Franz Heinzer | |
17 | 15 | â | â | â | 2 |
| 21 | Aksel Lund Svindal | |
16 | 5 | 6 | 4 | â | 1 |
| 22 | Jean-Noël Augert * | |
15 | â | â | 2 | 13 | â |
| 23 | GĂŒnther Mader | |
14 | 1 | 6 | 2 | 1 | 4 |
| 23 | Mario Matt | |
14 | â | â | â | 13 | 1 |
| 23 | Kalle Palander | |
14 | â | â | 4 | 10 | â |
| 23 | Andreas Wenzel | |
14 | â | 1 | 3 | 4 | 6 |
| 27 | Kristian Ghedina | |
13 | 12 | 1 | â | â | â |
| 27 | Patrick Russel | |
13 | â | â | 4 | 9 | â |
| 29 | Luc Alphand | |
12 | 10 | 2 | â | â | â |
| 29 | Piero Gros | |
12 | â | â | 7 | 5 | â |
| 29 | Marcel Hirscher | |
12 | - | â | 6 | 6 | â |
| 29 | Daron Rahlves | |
12 | 9 | 3 | â | â | â |
| 29 | Karl Schranz * | |
12 | 8 | â | 4 | â | â |
| 35 | Ted Ligety | |
11 | â | â | 11 | â | â |
| 35 | Giorgio Rocca | |
11 | â | â | â | 11 | â |
| 37 | Helmut Höflehner | |
10 | 10 | â | â | â | â |
| 37 | Bernhard Russi * | |
10 | 9 | â | 1 | â | â |
| 37 | Thomas Stangassinger | |
10 | â | â | â | 10 | â |
1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/1983 im Weltcup eingefĂŒhrt.
2 Die Parallelslalom-Siege von Gustav Thöni (Saison 1974/1975) und Ivica KosteliÄ (Saison 2010/2011) werden in der Spalte Slalom mitgezĂ€hlt.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/2006) wird in der Spalte Kombination mitgezÀhlt.
Stand: 17. MĂ€rz 2012
* Die drei Siege von Jean-Claude Killy bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble sowie die Siege von Bernhard Russi in der Abfahrt, von Karl Schranz im Riesenslalom und von Jean-NoĂ«l Augert im Slalom der WM 1970 in Gröden sind in dieser Aufstellung mitberĂŒcksichtigt
1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/1983 im Weltcup eingefĂŒhrt.
2 Die Parallelslalom-Siege von Monika Kaserer (Saison 1974/1975) und Hilde Gerg (Saison 1997/1998) werden in der Spalte Slalom mitgezÀhlt.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/2006) wird in der Spalte Kombination mitgezÀhlt.
Stand: 15. MĂ€rz 2012
* Der Riesenslalom-Sieg von Nancy Greene bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble ist in dieser Aufstellung mit berĂŒcksichtigt
Bisher ist es fĂŒnf MĂ€nnern und fĂŒnf Frauen gelungen, im Weltcup in allen fĂŒnf Disziplinen zu gewinnen. Die Super-Kombination und die klassische Variante der Kombination werden zusammengezĂ€hlt.
| Name | Land | Siege | Abfahrt | Super-G | Riesen- slalom |
Slalom | Kombi- nation |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lindsey Vonn | 53 | 26 | 18 | 2 | 2 | 5 | |
| Marc Girardelli | 46 | 3 | 9 | 7 | 16 | 11 | |
| Anja PĂ€rson | 42 | 6 | 4 | 11 | 18 | 3 | |
| Pirmin Zurbriggen | 40 | 10 | 10 | 7 | 2 | 11 | |
| Bode Miller | 33 | 8 | 5 | 9 | 5 | 6 | |
| Janica KosteliÄ | 30 | 1 | 1 | 2 | 20 | 6 | |
| Pernilla Wiberg | 24 | 2 | 3 | 2 | 14 | 3 | |
| Kjetil André Aamodt | 21 | 1 | 5 | 6 | 1 | 8 | |
| Petra Kronberger | 16 | 6 | 2 | 3 | 3 | 2 | |
| GĂŒnther Mader | 14 | 1 | 6 | 2 | 1 | 4 |
Stand: 14. MĂ€rz 2012
Anmerkungen:
Neben diesen Personen gibt es sieben weitere, die vor der EinfĂŒhrung des Super-G 1983 in allen zu ihrer Zeit gefahrenen Disziplinen gewonnen haben:
| Name | Land | Siege | Abfahrt | Riesen- slalom |
Slalom |
|---|---|---|---|---|---|
| Annemarie Moser-Pröll | 62 | 36 | 16 | 3 | |
| Hanni Wenzel * | 25 | 2 | 12 | 11 | |
| Jean-Claude Killy | 18 | 6 | 7 | 5 | |
| Nancy Greene | 14 | 3 | 8 | 3 | |
| MichĂšle Jacot | 10 | 1 | 6 | 3 | |
| Françoise Macchi | 10 | 2 | 6 | 2 | |
| Henri Duvillard | 6 | 3 | 2 | 1 |
* Hanni Wenzel hat ihre erste Abfahrt im Dezember 1983 gewonnen, als im Weltcup bereits die ersten Super-G Rennen gefahren worden waren (im Januar 1983 hatte sie einen zweiten Platz im Super-G von Verbier errungen); allerdings wird fĂŒr den Bewerb Super-G erst seit dem Winter 1985/86 eine eigene Kristallkugel vergeben, und Hanni Wenzel beendete ihre RennsportaktivitĂ€ten 1984.
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Stand: 14. MĂ€rz 2012
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Stand: 26. Februar 2012
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Stand: 10. MĂ€rz 2012
* bei Jean-Claude Killy wurde sein Sieg im Olympia-Riesenslalom von Grenoble 1968 mitgezĂ€hlt, da dieser auch fĂŒr den Weltcup gewertet wurde
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Stand: 11. Februar 2012
* bei Jean-NoĂ«l Augert wurde sein Sieg im WM-Slalom von Gröden 1970 mitgezĂ€hlt, da dieser auch fĂŒr den Weltcup gewertet wurde
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Stand: 12. Februar 2012
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Stand: 14. MĂ€rz 2011
Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Punkte fĂŒr den Sieg in der Gesamtwertung gereicht haben. Die Punkte fĂŒr zweite oder dritte PlĂ€tze in der Gesamtwertung werden hier nicht betrachtet â so hat z.B. Lindsey Vonn 2011 als zweite 1725 Punkte erzielt, womit sie ihr drittbestes Ergebnis in dieser Aufstellung deutlich ĂŒbertroffen hat und vor Alexandra Meissnitzer an sechster Stelle lĂ€ge. Benjamin Raich hat 2005 fĂŒr seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung 1454 Punkte akkumuliert, deutlich mehr als fĂŒr seinen Gesamtsieg im Jahr 2006; die dabei erzielten 1410 Punkte wĂŒrden nicht fĂŒr die Top 10 reichen, da auch Kjetil Andre Aamodt fĂŒr zweite PlĂ€tze in den Jahren 1999 und 2000 mit 1442 bzw. 1440 mehr Punkte erreicht hat als bei seinem Gesamtsieg im Jahr 1994.
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Stand: 15. MĂ€rz 2012
Anmerkungen:
Ski Alpin | Skilanglauf | Skispringen | Nordische Kombination | Freestyle | Snowboard | Biathlon
GesamtĂŒbersicht aller Sieger und Siegerinnen |
Nationencup |
Alpiner Skiweltcup Damen |
Alpiner Skiweltcup Herren
1967 |
1968 |
1968/1969 |
1969/1970 |
1970/1971 |
1971/1972 |
1972/1973 |
1973/1974 |
1974/1975 |
1975/1976 |
1976/1977 |
1977/1978 |
1978/1979 |
1979/1980 |
1980/1981 |
1981/1982 |
1982/1983 |
1983/1984 |
1984/1985 |
1985/1986 |
1986/1987 |
1987/1988 |
1988/1989 |
1989/1990 |
1990/1991 |
1991/1992 |
1992/1993 |
1993/1994 |
1994/1995 |
1995/1996 |
1996/1997 |
1997/1998 |
1998/1999 |
1999/2000 |
2000/2001 |
2001/2002 |
2002/2003 |
2003/2004 |
2004/2005 |
2005/2006 |
2006/2007 |
2007/2008 |
2008/2009 |
2009/2010 |
2010/2011 |
2011/2012