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Altenkessel ist ein westlicher Stadtteil und Distrikt von Saarbrücken im Saarland. Hier leben rund 6.000 Menschen (2008). Sehenswert ist das benachbarte Jagdhaus Pfaffenkopf.
Inhaltsverzeichnis |
Beginnend vom nördlichen Saartal erstreckt sich Altenkessel bis auf die Höhen des Pfaffenkopfes. Der Ort liegt an der Barockstraße SaarPfalz.
Altenkessel besteht aus der Colonie Altenkessel, Großwald, Luisenthaler Glashütte, Neudorf und Rockershausen.
Der Ort entstand im 19. Jahrhundert als Bergarbeiterwohnort wegen der Steinkohlevorkommen. Am 7. Februar 1962 geschah unter Altenkessel in der benachbarten Grube Luisenthal ein großes Grubenunglück mit 300 toten Bergleuten.[1]
Das Wappen wurde am 15. Juli 1952 genehmigt.
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin schräggekreuzt ein schwarzes Eisen und ein schwarzer Schlägel, überdeckt mit einer schwarzen Grubenlampe, von Rot und Silber schräggeteilt, oben ein silbernes Ankerkreuz, unten ein blauer Anker.“
Die Gemeinde entstand als Bergmannssiedlung nach 1852, worauf die Bergmannsembleme hinweisen. Der Schiffsanker steht für den an der Saar gelegenen Ortsteil Rockershausen, während das Ankerkreuz aus dem Wappen von Püttlingen entnommen ist, mit der die Gemeinde bis 1947 in einem Amt zusammengefaßt war und zu der das Gemeindegebiet bis zur Gründung der Gemeinde Altenkessel gehörte.
Das Wappen wurde von A. Dochtermann gestaltet.
1 Mitte: Alt-Saarbrücken, Malstatt (mit Rastpfuhl und Rodenhof), St. Johann (mit Kaninchenberg, Nauwieser Viertel und Rotenbühl), Eschberg, Sankt Arnual (mit Winterberg)
2 West: Gersweiler, Klarenthal, Altenkessel und Burbach (mit Von der Heydt)
3 Dudweiler: Dudweiler, Jägersfreude, Herrensohr, Scheidt
4 Halberg: Schafbrücke, Bischmisheim, Ensheim, Brebach-Fechingen (mit Neufechingen), Eschringen, Güdingen, Bübingen
49.26111111116.91666666667Koordinaten: 49° 16′ N, 6° 55′ O