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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Amberg-Sulzbach | |
| Höhe: | 430 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,14 km² | |
| Einwohner: |
2.097 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 258 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92260 | |
| Vorwahl: | 09628 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 71 111 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Mühlweg 16 a 92260 Ammerthal | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Alexandra Czarnec (Unabh. Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Ammerthal im Landkreis Amberg-Sulzbach | ||
Ammerthal ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach.
Inhaltsverzeichnis |
Ammerthal liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Osthang des Fränkischen Jura, sieben Kilometer westlich von Amberg am Ursprung des Ammerbaches am Beginn des Girgl-, Pürschläger- und Götzendorfer Tales.
Die politische Gemeinde Ammerthal hat fünf amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt folgende Gemarkungen: Ammerthal, Götzendorf
Aus dem Raum um Ammerthal lassen sich bereits für die Bronze- und Hallstatt-Zeit Siedlungsspuren archäologisch nachweisen. In karolingischer Zeit wurde im heutigen Oberammerthal, wohl auf fränkisch-königliche Initiative, eine großflächige Befestigung errichtet, die im Jahr 1003 im Zuge der Schweinfurter Fehde als civitas Armardela in der Chronik des Thietmar von Merseburg erschien. Ammerthal gehörte im 10. Jahrhundert zum unmittelbaren Machtbereich der Grafen auf dem Nordgau, der Grafen von Schweinfurt. Bei den Auseinandersetzungen des Jahres 1003 wurde die civitas Amardela von Truppen König Heinrichs II. belagert und nach der Übergabe offenbar teilweise zerstört. Ammerthal wurde nach 1035 ein Verwaltungssitz der Grafen von Sulzbach im Kernraum des sulzbachischen Besitzes um Sulzbach und Kastl. Im Spätmittelalter gehörte der Ort zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Pfaffenhofen des Kurfürstentums Bayern. Der Malteserorden besaß dort eine Kommende. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU | 6 Sitze | (38,8 %) | |
| Unabhängige Wählergemeinschaft | 5 Sitze | (36,0 %) | |
| Christliche Wählergemeinschaft | 3 Sitze | (25,1 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 722.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 110.000 Euro.
Blasonierung: Geteilt; oben in Rot auf silbernem Boden ein angreifender silberner Schwan, unten dreimal gespalten von Rot und Silber.
Das Wappen wird seit 1998 geführt. Der Schwan allerdings befand sich bereits auf einem Wappenfries aus dem 14. Jahrhundert an der Klosterkirche von Kastl.[3]
Die Gemeinde unterhält eine lebendige Partnerschaft mit der Stadt Modi’in in Israel, in deren Rahmen ein regelmäßiger Jugendaustausch stattfindet.
Ammerthal hat zwei katholische Kirchen, die St.-Nikolaus-Kirche und die Liebfrauenkirche.
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 115 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt in der Wohngemeinde waren insgesamt 654 Personen. Im verarbeitenden Gewerbe wie im Bauhauptgewerbe existierten je sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 28 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 357 Hektar (284 Hektar Ackerfläche und 72 Hektar Dauergrünland).
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Ammerthal | Auerbach i.d.OPf. | Birgland | Ebermannsdorf | Edelsfeld | Ensdorf | Etzelwang | Freihung | Freudenberg | Gebenbach | Hahnbach | Hirschau | Hirschbach | Hohenburg | Illschwang | Kastl | Königstein | Kümmersbruck | Neukirchen b.Sulzbach-Rosenberg | Poppenricht | Rieden | Schmidmühlen | Schnaittenbach | Sulzbach-Rosenberg | Ursensollen | Vilseck | Weigendorf