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| Acker-Ochsenzunge | ||||||||||||
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| Acker-Ochsenzunge (Anchusa arvensis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Anchusa arvensis | ||||||||||||
| (L.) M.Bieb. |
Die Acker-Ochsenzunge (Anchusa arvensis, Syn.: Lycopsis arvensis), auch als Acker-Krummhals oder Wolfsauge bezeichnet, gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae).
Inhaltsverzeichnis |
Die Acker-Ochsenzunge ist eine 15 bis 40 Zentimeter hohe, dicht borstig behaarte, einjährige Pflanze mit wechselständig stehenden Blättern. Die Blätter werden 10 bis 15 Zentimeter lang und 1 bis 2 Zentimeter breit, sind ausgeschweift gezähnt und haben einen welligen Rand. Die oberen sind sitzend, die unteren stielartig verschmälert. Die Blüten stehen zahlreich in zusammengesetzt-scheinrispigen Blütenständen. Die hellblauen Einzelblüten haben einen Durchmesser von etwa 7 Millimeter und haben eine weiße, gekrümmte Kronröhre. Am Schlund befinden sich weiße Schuppen, welche die Staubblätter bedecken. Die Art blüht von Mai bis September. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen oder durch Selbstbestäubung. Die Früchte sind Klausenfrüchte aus vier ungleichen und rauen Klausen. Sie sind in aufrecht stehenden Fruchtständen angeordnet. Die Ausbreitung erfolgt durch Ameisen (Myrmekochorie) oder durch Klettausbreitung (Epichorie), da die ganze Pflanze durch starre Borstenhaare an Tierfell haften bleibt. Als Wurzel wird eine Pfahlwurzel gebildet. [2][3][4]
Das Verbreitungsgebiet der Acker-Ochsenzunge erstreckt sich über ganz Europa, im Süden von Spanien, Italien und Griechenland bis in den Norden nach Norwegen, Finnland und Großbritannien und in den Osten in den europäischen Teil von Russland.[5]
Die Art gedeiht auf Äcker und Ödland und liebt stickstoffsalzhaltige, kalk- und basenarme Böden. Man findet sie zerstreut im Tiefland und in Sandgebieten des Berglands.[2] In Mitteleuropa ist die Pflanze ein Archäophyt.[4]
Die Acker-Ochsenzunge enthält möglicherweise Pyrrolizidinalkaloide, die Krebs verursachen und als Lebergifte gelten. Vergiftungen sind keine bekannt. [2]
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