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Andrew Fielding Huxley

Andrew Huxley, Juli 2005

Andrew Fielding Huxley, OM (* 22. November 1917 in Hampstead, London) ist ein englischer Biophysiker und Physiologe, der 1963 gemeinsam mit John Carew Eccles und Alan Lloyd Hodgkin für die „Entdeckungen über den Ionen-Mechanismus, der sich bei der Erregung und Hemmung in den peripheren und zentralen Bereichen der Nervenzellenmembran abspielt“ mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geehrt wurde.

Zusammen mit Alan Lloyd Hodgkin entwickelte er das Hodgkin-Huxley-Modell, ein biologisch detailliertes Neuronenmodell, das für die Computational Neuroscience und die Neuroinformatik bedeutend ist.

Gemeinsam mit dem Schweizer Physiologen und Membranforscher Robert Stämpfli gelang ihm die Erstbeschreibung der saltatorischen Erregungsfortpflanzung an myelinisierten Nervenfasern.

Für seine Leistungen verlieh ihm die britische Krone den Order of Merit. Darüber hinaus wurde er 1964 zu einem Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt.[1]

Er ist Enkel des Biologen und Agnostikers Thomas Henry Huxley sowie Halbbruder des Biologen und Humanisten Julian Huxley und des Schriftstellers Aldous Huxley.

Schriften

  • Das phantastische Leben der Pflanzen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliederverzeichnis der Leopoldina: Sir Andrew F. Huxley.
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