Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Angel Witch

Angel Witch waren eine der wichtigsten und populärsten Bands der New Wave of British Heavy Metal.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

1978 wurde sie von Kevin Heybourne (Gesang und Gitarre), Rob Downing (Gitarre), Kevin Riddles (E-Bass) und Dave Hogg (Schlagzeug) gegründet. Ihr Debütalbum „Angel Witch“ (Bronze Records), erschienen im Dezember 1980, konnte zwar keine Position in den LP-Charts notieren, entwickelte sich jedoch langfristig zu einem der einflussreichsten Werke der New Wave of British Heavy Metal. Durch die häufige Verwendung des Götzen Baphomet auf T-Shirts, Plakaten, CD- und Singlecovern wurden Angel Witch zwar oft mit okkulten Themen in Verbindung gebracht, jedoch hat Bandleader Heybourne stets betont, dass dies keinen tieferen satanischen Hintergrund habe [1].

Nachdem die Band mehrfach aufgelöst und umbesetzt wurde, erschienen schließlich 1985 bzw. '86 zwei weitere Studioalben mit Dave Tattum (Gesang) als neuem Frontmann. Deren melodischere Ausrichtung war bei den Fans umstritten, und sie verkauften sich dementsprechend schlecht.[2] 1989 zog es Heybourne in die USA, wo er ein völlig neues Line-Up mit Musikern von Heathen zusammenstellte, jedoch wurde Heybourne von den US-Behörden mangels Arbeitserlaubnis zurück nach Großbritannien abgeschoben [3]. Fast ein Jahrzehnt lang war danach kaum etwas von der Band zu hören; einige Demotapes erschienen gesammelt als CD unter dem Titel „Resurrection“. Ab 2000 zeigte sich die Band noch einige Male live, zum Beispiel auf dem Wacken Open Air und Bang Your Head-Festival in Deutschland, bevor sie sich erneut auflöste.

Diskografie

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung
Erklärung der Daten
Singles
Sweet Danger
  UK 75 07.06.1980 (1 Wo.) [4]
[4]

Alben

  • Angel Witch (1980, Bronze BRON 532)
  • Screamin'n'Bleedin' (1985, Killerwatt KILP 4001)
  • Frontal Assault (1986, Killerwatt KILP 4003)
  • Live (1990, Metal Blade Records)
  • '82 Revisited (1996, High Vaultage HV-1005)
  • Resurrection (1998)
  • Sinister History (1999, Zoom Club Records ZCRCD 21)
  • 2000: Live at the LA2 (2000, Zoom Club Records ZCRCD 47)
  • 2009: Burn The White Witch - Live In London (2009 Rubicon Music RBNCD-1017)
  • 2012: As Above, So Below (2012, Rise Above Records RISECD145)

Singles

  • Sweet Danger/Hades Paradise/Flight Nineteen (1980, EMI 5064)
  • Loser/Suffer/Dr. Phibes (1981, Bronze BRO 121 1981)
  • Goodbye/Reawakening (1985, Killerwatt KIL 3001)

Tributes

  • Tribute To Angel Witch (2007, Unbroken Metal UNG 10)

Einzelnachweise

  1. Mader et al.: NWOBHM: The Glory Days, Berlin 1995, S. 16.
  2. Macmillan: The NWOBHM Encyclopedia, Berlin 2001, S. 38.
  3. Unbroken Metal, Nr. 7, Juni 2000, S. 27.
  4. a b chartstats.com: Angel Witch in den britischen Charts, zugegriffen am 7. November 2010
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.