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Anna Amalia von Braunschweig-WolfenbĂŒttel

Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (GemÀlde von Johann Ernst Heinsius 1773)

Anna Amalia von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (* 24. Oktober 1739 in WolfenbĂŒttel; † 10. April 1807 in Weimar) war durch Heirat Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und eine deutsche MĂ€zenin sowie Komponistin.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Jugend

Anna Amalia von Braunschweig-WolfenbĂŒttel

Anna Amalia wurde am 24. Oktober 1739 als fĂŒnftes von dreizehn Kindern des Herzogpaares Philippine Charlotte (geb. von Brandenburg-Preußen) (1716–1801) und Karl I. von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1713–1780) im WolfenbĂŒtteler Schloss geboren. Sie erhielt eine fĂŒr Prinzessinnen des Hochadels standesgemĂ€ĂŸe Bildung, vor allem durch die Theologen Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem und Matthias Theodor Christoph MittelstĂ€dt. Der Religionsunterricht bildete den wichtigsten Bestandteil der Erziehung, der sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch abgehalten wurde. Anna Amalias Erziehung folgte den protestantischen Traditionen des Braunschweiger Hauses, aber integrierte auch ‚vernĂŒnftige’ Erkenntnisprinzipien und konfessionell ausgleichende Gedanken. Außerdem wurde sie in Staaten-, Regenten- und Reichsverfassungsgeschichte, Geografie und den schönen KĂŒnsten unterrichtet, lernte also Tanzen und Klavierspielen.

Familie

Die sechzehnjĂ€hrige Prinzessin wurde am 16. MĂ€rz 1756 mit dem ebenfalls evangelisch-lutherischen Herzog Ernst August II. Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach vermĂ€hlt. In Weimar erfĂŒllte sie bald mit der Geburt des Erbprinzen Carl August die wichtigste dynastische Erwartung. Ihr zweiter Sohn Friedrich Ferdinand Constantin kam nach dem frĂŒhen Tod ihres Mannes (28. Mai 1758) zur Welt. Anna Amalia blieb bis zu ihrem Tod am 10. April 1807 verwitwet.

Regentschaft

Anna Amalia, 1795

GemĂ€ĂŸ der testamentarischen VerfĂŒgung ihres Mannes fĂŒhrte die Herzogswitwe seit dem 30. August 1759 die obervormundschaftliche Landesadministration (Regentschaft) in den HerzogtĂŒmern Weimar und Eisenach fĂŒr ihre unmĂŒndigen Söhne. Als Regentin hatte sie gegen die Beharrungskraft von RĂ€ten und LandstĂ€nden zu kĂ€mpfen, gegen die sie sich, als die VolljĂ€hrigkeit des Erbprinzen nahte, immer weniger durchsetzen konnte. Sie startete ReformansĂ€tze in Justiz, Policey (Sozial- und Ordnungspolitik) und Bildungswesen, diese blieben aber unvollendet. Als Anna Amalia am 3. September 1775 die Regierung an ihren Sohn Carl August ĂŒbergab, waren die Staatsfinanzen durch den SiebenjĂ€hrigen Krieg und eine aufwendige Hofhaltung zerrĂŒttet.

Das VerhĂ€ltnis der ‚Obrigkeit’ zu den ‚Untertanen’ war durch wohlmeinende „BeglĂŒckungsmaßnahmen“, die der traditionellen Lebenswelt der Bevölkerung fremd blieben, gespannt. Dies zeigte sich nicht zuletzt in dem bĂŒrgerkriegsĂ€hnlichen Tumult um den sogenannten „Hebammengroschen“. Diese Abgabe sollte die Ausbildung von Hebammen sichern und ein Geburtshaus finanzieren, das der Bevölkerung aber als unschicklich galt. Am Tag nach den Unruhen, am 6. Mai 1774, brannte das Weimarer Schloss. Die BĂŒrger der Stadt wurden in die Untersuchungen zum Schlossbrand einbezogen und zu Denunziationen aufgerufen.

Erziehung der Söhne

FĂŒr die Erziehung der beiden Prinzen war der Graf Johann Eustach von Schlitz, genannt Görtz, zustĂ€ndig, sowie weitere Prinzenlehrer. Obgleich Anna Amalia ihn selbst fĂŒr das Amt des Prinzenerziehers vorgeschlagen hatte, blieb das VerhĂ€ltnis zwischen ihm und der Herzogin stets von Misstrauen geprĂ€gt. Anna Amalia befĂŒrchtete, Görtz wolle ihr ihre Söhne entfremden. 1772 holte Amalia den Dichter Christoph Martin Wieland in die Gruppe der Prinzenlehrer. In dem angesehenen Schriftsteller hoffte sie einen VerbĂŒndeten gegen Görtz zu gewinnen. Wieland und Görtz buhlten beide um die Gunst Carl Augusts, des baldigen Herzogs, um ihre eigene Position zu sichern. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit entließ Anna Amalia den Prinzenerzieher, wĂ€hrend Wieland in Weimar blieb und der Herzogsmutter als Gesellschafter und Berater in literarischen Fragen diente.

StandesgemĂ€ĂŸer Umgang

WĂ€hrend der Regentschaft stand die Herzogin stets im Zentrum der Aufmerksamkeit der engeren, adligen Hofgesellschaft. Gelegentlich bereicherten auswĂ€rtige GĂ€ste das Hofleben, welche die MaskenbĂ€lle und die VorfĂŒhrungen des – 1774 aufgelösten – Hoftheaters besuchten. Seit dem Schlossbrand fĂŒhrte Anna Amalia eine separate Witwenhofhaltung in ihrem Stadtpalais, in den Sommermonaten (seit 1781) im nahen Tiefurt KammergutpĂ€chterhaus. Wenn MilitĂ€rs, KĂŒnstler und Wissenschaftler am Hof des Herzogs gastierten, machten diese hĂ€ufig auch seiner Mutter die Aufwartung. Nach 1775 integrierte Anna Amalia zunehmend BĂŒrgerliche in die geselligen Unterhaltungsformen, jedoch fast ausschließlich mĂ€nnliche KĂŒnstler und Gelehrte, die in der Regel nicht dem Weimarer StadtbĂŒrgertum entstammten, wie etwa den ehemaligen Prinzenlehrer Christoph Martin Wieland, den Schriftsteller und Illuminaten Johann Joachim Christoph Bode, den Leipziger Kunstprofessor Adam Friedrich Oeser, den Maler Georg Melchior Kraus oder den Altertumskenner Carl August Böttiger. Die Frauen, die Anna Amalia einlud, waren vor allem Niederadlige. Sie waren entweder mit MĂ€nnern verheiratet, die in auswĂ€rtigen Hof- und MilitĂ€rdiensten standen, lebten von ihnen getrennt eine Zeit in Weimar oder ließen sich als Witwen dauerhaft dort nieder. Ihr Briefwechsel diente der Herzogin dazu, sich in kĂŒnstlerischen Moden, gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Ereignissen auf der Höhe der Zeit zu prĂ€sentieren.

Höfische Geselligkeit

Inhalte und Formen der Geselligkeit, die Anna Amalia ausrichtete, wandelten sich ĂŒber die Jahrzehnte – Feste, BĂ€lle und Redouten (MaskenbĂ€lle), Vorleserunden, TheaterauffĂŒhrungen, Konzerte und Kammermusiken sowie VortrĂ€ge und VorfĂŒhrungen. FĂŒr die betriebsame Phase des Liebhabertheaters (1776–1780) bildete die Hofhaltung der Herzogsmutter das gesellig-kunstliebhabende Zentrum des Weimarer Gesamthofs. Diese Position als Zentralperson der Geselligkeit konnte Anna Amalia jedoch nicht aufrechterhalten, da sich das Interesse des Hofes immer mehr dem regierenden Herzogspaar, Carl August und seiner Frau Luise, zuwandte. Nach 1790 professionalisierten Herzog Carl August und Goethe die Geselligkeitsformen und Unterhaltungsmedien am Hof zunehmend. Die dilettierende Herzogsmutter schlossen sie von diesen AktivitĂ€ten aus. Anna Amalia distanzierte sich daraufhin von Goethes (und Schillers) Bestreben, sich in Weimar als Ă€sthetische Überwachungsinstanzen zu etablieren.

Kunstliebhaberei und Italienaufenthalt

Goethes und Schillers Klassizismus-Konzept setzte die Herzogin das gesellige Ideal „sinnlicher“ Bildung entgegen – sie wollte in erster Linie ihre FĂ€higkeiten erweitern, Ă€sthetische EindrĂŒcke genießen und sich dabei unterhalten. Bezeichnenderweise fand die von Goethe initiierte „Freitagsgesellschaft“ mit gelehrten VortrĂ€gen nur etwa ein halbes Jahr (Herbst 1791/ FrĂŒhjahr 1792) im Stadtpalais der Herzogin statt, bevor sie in Goethes Wohnhaus am Frauenplan 'umzog'. Anna Amalia zog sich auf ihre eigene Hofhaltung zurĂŒck, die sie und ihre GĂŒnstlinge zum Zufluchtsort der Musen stilisierten, an dem sie sich unbeschwert der Kunstliebhaberei hingeben konnten, fernab der politischen Wirren und Kriege der 1790er und 1800er Jahre. Anna Amalias persönliche Interessen variierten: Sie nahm Zeichenunterricht bei Georg Melchior Kraus, lernte Englisch, Italienisch und Griechisch und verfasste einige kleine literarische Manuskripte.

Die wichtigsten KĂŒnste fĂŒr Anna Amalias persönliche Kunstliebhaberei und die Geselligkeit ihres Hofes waren aber Musik und Musiktheater. Die Herzogin bedauerte, dass Weimar hierin gegenĂŒber den kĂŒnstlerischen Zentren des Reichs relativ abgekoppelt war. Diese fehlende persönliche Erfahrung suchte sie vor allem in Italien aufzuholen. Die Jahre 1788 bis 1790 verbrachte sie in Rom und Neapel, was fĂŒr eine verwitwete protestantische FĂŒrstin sehr ungewöhnlich war. Dort erfreute sich Anna Amalia an Natur, KĂŒnsten und SehenswĂŒrdigkeiten, fĂŒhrte eine musikalische AcadĂ©mie (Salon) und genoss eine geheime Freundschaft zu Giuseppe Capecelatro, dem Erzbischof von Tarent.

Komposition

Die Herzogin traute sich in der Musik, anders als in bildender Kunst und Literatur, Kennerschaft zu. Zudem unternahm sie darin ihre grĂ¶ĂŸten mĂ€zenatischen Anstrengungen. Die von ihr unterstĂŒtzten Musiker – unter anderem Charlotte von Stein – wurden nicht weitherum bekannt, konnten aber die Geselligkeit an ihrem Hofe beleben. Anna Amalia komponierte auch selbst, unter anderem eine Sinfonie fĂŒr zwei Oboen, zwei Flöten, zwei Violinen und Kontrabass (1765), ein dreiteiliges Oratorium (1768), eine Vertonung von Goethes Singspiel Erwin und Elmire (1776) und ein Divertimento fĂŒr Klavier, Klarinette, Viola und Violoncello (um 1780).[1]

MÀzenin im höfischen Gunstsystem

Ausgreifende mĂ€zenatische Ambitionen hat Anna Amalia nicht entwickelt; hierzu fehlten, wie eine Auswertung ihrer Schatullrechnungen zeigte, auch die finanziellen Möglichkeiten. ‚AufgeklĂ€rt’ war Anna Amalia insofern, als sie stets nach Außenwirkung zielte, informiert und ‚aktuell’ erscheinen wollte – vor einem breiten, auch nicht-höfischen Publikum. So offen sie sich auch mit neuen Ideen auseinandersetzte, so streng blieb sie doch dem dynastischen Denken treu, in dem sie aufgewachsen war. Auch wenn sie an ihrer Witwenhofhaltung kein Zeremoniell einhalten musste, achtete sie stets auf die Etikette, das wohlanstĂ€ndige Verhalten. Selbst wenn ihr die höfischen Normen manchmal zu eng erschienen, so beherrschte sie doch das höfische System von Gunsterweisung und Huldentzug. Ihren jĂŒngeren Sohn Constantin, der zuerst eine deutsche Niederadlige und dann eine französische BĂŒrgerliche heiraten wollte, verwies sie in standesgemĂ€ĂŸe Bahnen.

Die „Musenhof“-Legende

Anschließend an Goethes Nekrolog (1807) – er verfasste auch ihre Grabinschrift „Erhabenes verehrend, Schönes genießend, Gutes wirkend.“ – hat die landes- und literaturgeschichtliche Forschung des 19. und 20. Jahrhunderts Anna Amalia zum Musterbild einer aufgeklĂ€rten MĂ€zenin und zur BegrĂŒnderin eines ĂŒberregional bedeutenden „Musenhofs“ ĂŒberhöht. Anna Amalia stellte 1772 als Regentin Wieland als einen der Lehrer ihrer Prinzen ein – die spĂ€teren Berufungen Goethes, Herders und Schillers nach Weimar gehen nicht auf sie zurĂŒck. In Goethes Berufung (1776) durch Herzog Carl August schaltete sich Anna Amalia vor allem ein, um den RĂŒcktritt des Geheimen Rats Jakob Friedrich von Fritsch, des wichtigsten Ministers wĂ€hrend ihrer Regentschaftsperiode, zu verhindern.

Die identifikatorische Einbettung Anna Amalias in eine ‚nationale Mission’ Weimars lebte in den 1990er Jahren auf, als die ehemalige (groß-)herzogliche Bibliothek in Weimar nach der Herzogin benannt wurde. Das neue nĂŒchterne Bild, das anhand einer Auswertung ihres Briefwechsels und ihrer Schatullrechnungen gewonnen wurde (u.a. Berger 2003), setzt sich in der populĂ€ren Weimar-Literatur jedoch erst langsam durch. In der kulturgeschichtlichen Forschung wird der Begriff „Musenhof“ hingegen kaum noch verwendet.

In seinem Aufsehen erregenden Buch „Goethe und Anna Amalia – Eine verbotene Liebe“ behauptet Ettore Ghibellino, zwischen Anna Amalia und Goethe habe es eine „AffĂ€re“ gegeben. Diese These wird jedoch von der Mehrheit der Fachleute abgelehnt.

Quellen

Anna Amalia hat wie die meisten FĂŒrstinnen zeitlebens keinen ihrer literarischen und musikalischen Versuche veröffentlicht, die in ihrem Nachlass (ThĂŒringisches Hauptstaatsarchiv Weimar) und in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (bis zum Brand am 2. September 2004) ĂŒberliefert wurden.

  • Sachsen-Weimar-Eisenach, Anna Amalia v.: Briefe ĂŒber Italien. Nach den Handschriften mit einem Nachwort hg. v. Heide Hollmer, St. Ingbert 1999.
  • Bergmann, Alfred (Hrsg.): Briefe des Herzogs Carl August an seine Mutter, die Herzogin Anna Amalia. Oktober 1774 bis Januar 1807, Jena 1938.
  • Burkhardt, C[arl]. A[ugust]. H[ugo]. (Hrsg.): Briefe von Goethes Mutter an die Herzogin Anna Amalia, Weimar 1885.
  • Deetjen, Werner (Hrsg.): Die Göchhausen. Briefe einer Hofdame aus dem klassischen Weimar, Berlin 1923.
  • DĂŒntzer, Heinrich (Hrsg.): Aus Karl Ludwig von Knebels Briefwechsel mit seiner Schwester Henriette (1774–1813). Ein Beitrag zur deutschen Hof- und Litteraturgeschichte, Jena 1858.
  • DĂŒntzer, Heinrich (Hrsg.): Briefe des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach an Knebel und Herder, Leipzig 1883.
  • DĂŒntzer, Heinrich (Hrsg.): Zur deutschen Literatur und Geschichte. Ungedruckte Briefe aus Knebels Nachlass, 2 Bde., NĂŒrnberg 1858.
  • GrĂ€f, Hans Gerhard (Hrsg.): Johann Heinrich Mercks Briefe an die Herzoginmutter Anna Amalia und an den Herzog Carl August von Sachsen-Weimar, Leipzig 1911.
  • Harnack, Otto (Hrsg.): Zur Nachgeschichte der Italienischen Reise. Goethes Briefwechsel mit Freunden und Kunstgenossen in Italien 1788–1790, Weimar 1890.
  • Hellen, Eduard v.d. (Hrsg.): Das Journal von Tiefurt, Weimar 1892.
  • Hollmer, Heide u. Albert Meier (Hrsg.): Johann Gottfried Herder. Italienische Reise. Briefe und Tagebuchaufzeichnungen 1788–1789, MĂŒnchen 1988.
  • Keil, Robert (Hrsg.): Frau Rath. Briefwechsel von Katharina Elisabeth Goethe, Leipzig 1871.
  • Kohut, A[dolf]. (Hrsg.): Ungedruckte Briefe der Herzoginnen Anna Amalia und Luise von Sachsen-Weimar an Herder (Aus Herders Nachlass), in: Monatshefte der Comenius-Gesellschaft 18 N.F. 1 (1909), S. 179–184.
  • Kohut, Adolf (Hrsg.): Ungedruckte Briefe der Herzogin Anna Amalia an Frau Karoline Herder, in: Monatshefte der Comenius-Gesellschaft 21 N.F. 4 (1912), S. 107–115.
  • Leis, Mario u.a. (Hrsg.): Die Briefe von Goethes Mutter. Nach der Ausgabe von Albert Köster, Frankfurt/M. 1996.
  • Seuffert, Bernhard: Der Herzogin Anna Amalia Reise nach Italien. In Briefen ihrer Begleiter, in: Preußische JahrbĂŒcher 65 (1890), S. 535–565.
  • Seuffert, Bernhard: Wielands Berufung nach Weimar, in: Vierteljahrsschrift fĂŒr Literaturgeschichte 1 (1888), S. 342–435; 2 (1889), S. 579–594.
  • Varnhagen von Ense, K[arl]. A[ugust]. u. Th[eodor]. Mundt (Hrsg.): K. L. von Knebel’s literarischer Nachlass und Briefwechsel, 3 Bde., Leipzig 1835–36 (2. Aufl. 1840).
  • Wagner, Karl (Hrsg.): Briefe an Johann Heinrich Merck von Goethe, Herder, Wieland und anderen bedeutenden Zeitgenossen, Darmstadt 1835.
  • Wagner, Karl (Hrsg.): Briefe an und von Johann Heinrich Merck. Eine selbstĂ€ndige Folge der im Jahr 1835 erschienenen Briefe an J.H. Merck, Darmstadt 1838.

Literatur

  • Beaulieu-Marconnay, Carl v.: Anna Amalia, Karl August und der Minister von Fritsch. Beitrag zur deutschen Cultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts, Weimar 1874.
  • Berger, Joachim (Hrsg.): Der ‚Musenhof’ Anna Amalias. Geselligkeit, MĂ€zenatentum und Kunstliebhaberei im klassischen Weimar, Köln u.ö. 2001.
  • Berger, Joachim: Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739–1807). Denk- und HandlungsrĂ€ume einer 'aufgeklĂ€rten' Herzogin, Heidelberg 2003, ISBN 3-8253-1516-9 (Rezension)
  • Berger, Joachim: ReprĂ€sentationsstrategien deutscher FĂŒrstinnen in der SpĂ€taufklĂ€rung, in: Das Achtzehnte Jahrhundert 28/2 (2004), S. 273–292.
  • Berger, Joachim / Berger, Leonie: Anna Amalia von Weimar. Eine Biographie, MĂŒnchen 2006, ISBN 978-3-406-54967-0
  • Bode, Wilhelm: Amalie, Herzogin von Weimar, Bd. 1: Das vorgoethische Weimar, Bd. 2: Der Musenhof der Herzogin Amalie, Bd. 3: Ein Lebensabend im KĂŒnstlerkreise, Berlin 1908.
  • Bode, Wilhelm: Der weimarische Musenhof 1756–1781, Berlin (1917) 1925.
  • Bollenbeck, Georg: Weimar, in: Etienne François u. Hagen Schulze (Hrsg.), Deutsche Erinnerungsorte, Bd. 1, MĂŒnchen 2001, S. 207–224.
  • Bornhak, Friederike: Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, die BegrĂŒnderin der klassischen Zeit Weimars. Nebst Anhang: Briefwechsel Anna Amalias mit Friedrich dem Großen, Berlin 1892.
  • Busch-Salmen, Gabriele, Walter Salmen u. Christoph Michel: Der Weimarer Musenhof. Dichtung – Musik und Tanz – Gartenkunst – Geselligkeit – Malerei, Stuttgart 1998.
  • Dreise-Beckmann, Sandra: Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739–1807). Musikliebhaberin und MĂ€zenin, Schneverdingen 2004.
  • Ereignis Weimar. Anna Amalia, Carl August und das Entstehen der Klassik 1757–1807 (Ausstellungskatalog Weimar 2007), Leipzig 2007.
  • Ghibellino, Ettore: J. W. Goethe und Anna Amalia – eine verbotene Liebe? Weimar 2007, 293 S., ISBN 978-3-936177-88-6
  • Henkel, Gabriele u. Wulf Otte (Hrsg.): Herzogin Anna Amalia – Braunschweig und Weimar. Stationen eines Frauenlebens im 18. Jahrhundert, AK Braunschweig 1995, Braunschweig 1995.
  • Knoche, Michael (Hrsg.): Herzogin Anna Amalia Bibliothek – Kulturgeschichte einer Sammlung, MĂŒnchen 1999.
  • Noll, Veit: Goethe im Wahnsinn der Liebe. Oder: Liebe kontra Recht und Moral. Goethes Frevel einer EntfĂŒhrung von ‚Iphigenie‘ mit Blick auf August von Einsiedel und Emilie von Werthern. In: Veit Noll: Zwei Teilnehmende des Weimarer Kulturkreises um Anna Amalia und Goethe in der Zeit von 1775-1785. AufsĂ€tze mit Bezug auf Johann August von Einsiedel (1754-1837) und Emilie von Werthern (1757-1844) zu Goethe und Anna Amalia. Verlag Egon Wogel, Salzwedel 2009, S. 25-168.
  • Raabe, Paul (Hrsg.): WolfenbĂŒtteler BeitrĂ€ge. Aus den SchĂ€tzen der Herzog August Bibliothek, Bd. 9, Wiesbaden 1994.
  • Salentin, Ursula: Anna Amalia: Wegbereiterin der Weimarer Klassik, Köln u.ö. 1996 (3. Aufl. 2001). Taschenbuchausgabe: MĂŒnchen 2007, ISBN 3-492-24657-5
  • Schulz, Heide: Weimars schönster Stern. Anna Amalia von Sachsen-Weimar u. Eisenach. Quellentexte zum Entstehen einer Ikone. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800 Ästhetische Forschungen, Bd.30), Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5887-7.
  • Schuster, Gerhard u. Caroline Gille (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Weimarer Klassik 1758–1832. StĂ€ndige Ausstellung des Goethe-Nationalmuseums, MĂŒnchen 1999.
  • Seemann, Hellmut Th. (Hrsg.): Anna Amalia, Carl August und das Ereignis Weimar, Göttingen 2007 (= Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2007).
  • Seemann, Anette: Anna Amalia. Herzogin von Weimar. Insel, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-458-17345-8
  • Ventzke, Marcus (Hrsg.): Hofkultur und aufklĂ€rerische Reformen in ThĂŒringen. Die Bedeutung des Hofes im spĂ€ten 18. Jahrhundert, Köln u.a. 2002.
  • Ventzke, Marcus: Das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach 1775–1783. Ein Modellfall aufgeklĂ€rter Herrschaft? Köln u.ö. 2004.
  • Wachsmuth, Wilhelm: Weimars Musenhof in den Jahren 1772–1807. Historische Skizze, (Berlin 1844) ND Bad Neustadt/Saale 1982.
  • WeizsĂ€cker, Paul: Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, die BegrĂŒnderin des Weimarischen Musenhofes, Hamburg 1892.
  • Weber, Christiane: Anna Amalia – MĂ€zenin von Kultur und Wissenschaft, Weimarer Taschenbuch Verlag, Weimar 2008, 128 S., mit zahlr. Abb, ISBN 978-3-939964-04-9

Weblinks

 Commons: Anna Amalia von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (Sachsen-Weimar-Eisenach) â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Regina-Bianca Kubitscheck: Anna Amalia von Braunschweig-WolfenbĂŒttel. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 29, Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-452-6, Sp. 78–86.


VorgÀnger Amt Nachfolger
Ernst August II. Regentin des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach
1758–1775
Karl August
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