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Anna Dschambulilowna Tschakwetadse

Anna Tschakwetadse Tennisspieler
Anna Tschakwetadse
Nationalität: RusslandRussland Russland
Geburtstag: 5. März 1987
Größe: 171 cm
Gewicht: 63 kg
1. Profisaison: 2003
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Cristian Kordasz
Preisgeld: 3.876.139 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 279:162
Karrieretitel: 8 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 5 (10. September 2007)
Aktuelle Platzierung: 321
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 34:61
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 53 (6. August 2007)
Aktuelle Platzierung: 1128
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 5. März 2012

Anna Dschambulilowna Tschakwetadse (russisch Анна Джамбулиловна Чакветадзе; * 5. März 1987 in Moskau, damals Sowjetunion) ist eine russische Tennisspielerin georgischer Abstammung. Sie ist Tennisprofi seit dem Jahr 2003.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

2004 zog Tschakwetadse mit einem Sieg über die damalige Nummer 3 der Welt, Anastassija Myskina, bei ihrem Grand-Slam-Debüt in die dritte Runde der US Open ein. Im selben Jahr stand sie erstmals unter den Top 100 der Welt.

2005 erreichte sie die dritte Runde der French Open sowie erneut die dritte Runde der US Open und machte damit einen Sprung unter die Top 50 der Weltrangliste. Am Jahresende stand sie auf Rang 33.

2006 gewann Tschakwetadse das Tier-I-Event in Moskau. Auf dem Weg zum Titel bezwang sie mit Dinara Safina, Jelena Dementjewa und Nadja Petrowa drei Top-Ten-Spielerinnen. Außerdem gewann sie das Turnier von Guangzhou und kam bei den US Open ins Achtelfinale. Am Jahresende stand Tschakwetadse auf Rang 13 der Weltrangliste.

2007 gewann sie die WTA-Turniere in Hobart und 's-Hertogenbosch. Zudem erreichte sie bei den Australian Open und den French Open jeweils das Viertelfinale. Ende Juli gewann Tschakwetadse das Turnier von Stanford. Im August kam sie in San Diego bis ins Halbfinale, unterlag dort jedoch Marija Scharapowa in zwei Sätzen. Bei den US Open erreichte sie das erste Grand-Slam-Halbfinale ihrer Karriere. Dort unterlag sie ihrer Landsfrau Swetlana Kusnezowa mit 6:3, 1:6 und 1:6. Am 10. September 2007 stand Tschakwetadse auf Platz 5 der Weltrangliste, ihre bislang beste Platzierung. Mit ihrem Sieg über Francesca Schiavone (6:4, 4:6, 6:4) besiegte Russland Titelverteidiger Italien und gewann den Fed Cup.

Beim Porsche-Cup in Stuttgart verlor Tschakwetadse ihr erstes Spiel gegen Tatiana Golovin mit 6:7, 1:6. Auch beim Kremlin-Cup in Moskau, wo sie als Titelverteidigerin antrat, musste sie gegen Dinara Safina eine Erstrundenniederlage (6:7 und 2:6) einstecken. Beim Masters der acht besten Spielerinnen der Saison 2007 in Madrid erreichte sie mit Siegen über Jelena Janković und Serena Williams das Halbfinale, musste sich aber erneut ihrer Landsfrau Maria Scharapowa beugen. Tschakwetadse beendete das Jahr 2007 als Nummer 6 der Welt.

Der Start in die Saison 2008 war eher bescheiden. Einer Erstrundenniederlage in Sydney gegen Katarina Srebotnik aus Slowenien folgte eine Niederlage in der dritten Runde der Australian Open gegen Marija Kirilenko (7:6, 1:6, 2:6). Im Februar konnte sie dann im Finale von Paris gegen Ágnes Szávay ihren siebten Turniersieg feiern. Auch in New Haven zog sie ins Finale ein, wo sie sich der Dänin Caroline Wozniacki geschlagen geben musste. Bis dahin hatte sie alle ihre WTA-Endspiele gewonnen.

Auch 2009 und 2010 konnte sie sich in den Top 100 halten. Von Mitte Juli bis Ende August 2010 gewann sie 15 von 16 Matches, darunter ihre beiden Turniersiege in Portorož und Bronx. Einzig die Halbfinalbegegnung gegen die Weltranglistenerste Wozniacki beim Turnier in Kopenhagen ging verloren. Im Jahr 2011 sagte sie einige Turniere wegen Krankheit und laut WTA zuletzt mehrere wegen Schwindel ab.

Turniersiege

Einzel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 22. Februar 2004 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Redbridge ITF Hart FrankreichFrankreich Virginie Pichet 6:2, 6:2
2. 25. September 2006 China VolksrepublikChina Guangzhou WTA Tier III Hart SpanienSpanien Anabel Medina Garrigues 6:1, 6:4
3. 9. Oktober 2006 RusslandRussland Moskau WTA Tier I Teppich RusslandRussland Nadja Petrowa 6:4, 6:4
4. 8. Januar 2007 AustralienAustralien Hobart WTA Tier IV Hart RusslandRussland Wassilissa Bardina 6:3, 7:63
5. 24. Juni 2007 NiederlandeNiederlande ’s-Hertogenbosch WTA Tier III Rasen SerbienSerbien Jelena Janković 7:62, 3:6, 6:3
6. 22. Juli 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati WTA Tier III Hart JapanJapan Akiko Morigami 6:1, 6:3
7. 29. Juli 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Tier II Hart IndienIndien Sania Mirza 6:3, 6:2
8. 10. Februar 2008 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier II Teppich UngarnUngarn Ágnes Szávay 6:3, 2:6, 6:2
9. 25. Juli 2010 SlowenienSlowenien Portorož WTA International Hart SchwedenSchweden Johanna Larsson 6:1, 6:2
10. 28. August 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bronx ITF Hart SchwedenSchweden Sofia Arvidsson 4:6, 6:2, 6:2

Doppel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerin Ergebnis
1. 14. Juli 2002 TurkeiTürkei Istanbul ITF Hart RusslandRussland Irina Kotkina Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Daniela Bercek
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Ana Cetnik
7:5, 6:4

Weblinks

 Commons: Anna Tschakwetadse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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