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Anton Schindling (* 20. Januar 1947 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Historiker.
Anton Schindling studierte von 1966 bis 1974 an der Universität Frankfurt Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Er wurde 1974 in Frankfurt am Main bei Johannes Kunisch und Werner Gembruch promoviert. Schindling habilitierte sich 1983 in Würzburg mit der Arbeit Die Anfänge des Immerwährenden Reichstags zu Regensburg – Ständevertretung und Staatskunst im barocken Reich. Von 1984 bis 1985 lehrte er als Professor in Osnabrück und von 1985 bis 1987 als Professor in Eichstätt. Von 1987 bis 1995 war er wiederum Professor in Osnabrück. Seit 1995 lehrt er als Nachfolger von Volker Press als ordentlicher Professor Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Tübingen. Seit 2005 ist Schindling Vorsitzender der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit, die politische Geschichte und Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches, die vergleichende Stadt- und Landesgeschichte, die vergleichende Konfessionsgeschichte und die Bildungs- und Universitätsgeschichte. Er ist Mitglied der Frankfurter Historischen Kommission.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schindling, Anton |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Januar 1947 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |