|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Die Aquäduktbrücke in Vollem war Teil der Eifelwasserleitung zum antiken Köln, der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, und liegt zwischen den Orten Vollem und Urfey. Die Aquäduktbrücke ist fast komplett erhalten und transportierte das Wasser der Quellgebiete Grüner Pütz und Klausbrunnen über einen antiken Bach weiter in Richtung Köln. Sie gehörte zu den vielen kleineren Brücken der Eifelwasserleitung, die der Überwindung von Bachläufen dienten. Ein kleines Stück leitungsabwärts stieß der vom Quellgebiet in Urfey kommende Strang auf den Kanal. Das Wasser wurde dann in dem überwölbten unterirdischen Kanal durch das Veybachtal weiter zum Sammelbecken in Eiserfey transportiert.
Die Aquäduktbrücke war 7,3 m lang und 1,79 m breit und hatte nur einen Durchlass, der noch fast vollständig erhalten ist und eine Weite von 1,12 m hatte. Der gute Erhaltungszustand ist wahrscheinlich damit zu erklären, dass sich der antike Bach in nachrömischer Zeit verlagert hatte und die Brücke dann auf dem Trockenen lag. Die Aquäduktbrücke wurde 1981 erstmals archäologisch untersucht. Erst seit kurzem ist die Äquaduktbrücke touristisch erschlossen. Sie ist daher noch keine Station des Römerkanalwanderwegs. In der Nähe des Bauwerks befindet sich aber eine Parkmöglichkeit für Besucher.
50.54722222226.64222222222Koordinaten: 50° 32′ 50″ N, 6° 38′ 32″ O