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Armenschulen waren zuerst im 16. Jahrhundert gegründete Bildungseinrichtungen für Kinder aus armen Familien. Das Schulgeld entfiel für mittellose Eltern. Die Schulen wurden entweder privat oder staatlich finanziert.
In katholischen Ländern waren sie sehr oft religiösen Ordensgemeinschaften unterstellt. Mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht verloren viele von ihnen die Existenzberechtigung an die kostenlosen Volksschulen. Bekannte Armenschulen der Vergangenheit waren die Franckeschen Stiftungen, die Pestalozzischulen und die Wehrli-Schulen. In England existierten die sogenannten Lumpenschulen.