Arnd Bauerkämper (* 1958 in Detmold) ist ein deutscher Historiker. Er ist Professor für vergleichende Geschichte Europas an der Freien Universität Berlin.
Forschungsbereiche
Arnd Bauerkämper forschte und publizierte bisher vor allem zur Geschichte Großbritanniens im 19. und 20. Jahrhundert, zum Faschismus in Europa, Sowie zur Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Weiterhin zu Demokratie und Zivilgesellschaft in Westdeutschland im transatlantischen Bezugsverhältnis zu den USA und zu den Beziehungen zwischen Europa und dem Nahen und Fernen Osten. Methodisch und theoretisch ist die Vergleichs- und Verflechtungsgeschichte ein durchgängiger Schwerpunkt in den Arbeiten Arnd Bauerkämpers.
Schriften (Auswahl)
Monographien
- 'Der Faschismus in Europa, 1918–1945. Stuttgart 2006.
- Die Sozialgeschichte der DDR (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 76). München 2005.
- Ländliche Gesellschaft in der kommunistischen Diktatur. Zwangsmodernisierung und Tradition in Brandenburg 1945-1963. Köln 2002. (Habilitationsschrift)
- Die "radikale Rechte" in Großbritannien. Nationalistische, antisemitische und faschistische Bewegungen vom späten 19. Jahrhundert bis 1945. Göttingen 1991. (Dissertation)
Sammelbände / Herausgeberschaften
- mit Francesco Di Palma (Hg.): Bruderparteien jenseits des Eisernen Vorhangs.Die Beziehungen der SED zu den kommunistischen Parteien West- und Südeuropas (1968-1989). Berlin 2011.
- mit Elise Julien: Durchhalten! Krieg und Gesellschaft im Vergleich 1914-1918. Göttingen 2010.
- mit Jürgen Nautz: Zwischen Fürsorge und Seelsorge. Christliche Kirchen in den europäischen Zivilgesellschaften seit dem 18. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2009.
- mit Christiane Eisenberg: Britain as a Model of Modern Society? German Views. Augsburg 2006.
Weblinks