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Arno Hennig

Arno Hennig (* 24. Januar 1897 in Wolkau; † 26. Juli 1963 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Politiker der SPD.

Der Lehrer Arno Hennig verlor 1933 die Anstellung wegen seiner Tätigkeit als Sekretär der SPD. Während des Nationalsozialismus wurde Hennig, der in dieser Zeit als Vertreter für Lehrmittel arbeitete, mehrfach inhaftiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst Dezernent für Kultur und dann Oberbürgermeister von Freital. 1946 erfolgte seine Absetzung, da er ein Gegner der Zwangsvereinigung mit der KPD war. Nach seiner Flucht nach Westdeutschland wurde Hennig 1949 für den Wahlkreis Göttingen – Münden in den Deutschen Bundestag in dessen erster Legislaturperiode gewählt. Er war stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kulturpolitik.

Von 1953 bis 1959 war er Minister für Erziehung und Volksbildung in Hessen, von 1954 bis 1961 gehörte er dem hessischen Landtag an.

Die Universität Gießen verlieh ihm 1957 die Ehrendoktorwürde.

Siehe auch

Literatur

  • Munzinger Internationales Biographisches Archiv 43/1963 vom 14. Oktober 1963
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