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| Asian Development Bank | |
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| Rechtsform | multilatere Entwicklungsbank |
| Gründung | 22. August 1966 |
| Sitz | Manila, Philippinen |
| Mitarbeiter | 2.400 (2007)[1] |
| Branche | Entwicklungsbanken |
| Produkte | Finanzdienstleistungen |
| Website | www.adb.org |
Die Asiatische Entwicklungsbank (AsEB, auch AsDB; englisch Asian Development Bank, ADB) ist eine multilaterale Entwicklungsbank mit Sitz in Manila (Philippinen).
Inhaltsverzeichnis |
Im März 1965 initiierte die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen die Gründung einer Entwicklungsbank für diesen Raum. Bereits am 4. Dezember 1965 wurde in Manila von zunächst 21 Staaten, darunter der damaligen Bundesrepublik Deutschland, bis zum 31. Januar 1966 von weiteren neun Staaten, darunter Österreich, das Übereinkommen zur Errichtung der Asiatischen Entwicklungsbank unterzeichnet. Dieser trat mit Hinterlegung der 15. Ratifikations- bzw. Annahmeurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen am 22. August 1966 in Kraft.
Mit Georgien als letztem Neuzugang hat die AsEB derzeit (Stand: 31. Dezember 2009) 67 Mitgliedsländer[2].
Die Tätigkeit der AsEB ist primär auf Armutsbekämpfung in Asien und der Pazifikregion durch wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit ausgerichtet. In ihrem strategischen Rahmenplan (2001 bis 2015) legt die Bank den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Privatsektorentwicklung, regionale Kooperation und nachhaltige Umweltpolitik.
Zur Verwirklichung ihrer Ziele vergibt die Bank Darlehen und tätigt Kapitalbeteiligungen. Obwohl auch Kreditvergaben an den privaten Sektor möglich sind, gehen die meisten Darlehen an den öffentlichen Bereich.
Über den (rechtlich unselbständigen) Asiatischen Entwicklungsfonds (AsDF) – auch diesen hat Deutschland mitbegründet – vergibt die Bank zinsgünstige Kredite an ihre ärmeren regionalen Mitgliedsländer (siehe auch: Entwicklungshilfe).
Jedes Mitgliedsland benennt ein Mitglied und dessen Stellvertreter für das Direktorium (Board of Governors) der Bank. Dieses wählt den Verwaltungsrat (Board of Directors), bestehend aus zwölf Mitgliedern und deren Stellvertreter. Von ihnen repräsentieren acht die Asien-Pazifik-Region, während weitere vier aus anderen Regionen der Welt stammen. Auch der Präsident (President) der Bank wird vom Direktorium für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt, seine Wiederwahl ist möglich. Der Präsident steht dem Verwaltungsrat vor und ist in der Geschäftsführung der Bank dessen Weisungen unterworfen. Traditionell wird stets ein Japaner in das Amt des Präsidenten gewählt; erster Präsident war Takeshi Watanabe[3], von Januar 1999 bekleidete dieses Amt Tadao Chino, der im Februar 2005 durch Haruhiko Kuroda abgelöst wurde. Japan ist einer der größten Anteilseigner der Bank.
Repräsentanzbüros werden rund um den Globus unterhalten; das Europabüro der Bank befindet sich in Frankfurt am Main.
Die Einrichtung des Europabüros beruht auf dem Abkommen vom 11. Dezember 1996[4], mit dem der Bank und ihren Bediensteten bestimmte diplomatische Vorrechte und Befreiungen gewährt worden sind. Das Abkommen trat am 1. März 1998 in Kraft[5].
Weltweit hat die Bank ca. 2.000 Beschäftigte aus etwa 50 Ländern, davon sind mehr als die Hälfte Filipinos.
Die größten Anteilseigner der AsEB sind Japan und die USA mit jeweils 12,8 % Anteil[2].
Mitgliedstaaten nach Regionen:
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