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August Wilson, eigentlich Frederick August Kittel (* 27. April 1945 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 2. Oktober 2005 in Seattle) war ein US-amerikanischer Dramatiker und Bühnenautor sowie zweifacher Pulitzer-Preisträger.
Inhaltsverzeichnis |
August Wilson ging aus der Verbindung einer afro-amerikanischen Mutter und eines sudetendeutschen Vaters hervor. Als ältester Sohn wurde er nach seinem, 1895 in Teplice (Nordböhmen) geborenen und 1913 in die USA emigrierten Vater, Fredrick August Kittel genannt. Nach dem Tod des Vaters (1965) nahm er den Familiennamen seiner Mutter an. Zunächst arbeitete er als Gärtner, Tellerwäscher und Verkäufer. Seinen Durchbruch als Dramatiker erlebte er 1987 mit der Broadway-Uraufführung seines Stückes über die Bluessängerin Ma Rainey. Dieses Stück ist Teil einer Serie von zehn Theaterstücken, die jeweils einem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Ausser Ma Rainey, welches Chicago als Ort der Handlung hat, spielen alle in seiner Geburtsstadt Pittsburgh. Wilson gilt als bedeutendster afro-amerikanischer Dramatiker. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören Amiri Baraka, James Baldwin und Jorge Luis Borges. August Wilson erhielt den Pulitzer-Preis 1987 für sein Drama Fences („Zäune“) und 1990 für The Piano Lesson („Die Klavierstunde“). Insgesamt acht von Wilsons Werken wurden am Broadway inszeniert. Soweit ersichtlich, sind seine Stücke bisher in Deutschland nicht aufgeführt worden.
Der an Leberkrebs erkrankte Wilson starb 60-jährig in einem Krankenhaus in Seattle.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wilson, August |
| ALTERNATIVNAMEN | Kittel, Frederick August |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Dramatiker und Bühnenautor |
| GEBURTSDATUM | 27. April 1945 |
| GEBURTSORT | Pittsburgh |
| STERBEDATUM | 2. Oktober 2005 |
| STERBEORT | Seattle |