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Das Ausführliche Lexikon der griechischen und römischen Mythologie ist ein mehrbändiges Nachschlagwerk zur antiken Mythologie. Es wurde 1884 von Wilhelm Heinrich Roscher begründet und unter Hinzuziehung zahlreicher Fachwissenschaftler in sechs Bänden ausgeführt. Das Ziel des Projektes war, die griechisch-römischen Mythen und Kulte unter Berücksichtigung der Monumente möglichst objektiv und vollständig darzustellen.
Die Bände erschienen in loser Folge in meist mehrjährigem Abstand im B. G. Teubner Verlag. Dennoch kam das Lexikon zum Abschluss. Nach Roschers Tod (1923) übernahm Konrat Ziegler die Herausgeberschaft.
Dazu erschienen vier Supplemente:
Das Lexikon wird nach seinem Begründer und langjährigen Herausgeber schlichtweg „der Roscher“ genannt. Es gilt bis heute als Standardwerk und wurde 1965 sowie 1992/1993 unverändert nachgedruckt. Einige Mitarbeiter arbeiteten gleichzeitig an der Neubearbeitung von Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft mit.
Einen Ersatz fand das Werk erst durch das Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (1981–1999), ist jedoch auch heute für philologische und forschungsgeschichtliche Fragen noch immer zu konsultieren.
Julius Adolf Bernhard • Oskar Bie • Theodor Birt • Leo Bloch • Karl Friedrich Bruchmann • Walter Bubbe • Heinrich Bulle
Jesse Benedict Carter • Otto Crusius • Franz Cumont
Wilhelm Deecke • Friedrich Deneken • Ludwig Deubner • Franz Dornseiff • Friedrich Reinhold Dressler • Wilhelm Drexler
Theodor Eisele • Richard Engelmann • Alexander Enmann
Ernst Fabricius • E. Fehrle • Eva Fiesel • Adam Flasch • C. Fleischer • Reinhold Franz • Adolf Furtwängler
Rudolph Gaedechens • Paul Gläßer • Wilhelm Greve • Otto Gruppe
Franz Hannig • Ferdinand Haug • Johann Hugo Helbig • Paul Herrmann • P. Hirsch • Otto Höfer • Richard Holland
Max Ihm • Johannes Ilberg • Otto Immisch
Johann Baptist Keune • Joseph Klek • Adolf Klügmann • Georg Knaack • S. Krauss • Heinrich Küentzle • Ernst Kuhnert
Carl Ferdinand Friedrich Lehmann-Haupt • Max Lehnerdt • Heinrich Lewy • von Lichtenberg • Balduin Lorentz
Robert Mackrodt • Maximilian Mayer • Otto Meltzer • Eduard Meyer • Elard Hugo Meyer
Georg Oertel • Kurt Orinsky • W. Otto
Carl Pauli • W. Pauli • Rudolf Peter • Friedrich Pfister • Richard Pietschmann • Karl Pilling • Karl Preisendanz • August Preuner • August Proksch • Karl Purgold
Adolf Rapp • August Reifferscheid • Franz Richter • G. Roeder • Otto Rossbach • Otto Rubensohn • Ludwig Ruhl
Bruno Sauer • Christian Scherer • Adolf Schirmer • Johannes Schmidt • Theodor Schreiber • August Schultz • Eduard Schwartz • Konrad Seeliger • Georg Steindorff • Hermann Steuding • Heinrich Wilhelm Stoll • Franz Studniczka • Ludwig von Sybel
Eduard Thraemer • Karl Tümpel • Georg Türk
Julius Vogel • Friedrich Adolf Voigt (1857–1939)
Richard Wagner • Otto Waser • Georg Weicker • Otto Weinreich • Paul Weizsäcker • Ludwig Weniger • Konrad Wernicke • Sam Wide • Erich Wilisch • Georg Wissowa • Johannes Oswald Wolff • Emil Wörner • Richard Wünsch