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Als Ausscheidung bezeichnet man in der Biologie und Medizin diverse Vorgänge des Metabolismus (Stoffwechsels) und des Immunsystems wie auch die entstehenden Produkte:
Nach dieser Definition handelt es sich beim Wasser, das die Lungen mit der Atemluft verlässt, nicht um eine Ausscheidung, sondern um einen Verlust, dessen Ausmaß von der Luftfeuchtigkeit der Außenluft abhängt - siehe auch Transpiratio insensibilis.
Das Schwitzen beim Menschen und das Hecheln beim Hund dienen alleine der Wärmeabfuhr. Auch hier wird zum Zweck der Thermoregulation (Aufrechterhaltung der Körpertemperatur) der Verlust von Körperwasser in Kauf genommen. Ebenso ist Talg keine Ausscheidung (Exkret), sondern ein Sekret der Talgdrüsen, das dem Schutz der Haut (und damit des Organismus) dient bzw. ermöglicht, das Haarkleid (bei Vögeln die Befiederung) geschmeidig und wasserabweisend zu erhalten.
In der Metallurgie ist Ausscheidung ein Synonym für Abscheidung und kommt so im Wort Ausscheidungshärtung vor.