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| AMAG Austria Metall AG | |
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| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | AT00000AMAG3 |
| Gründung | 1938 |
| Sitz | Ranshofen bei Braunau am Inn |
| Leitung | Dipl.-Ing. Gerhard Falch (Vorstandsvorsitzender) |
| Mitarbeiter | 1.175 (2010)[1] |
| Umsatz | 728 Mio. Euro (2010)[1] |
| Branche | Aluminiumindustrie |
| Website | www.amag.at |
Die Austria Metall AG, kurz AMAG, am Standort Ranshofen in der Gemeinde Braunau am Inn (Oberösterreich) ist der größte österreichische Aluminiumkonzern. Sie ist Anbieter von Primäraluminium und Aluminiumhalbzeugprodukten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Aluminiumhütte wurde nach dem Anschluss 1938 als Mattigwerk, nach dem Fluss Mattig, in Ranshofen bei Braunau am Inn gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten US-Truppen das Werk, übergaben es jedoch bereits 1946 an die wiedererrichtete Republik Österreich, die es schließlich 1948 als Österreichische Metallwerke AG (ÖMAG) verstaatlichte, später wurde der Name in Vereinigte Aluminiumwerke AG (VAW) geändert. Im Jahr 1957 wurde die VAW mit dem Buntmetallwerk in Berndorf der Arthur Krupp AG zur Vereinigten Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG (VMW) zusammengelegt. Um die Produktionspalette zu erweitern, wurde 1983 das Felgenwerk Alu-Guß GmbH als 100 %ige Tochter der VMW gegründet, das dann später an die Borbet Gruppe verkauft wurde. Nach einer Privatisierung wurde 1984 Berndorf wieder ausgegliedert und 1988 dann separat verkauft, den Restkonzern in Ranshofen benannte man in Austria Metall AG (AMAG) um. Im Jahr 1987 war die AMAG der einzige Staatsbetrieb, der durch die hohen Weltmarktpreise Gewinne schreiben konnte, die aber rasch zu Verlusten wechselten, die von der ÖIAG ausgeglichen wurden. Generaldirektor war zu dieser Zeit Rudolf Streicher. 1996 wurde auch die AMAG privatisiert durch ein Management-Buyout von Klaus Hammerer (40 %) mit Beteiligung von Constantia (40 %) und Arbeitnehmer Privatstiftung (20 %). 2007 kam es zum Aktienverkauf Hammerers an die Constantia Packaging AG, mit der Ausnahme der ehem. AMAG extrusion GmbH (Presswerk), die im Besitz Hammerers bleibt (jetzt HAI Hammerer Aluminium Industries GmbH). Außerdem wurde der Ankauf von 10 % der Arbeitnehmerstiftung durch die Constantia schließlich im November 2007 abgeschlossen. Seit Ende Juli 2009 hält die Constantia Packaging AG 90% der AMAG Aktien, nachdem sie 16,55% von der holländischen Constantia Packaging B.V. gekauft hat, die AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung hält unverändert 10% der Aktien.[2] Seit dem 8. April 2011 werden die Aktien der AMAG Austria Metall AG unter dem Börsenkürzel "AMAG" und der ISIN (International Securities Identification Number) AT00000AMAG3 im amtlichen Markt (Prime Market) der Wiener Börse gehandelt.
2006:
2007:
AMAG metal GmbH wickelt als Metallhandelsgesellschaft den Metallfluss der AMAG Gruppe ab und stellt damit die Schnittstelle des Konzerns zum Rohstoffmarkt dar.
Die Austria Metall AG ist führender Anbieter von: