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| Streckenart: | 1914–1970: temporär ab 1974 permanente Rennstrecke | |
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| Eröffnung: | 23. Juni 1974 | |
| Austragungsort Formel 1: |
Teststrecke | |
| Streckenlayout | ||
| Streckendaten | ||
| Wichtige Veranstaltungen: |
Motorrad-WM, DTM | |
| Streckenlänge: | 5,245 km (3,26 mi) | |
| Kurven: | 14 | |
| Rekorde | ||
| Streckenrekord: (Automobil) |
1:35,470 min. (Rio Haryanto, Lola-Zytek, 2011) | |
| Streckenrekord: (Motorrad) |
1:50,117 min. (Max Biaggi, Honda RC211V, 2005) | |
| http://www.mugellocircuit.it | ||
Das Autodromo Internazionale del Mugello ist eine italienische Rennstrecke in der Gemeinde Scarperia, in der Region Mugello nördlich von Florenz.
Die Strecke hat eine Länge von 5,245 km, Eigentümer ist Ferrari.
Zur Zeit findet jährlich der Große Preis von Italien zur Motorrad-Weltmeisterschaft sowie einige Läufe der DTM statt. Außerdem wird die Piste oft für Formel-1-Testfahrten, vor allem von Ferrari genutzt.
Inhaltsverzeichnis |
Erste Rennen wurden bei Mugello im Jahr 1914 auf einer 66 km langen Strecke über öffentliche Straßen ausgetragen, ähnlich der Targa Florio in Sizilien. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte der Kurs eine erste Blütezeit. Fahrer wie Alberto Ascari oder Enzo Ferrari traten hier an. Es folgten Jahre im Schatten der Mille Miglia. 1955 wurde die Streckenlänge auf 19 km reduziert. Das Ende der Mille Miglia nach dem schweren Unfall in Guidizzolo und zunehmendes Interesse am Rennsport lenkte die Aufmerksamkeit zu dieser Zeit wieder auf Mugello, wo von 1964 bis 1969 wieder auf den ursprünglichen 66 km Rennen ausgetragen werden, die 1965 bis 1967 zur WM zählen.
Startplatz war im Süden bei San Piero a Sieve. An Scarperia, wo das Autodrom errichtet wurde, führt die SP 503 nach Norden über den Pass Giogo di Scarperia, und weiter nach Firenzuola, von dort nach Westen, um bei Selva auf die SR 65 zu treffen, die bei der Mille Miglia das Teilstück zwischen Bologna und Florenz bildete, das über den Futapass führte. Über Barberino di Mugello wird die Runde gegen den Uhrzeigersinn geschlossen.[1][2]
Den letzten WM-Lauf gewannen[3] Udo Schütz und Gerhard Mitter auf Porsche 910, nachdem Günter Klass tödlich verunglückt war. 1968 gewann der Alfa Romeo Tipo 33 von Lucien Bianchi, Nanni Galli und Nino Vaccarella gegen den Porsche von Rico Steinemann und Jo Siffert, und 1969 siegte Arturo Merzario auf Abarth 2000.
Im Juni 1970 wurde bei einem Verkehrsunfall eine Gruppe Fußgänger verletzt und ein Baby[4] getötet. Es stellte sich heraus, dass der italienische Unglücksfahrer zuvor beim Werksteam von Alfa entlassen worden war, und vermutlich illegal trainiert hatte. Das drei Wochen später geplante Rennen wurde abgesagt.
Am 23. Juni 1974 wurde schließlich ein Rundkurs in Betrieb genommen, der die Basis für die heutige Rennstrecke bildet.
Aktuelle Kurse: Adria International Raceway |
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