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| Avaya Inc. | |
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| Rechtsform | Incorporated |
| Gründung | 2. Oktober 2000 |
| Sitz | |
| Leitung | Kevin J. Kennedy (CEO) |
| Mitarbeiter | ca. 19.000 |
| Umsatz | 4,763 Mrd. US-Dollar (FY2010) |
| Branche | Unified Communications, Telekommunikation, Call Center, Datennetze |
| Produkte | Avaya Aura® Avaya IP Office Avaya one-X® Avaya Flare® Experience web.alive™ Enterprise Routing Switch Familie |
| Website | avaya.com |
Avaya Inc. ist ein US-amerikanisches Kommunikationsunternehmen mit Sitz in Basking Ridge, New Jersey/Vereinigte Staaten, das sich auf Telefonie, Call Center-Technologie und Datennetzlösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde am 2. Oktober 2000 gegründet und befindet sich seit der Übernahme durch die Investmentfirmen Silver Lake Partners und Texas Pacific Group (TPG) in Privatbesitz. Avaya hat weltweit mehr als 19.000 Mitarbeiter [1] von denen rund 3.000 in Deutschland beschäftigt sind. Die starke Präsenz von Avaya am deutschen Markt rührt von der Übernahme des deutschen Telekommunikationsunternehmens Tenovis im Jahr 2004 her.
Das Kommunikationsunternehmen ist eines der führenden Unternehmen im Bereich IP-Telefonie (VoIP), Unified Communications und Call Center-Lösungen. Laut eigenen Angaben des Unternehmens setzen 90% der Fortune 500-Unternehmen Produkte von Avaya ein.[1] Die ebenfalls zum Unternehmen gehörenden Avaya Labs, die aus den Bell Laboratories hervorgegangen sind, arbeiten schwerpunktmäßig in ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Kommunikationstechnologien. Avaya hat nach eigenen Angaben 5.600 Patente[1] in seinem Besitz bzw. angemeldet.
Inhaltsverzeichnis |
Am 2. Oktober 2000 wurde die Unified Communications und Call Center-Sparte von Lucent Technologies ausgegliedert. Henry Schacht wurde Aufsichtsratsvorsitzender. Erster CEO wurde Don Peterson, der zuvor CFO bei Lucent war.[2] Avaya erhielt das Börsenkürzel AV und begann den Handel bei $20 pro Aktie.[3] Vor dieser Ausgliederung gehörte das Unternehmen über ein Jahrhundert zu Western Electric und AT&T.
Im November 2004 wurde das deutsche Telekommunikationsunternehmen Tenovis mit 5.400 Mitarbeitern für 635 Millionen US-Dollar übernommen. Tenovis wurde bei der Integration in den Avaya-Konzern erheblich umgestaltet, unter anderem durch Gründung von Tochterfirmen, in die Unternehmensbereiche wie Montage und Service überführt wurden, Ausgliederung von Unternehmensteilen und durch weiteren Personalabbau. Mitte 2006 hatte Avaya europaweit 4.500 Mitarbeiter. Avaya beschäftigte in Deutschland im Geschäftsjahr 2007/2008 rund 3.560 Mitarbeiter; Anfang 2010 waren es noch 2.900 Mitarbeiter.
2006 übernahm Louis D'Ambrosio den Posten des CEO und Präsidenten von Avaya[4]; er trat im Juni 2008 unter Angabe gesundheitlicher Gründe zurück.[5] Am 26. Oktober 2007 wurde Avaya durch die Investmentfirmen Silver Lake Partners und Texas Pacific Group (TPG), für 8,2 Milliarden US-Dollar oder 17,50 US-Dollar je Aktie, übernommen.[6][7] Die Stammaktien wurden von der Börse genommen und seit Handelsbeginn am 26. Oktober 2007 werden sie nicht mehr an der New Yorker Börse (NYSE) gehandelt.[8]
Am 14. September 2009 wurde Avaya als Gewinner des Verkaufs der Nortel Enterprise Sparte bekannt gegeben. Avaya hatte den Zuschlag für 900 Millionen US-Dollar erhalten.[9] Am 21. Dezember 2009 haben Avaya and Nortel offiziell den Verkauf abgeschlossen. Avaya hatte damit weltweit 21.000 Mitarbeiter.[10]
Im Juni 2011 hat Avaya bei der US-Börsenaufsicht SEC seinen Börsengang beantragt. Es plant, so rund eine Milliarde Dollar einzunehmen.[11]
Avaya wird von Branchen- und Technologieexperten als ein weltweit führender Anbieter in folgenden Bereichen anerkannt:
Gartner platziert Avaya im Leaders-Quadranten aufgrund seiner umfassenden Vision und seiner Möglichkeiten, diese umzusetzen:
Avaya war einer der Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland[19] und der Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver.[20] Für die Lizenz als Sponsor der WM 2006 gab der Konzern 40 Millionen Dollar aus, weitere 60 Millionen Dollar für die Bereitstellung von Kommunikations-Infrastruktur.[21]