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| Büßleben Landeshauptstadt Erfurt
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| Koordinaten: | 50° 58′ N, 11° 7′ O50.964444444411.1105555556234Koordinaten: 50° 57′ 52″ N, 11° 6′ 38″ O |
| Höhe: | 234 m ü. NN |
| Fläche: | 6,86 km² |
| Einwohner: | 1.255 (31. Dez. 2005) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1994 |
| Postleitzahl: | 99098 |
| Vorwahl: | 0361 |
| Lage von Büßleben in Erfurt | |
Büßleben ist ein Ortsteil der Stadt Erfurt in Thüringen.
Inhaltsverzeichnis |
Büßleben liegt etwa sechs Kilometer östlich von Erfurt in einer flachen, unbewaldeten Landschaft zwischen Linderbach im Norden, Urbich im Westen, Niedernissa im Süden und Mönchenholzhausen im Osten. Durch Büßleben fließt der Peterbach, ein Nebenfluss des Linderbachs, der wiederum der Gramme zufließt.
Büßleben wurde 876 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Jahr 1403 gehörte das Dorf den Grafen von Gleichen, die es dann an die Stadt Erfurt verkauften. So wurde es für Jahrhunderte ein Küchendorf Erfurts. Zwischen 1802 und 1944 gehörte der Ort zu Preußen, an der Grenze zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, das östlich und nördlich an die Ortsflur grenzte, danach zum Kreis Erfurt-Land im DDR-Bezirk Erfurt. Am 1. Juli 1994 wurde der Ort nach Erfurt eingemeindet.[1] Zwischen 1964 und 2004 gehörte der jetzige Erfurter Ortsteil Urbich zu Büßleben.
Büßleben konnte seine Einwohnerzahl durch ein großes Neubaugebiet im Westen der Ortslage von 500 im Jahr 1990 auf etwa 1300 im Jahr 2006 steigern.
Der Ortsbürgermeister ist Wolfgang Biedermann.
Büßleben war über die Jahrhunderte ein landwirtschaftlich geprägter Ort, wovon noch viele große Hofanlagen mit teils stattlichen Toren zeugen. Erst seit der Wende entwickelte es sich durch die Erschließung und Besiedlung des Neubaugebietes vom landwirtschaftlichen Dorf zu einem bevorzugten Wohnvorort der Stadt Erfurt.
Der Peterbach ist in seinem oberen, nicht kanalisierten Teil regenerierungsbedürftig.
Von Büßleben führen Straßen nach Urbich, Obernissa und zur Bundesstraße 7 nach Linderbach. Der Stadtbus 51 schließt den Ort auch an den ÖPNV an. Er führt von Windischholzhausen (dort Anschluss an die Stadtbahnlinie 3) über Niedernissa und Urbich nach Büßleben und weiter über Linderbach zum Erfurter Hauptbahnhof und nach Hochheim.
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