Bürgerschaftswahl in Hamburg 2004
Bei der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft im Jahr 2004 konnte die bisher mit der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und der FDP regierenden CDU einen (bundesdeutsch einmaligen) Stimmenzuwachs von 21 Prozentpunkten verzeichnen und unter Amtsinhaber Ole von Beust eine Alleinregierung bilden. Ihr Wahlergebnis war nach 1953 das zweitbeste in diesem Bundesland. Herausforderer von der SPD war Thomas Mirow, mit dem die besonders in Hamburg traditionsreiche Partei 6 Prozentpunkte verlor und in der Hansestadt ihr schlechtestes Ergebnis bei Bürgerschaftswahlen der Hansestadt nach dem Zweiten Weltkrieg erzielte. Vorausgegangen war ein Koalitionsbruch zwischen den seit 2001 regierenden, bürgerlichen Parteien. Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive, die ohne ihr bisheriges Aushängeschild Ronald Schill und ohne Kurzbezeichnung angetreten war, stürzte von 19,4 auf 0,4 % herab, womit sie fast ihre gesamte Wählerschaft der vorigen Wahl einbüßte. Die Partei Pro Deutsche Mitte – Initiative Pro D-Mark, der Schill sich nach der Trennung von seiner bisherigen Partei angeschlossen hatte und deren Spitzenkandidat er bei dieser Wahl war, erzielte mit 3,1 % einen Achtungserfolg, verfehlte jedoch den Einzug in die Bürgerschaft.
AusgangssituationBei der Bürgerschaftswahl im Jahr 2004 erreichte die CDU die absolute Mehrheit der Mandate. Die Landesregierung besteht aus einer CDU-Alleinregierung unter Führung von Bürgermeister Ole von Beust.
Endergebnis 2004
DemographieDer jüngste Parlamentarier ist Manuel Sarrazin von der GAL mit 24 Jahren. Die vier ältesten Mitglieder der Bürgerschaft sind neugewählte Parlamentarier, die also erstmals in dieser Wahlperiode ein Mandat wahrnehmen (alle CDU). Der älteste Abgeordnete ist Dietrich Hoth mit 79 Jahren (Stand 20. Februar 2007).
Hauptthemen während der 18. WahlperiodeHauptthemen in der Hamburgischen Bürgerschaft sind in dieser Wahlperiode der Verkauf des „Landesbetrieb Krankenhäuser“ (LBK), der Ausbau der HafenCity und die Erstellung einer Elbphilharmonie Untersuchungsausschüsse
Einzelnachweise
WeblinksHamburgische Bürgerschaft: Wahlen und Wahlperioden
Ernannte Bürgerschaft (1946) | 1. Wahlperiode (1946–1949) | 2. Wahlperiode (1949–1953) | 3. Wahlperiode (1953–1957) | 4. Wahlperiode (1957–1961) | 5. Wahlperiode (1961–1966) | 6. Wahlperiode (1966–1970) | 7. Wahlperiode (1970–1974) | 8. Wahlperiode (1974–1978) | 9. Wahlperiode (1978–1982) | 10. Wahlperiode (1982) | 11. Wahlperiode (1982–1986) | 12. Wahlperiode (1986–1987) | 13. Wahlperiode (1987–1991) | 14. Wahlperiode (1991–1993) | 15. Wahlperiode (1993–1997) | 16. Wahlperiode (1997–2001) | 17. Wahlperiode (2001–2004) | 18. Wahlperiode (2004–2008) | 19. Wahlperiode (2008–2012) |
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