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| Badonviller | ||
|---|---|---|
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| Region | Lothringen | |
| Département | Meurthe-et-Moselle | |
| Arrondissement | Lunéville | |
| Kanton | Badonviller | |
| Koordinaten | 48° 30′ N, 6° 54′ O48.56.89305555556334Koordinaten: 48° 30′ N, 6° 54′ O | |
| Höhe | 334 m (284–524 m) | |
| Fläche | 21,95 km² | |
| Einwohner | 1.617 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 74 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 54540 | |
| INSEE-Code | 54040 | |
| Website | http://www.mairie-badonviller.com/ | |
| Place de la République | ||
Badonviller (deutsch Badenweiler) ist eine französische Gemeinde mit 1617 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) im lothringischen Département Meurthe-et-Moselle. Sie gehört zur Communauté de communes du Badonvillois.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Badonviller liegt am westlichen Rand der Vogesen nahe der Grenze zum Département Vosges, etwa 15 Kilometer von Baccarat und 30 Kilometer von Lunéville entfernt. Der kleine Fluss Blette, ein Nebenfluss der Vezouze, durchquert den Ort.
Gegründet in gallisch-römischer Zeit wurde der Ort im Jahre 1124 erstmals urkundlich als Baldovillare erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde er befestigt, die Festungsanlagen wurden allerdings während des Dreißigjährigen Krieges geschleift. Die Stadt war Residenz der Grafen Salm-en-Vosge und Hauptstadt des Fürstentums Salm bis 1751, als diese Funktionen nach Senones wanderten. Kurze Zeit später wurde das Fürstentum Teil des Herzogtums Lothringen und schließlich 1766 französisch. Der Ort wurde vor allem durch die Textilindustrie geprägt.
Am 12. August 1914 war der Ort Schauplatz eines erfolgreichen Angriffs des bayerischen Leibregiments. Der Regimentskapellmeister Georg Fürst komponierte in Erinnerung daran den Badonviller-Marsch.
In Frankreich blieb die Schlacht ein Symbol für deutsche Gräuel. Der Ort wurde niedergebrannt, Zivilisten wurden erschossen oder als Gefangene nach Deutschland geschickt.[1]
Badonviller wurde auch im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 |
| Einwohner | 2143 | 2050 | 1920 | 1812 | 1660 | 1512 | 1588 |
Der Astronom Charles Messier (1730–1817) und der Maler Jean Baptiste Claudot (1733–1805) sind die bekanntesten Söhne der Stadt.