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| Bahnhof Herne | |
|---|---|
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| Bahnhof Herne vom Busbahnhof aus gesehen | |
| Daten | |
| Kategorie | 4 |
| Betriebsart | Durchgangsbahnhof |
| Bahnsteiggleise | 4 |
| AbkĂĽrzung | EHER |
| Eröffnung | 1914 |
| Webadresse | www.bahnhof.de |
| Lage | |
| Stadt | Herne |
| Land | Nordrhein-Westfalen |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 51° 32′ 37″ N, 7° 13′ 4″ O51.54361111117.21777777778Koordinaten: 51° 32′ 37″ N, 7° 13′ 4″ O |
| Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen | |
Der Bahnhof Herne in der Innenstadt von Herne wurde 1847 zusammen mit der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnet. Er befand sich zwischen dem Dorf Herne mit etwa 1000 Einwohnern und dem Wasserschloss Schloss Strünkede und lag südlich des heutigen Bahnhofs an der Von-der-Heydt-Straße. Er diente bald auch dem Anschluss der weiter südlich gelegenen Stadt Bochum, die erst 14 Jahre später einen eigenen Bahnhof besaß. Deshalb hatte der Bahnhof bis 1860 den Namen Herne-Bochum.
Herne ist die einzige Stadt im Ruhrgebiet, in der die DB zwei Reisezentren betreibt (Herne Bf und Wanne-Eickel Hbf).
Inhaltsverzeichnis |
Das heutige Bahnhofsgebäude wurde 1914 von den Preußischen Staatseisenbahnen gebaut. Es wurde um 1970 modernisiert, die Kuppel der Empfangshalle wurde hinter einer abgehängten Deckenkonstruktion versteckt, die Fenster wurden ausgebaut und die Fensteröffnungen zugemauert. Im Zuge der Internationalen Bauauststellung Emscherpark kam es dann nach 1990 zu einer fachgerechten Restaurierung, die Kuppel wurde wieder geöffnet, die Fenster wieder eingebaut und der bis dahin verschlossene ehemalige Wartesaal 3. Klasse wird für besondere Veranstaltungen wieder geöffnet. In den Räumen der bis Dezember 2008 betriebenen Gastwirtschaft Bummelzug befindet sich seit Ende 2009 ein Schnellrestaurant. Außerdem gibt es im Gebäude eine Bäckerei, einen Kiosk mit Lottoannahmestelle und ein Wettbüro sowie unter Einbeziehung eines das Gebäude an zwei Seiten ergänzenden Glasvorbaus im Erdgeschoss, einen Buch- und Zeitschriftenhandel und ein Tätowierstudio (ehemaliger Blumenladen).
Bereits 1847 gab es ein von der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnetes Bahnhofsgebäude, das allerdings 1911 abgebrochen wurde, um Platz für das heutige Bauwerk zu schaffen.
Über dem östlichen Eingang zur Bahnhofshalle befindet sich ein halbkreisförmiges, von vier Säulen in fünf Abschnitte geteiltes Fenster. Die einzelnen Glasfenster des Herner Künstlers Jupp Gesing zeigen Motive der ehemaligen Zeche Friedrich der Große. Man erkennt einen Hafenkran, eine Kanalbrücke, Gebäude und Schornsteine der Zechenanlage, zwei Fördergerüste, Kühltürme, Bergehalden und Zechensiedlungshäuser. Die Fenster wurden erstmals im Jahr 1953 eingebaut, sie wurden damals von der Zeche Friedrich der Große gestiftet.
Am Herner Bahnhof fährt heute der Rhein-Emscher-Express im Stundentakt nach Hamm (Westf.) und Düsseldorf. Die Emschertal-Bahn verkehrt ebenfalls im Stundentakt nach Dortmund und Dorsten. Die S2 verkehrt im Zwanzig-Minuten-Takt nach Dortmund, gabelt sich aus Dortmund kommend in Herne auf und fährt ab hier weiter nach Duisburg, Essen oder Recklinghausen.
| Linie | Linienbezeichnung | Linienverlauf |
|---|---|---|
| RE 3 | Rhein-Emscher-Express | Düsseldorf – Duisburg – Oberhausen – Gelsenkirchen – Herne – Dortmund – Hamm (Westf) |
| RB 43 | Emschertal-Bahn | Dorsten – Wanne-Eickel – Herne – Dortmund |
| S 2 | S-Bahn Rhein-Ruhr | ((Duisburg / Essen –) Gelsenkirchen ) / Recklinghausen – Herne – Dortmund |
Außerdem ist Herne Bf (offizielle Haltestellenbezeichnung im VRR) ein wichtiger Knotenpunkt für den Stadtverkehr. Hier halten und enden oder beginnen folgende Linien: Der Schnellbus 20 der Vestischen Straßenbahnen und außerdem die Stadtbuslinien 303, 311, 312, 323, 333, 362 und 367 der HCR sowie die Buslinie 390 der Bogestra. Etwas östlich des Bahnhofs befindet sich zudem die unterirdisch gelegene Haltestelle der von der Bogestra betriebenen U35, die den Anschluss des Bahnhofs an die Stadtbahn Bochum herstellt.
Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | Villa HĂĽgel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | HenrichshĂĽtte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm
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