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| Torino Porta Susa | |
|---|---|
| Frontansicht des Bahnhofsgebäudes | |
| Daten | |
| Betriebsart | Durchgangsbahnhof |
| Bauform | Tunnelbahnhof |
| Bahnsteiggleise | 6 ab 2011 |
| Eröffnung | 1864 alter Bahnhof
2009 neuer Bahnhof |
| Stilllegung | 2009 alter Bahnhof |
| Architektonische Daten | |
| Architekt | Arep |
| Lage | |
| Stadt | Turin |
| Provinz | Turin |
| Region | Piemont |
| Staat | Italien |
| Koordinaten | 45° 4′ 21,6″ N, 7° 39′ 57,6″ O45.0726727.666011Koordinaten: 45° 4′ 21,6″ N, 7° 39′ 57,6″ O |
| Eisenbahnstrecken | |
| Liste der Bahnhöfe in Italien | |
Der Bahnhof Torino Porta Susa ist ein Fern- und Regionalbahnhof in der italienischen Stadt Turin und ist zur Zeit hinter Porta Nuova der zweitgrößte Bahnhof der Stadt. Der Bahnhof ist in Besitz der FS-Infrastrukturtochter Rete Ferroviaria Italiana und wird nebst Trenitalia-Zügen auch von der privaten Bahngesellschaft Arenaways bedient.
Inhaltsverzeichnis |
Der oberirdische Bahnhof wurde 1848 eröffnet, aufgrund der starken Entwicklung Turins nach Westen. Er lag noch vor dem Porta Nuova-Bahnhof an den Strecken nach Mailand und wurde seit je her auch von Fernverkehrszügen befahren. 2006 wurde unter dem Bahnhof eine Station der U-Bahn Turin erbaut, welche jedoch erst nach Fertigstellung des neuen Bahnhofs 2011 in Betrieb gehen sollte. Der oberirdische Bahnhof wurde 2009 geschlossen.
Die ersten zwei Gleise des Tunnelbahnhofs wurden bereits 2008 eröffnet, nachdem der oberirdische Teil geschlossen wurde, nahmen zwei weitere Geleise der Torino Porta Susa sotterranea genannten Station den Betrieb auf. Grund für den Umbau war die Verlegung der Strecke innerhalb der Innenstadt in den Untergrund. Die letzten zwei Gleise sollen 2011 in Betrieb gehen, da wird Porta Susa den Bahnhof Porta Nuova als Turiner Hauptbahnhof ablösen, da hier (vor allem im Verkehr von/nach Paris bzw. Genua) keine Richtungswechsel nötig sind. Den neuen Tunnelbahnhof wird eine 300 Meter lange Stahl- und Glaskonstruktion überdachen, der Entwurf stammt vom französischen Architekturbüro Arep.[1] Das 55 Millionen Euro teure Projekt wird vollumfänglich von der FS-Infrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana getragen.
Der Bahnhof wird von allen Fernverkehrszügen bedient, welche am Bahnhof vorbeiführen. Das sind nebst InterCity- und Eurostar Italia-Zügen auch die TGV zwischen Milano Centrale und Paris Gare de Lyon. Auch alle Regionalzüge, welche ostwärts nach Turin führen (Novara, Vercelli, Mailand), halten am Bahnhof. Nebst der Trenitalia bedient auch die private Arenaways den Bahnhof mit täglich zwei Zugpaaren Torino Lingotto–Milano Porta Garibaldi–Rogoredo.[2]
Ab 2011, wenn der Bahnhof der neue Hauptbahnhof Turins wird, wird das private Konsortium Nuovo Trasporto Viaggiatori in Konkurrenz zu Eurostar Italia ab Porta Susa Hochgeschwindigkeitszüge nach Mailand, Florenz, Rom, Neapel und Salerno anbieten.[3]