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Das Bahnhofbuffet Olten (Bahnhofbuffet: Helvetismus für Bahnhofrestaurant) ist wegen seiner zentralen Lage im Bahnhof Olten, dem wichtigsten Eisenbahnknoten der Schweiz, ein bevorzugter Ort für Sitzungen von Unternehmen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften und Behörden.
Inhaltsverzeichnis |
Wichtige Vereine und Unternehmungen wurden im Bahnhofbuffet gegründet:
Ebenfalls in Olten, aber nicht wie oft behauptet im Bahnhofbuffet, sondern im Volkshaus, formierte sich das Oltener Aktionskomitee, das den Schweizer Generalstreik von 1918 initiierte.
Als „Bahnhofbuffet-Olten-Dialekt“ wird scherzhaft ein schweizerdeutscher Allerweltsdialekt bezeichnet, dem eine bestimmte regionale Herkunft nicht mehr anzuhören sei. Der Eindruck, es gebe einen solchen Dialekt, rührt daher, dass im Einzugsgebiet der grossen Agglomerationen viele Dialektunterschiede abgebaut worden sind. Sprachwissenschaftlich gesehen wird oft vertreten, dass ein solcher Dialekt jedoch nicht existiere, denn zwischen den verschiedenen Grossagglomerationen bestünden die Dialektuntschiede in unveränderter Deutlichkeit fort.[1] Dies stimmt allerdings nur bedingt, denn nicht nur der klein-, sondern auch der grossräumige Dialektausgleich macht sich durchaus bemerkbar; allerdings liegt hierzu noch zu wenig Forschung vor, um diesen Ausgleich zu quantifizieren.[2]
„Das Bahnhofbuffet Olten ist die Brutstätte des Schweizer Wohlergehens. In seinen Sitzungsräumen werden Visionen zu Statuten, und alles Chaos findet einen Bundesordner. (...) Es soll Schweizerinnen und Schweizer geben, die noch nie an einer Zusammenkunft in Olten waren. Viele können es nicht sein.“
– NZZ Folio 7/2003
47.35194444447.90777777778Koordinaten: 47° 21′ 7″ N, 7° 54′ 28″ O; CH1903: 635448 / 244672