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| Benešov nad Ploučnicí–Česká Lípa
<tr><td valign="top">Kursbuchstrecke (SŽDC):</td><td>081</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>20,225 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm (Normalspur)</td></tr><tr><td valign="top">Streckenklasse:</td><td>C4 (2006) </td></tr><tr><td valign="top">Höchstgeschwindigkeit:</td><td>70 km/h</td></tr> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Benešov nad Ploučnicí–Česká Lípa ist eine eingleisige Hauptbahn in Tschechien, welche ursprünglich von der Böhmischen Nordbahn (BNB) errichtet und betrieben wurde. Sie zweigt in Benešov nad Ploučnicí (Bensen) von der Strecke Děčín–Varnsdorf ab und führt im Tal der Ploučnice nach Česká Lípa. Sie ist Teil der Fernverbindung von Cheb über Ústí nad Labem nach Liberec.
Inhaltsverzeichnis |
Am 6. Oktober 1865 wurde per Reichsgesetzblatt die Konzession zum Baue und Betriebe einer Locomotiveisenbahn mit der Benennung „Böhmische Nordbahn“ erteilt. Neben der Hauptverbindung von Bakow über Böhmisch Leipa nach Rumburg waren gleichzeitig auch die Strecken von Bodenbach nach Warnsdorf bzw. Böhmisch Leipa genehmigt worden.[1] Während die Strecke Bakow–Böhmisch Leipa bis 1867 fertiggestellt wurde, verzögerte sich der Bau der Verbindungen Bodenbach–Warnsdorf, Böhmisch Leipa–Rumburg und Bodenbach–Böhmisch Leipa wegen des Deutschen Krieges allerdings um mehrere Jahre.
Eröffnet wurde die Strecke am 14. Juli 1872.
Nach der Verstaatlichung der BNB ging die Strecke am 1. Januar 1908 an die k.k. österreichischen Staatsbahnen kkStB über. Nach dem Ersten Weltkrieg traten an deren Stelle die neu gegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen ČSD.
Nach der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938 kam die Strecke zur Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Dresden. Im Reichskursbuch war die Verbindung nun als KBS 162 Bodenbach–Böhm Leipa– Reichenberg enthalten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Strecke wieder zur ČSD.
(Stand: 01/2008)
Heute wird die Strecke von einer im Zweistundentakt verkehrenden Schnellzugverbindung Ústí nad Labem–Děčín–Česká Lípa–Liberec bedient. Die früher übliche Durchbindung einiger Züge von und nach Cheb wurde im Jahresfahrplan 2006/2007 aufgegeben. Nahverkehrszüge verkehren in der Relation Děčín–Česká Lípa in einem Zweistundentakt.