Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Bahnstrecke Lužná u Rakovníka–Rakovník

Lužná u Rakovníka–Rakovník

<tr><td valign="top">Kursbuchstrecke (SŽDC):</td><td>ČD 120</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>9,186 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm (Normalspur)</td></tr><tr><td valign="top">Höchstgeschwindigkeit:</td><td>50 km/h</td></tr>

Strecke – geradeaus
von Prag (vorm. BEB)
Bahnhof, Station
0,000 Lužná u Rakovníka früher Luschna-Lischan
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Chomutov (vorm. BEB)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Anschl Šamotka
Haltepunkt, Haltestelle
~6,5 Rakovník zastávka
Brücke über Wasserlauf (groß)
Rakovnický potok
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Beroun (vorm. Rakonitz–Protivíner Bahn)
Bahnhof, Station
9,186 Rakovník früher Rakonitz
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Bečov nad Teplou und nach Mladotice
Strecke – geradeaus
nach Louny (vorm. Eisenbahn Rakonitz–Laun)

Die Bahnstrecke Lužná u Rakovníka–Rakovník ist eine eingleisige Hauptbahn („celostátní dráha“) in Tschechien, welche ursprünglich durch die Buschtěhrader Eisenbahngesellschaft (BEB) erbaut und betrieben wurde. Die kurze Verbindungsbahn zweigt in Lužná u Rakovníka aus der Hauptbahn Praha–Chomutov ab und führt nach Rakovník.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 3. Juni 1868 erhielt die Buschtěhrader Eisenbahngesellschaft per Gesetz die Genehmigung zum Bau einer Eisenbahn von Prag über Saaz und Komotau an die königlich sächsische Gränze zum Anschlusse an die Chemnitz-Annaberger Bahn und mit einer Flügelbahn in das Rakonitzer Kohlenrevier, dann von Priesen über Karlsbad nach Eger und Franzensbad[1]. Am 4. Februar 1871 war der durchgehende Schienenweg von Prag nach Komotau fertiggestellt. Gleichzeitig wurde auch auf der Zweigbahn von Luschna-Lischan nach Rakonitz der Betrieb aufgenommen.

Wenig später wurde die Strecke noch um 2,55 km bis zum heutigen Bahnhof in Rakovník verlängert. Am 5. März 1873 wurde die Erweiterung für den Güterverkehr eröffnet, Reisezugverkehr fand ab 1. Mai 1873 statt.

Nach der Verstaatlichung der BEB ging die Strecke am 1. Januar 1923 an die Tschechoslowakischen Staatsbahnen ČSD über.

Am 1. Januar 1993 ging die Strecke im Zuge der Auflösung der Tschechoslowakei an die neu gegründeten České dráhy (ČD) über.

Heute wird die Strecke sowohl von Personen- als auch Eilzügen in der Relation Praha–Lužná u Rakovníka–Rakovník bedient. Weitere Züge verkehren jeweils im Anschluss an die Züge der Linie Praha–Chomutov. Der Fahrplan 2008 verzeichnet insgesamt 14 werktägliche Reisezugpaare zwischen Lužná u Rakovníka und Rakovník[2].

Literatur

  • Zdeněk Hudec u.a.: Atlas drah České republiky 2006-2007, 2. Auflage; Verlag Pavel Malkus, Praha, 2006, ISBN 80-87047-00-1

Einzelnachweise

  1. http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=rgb&datum=18680004&seite=00000179
  2. Fahrplan 2008

Weblinks

 Commons: Railway line 120 (Czech Republic) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.