Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Baraona

Baraona
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Baraona
Baraona (Spanien)
Ajoneuvolla ajo kielletty 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kastilien-León
Provinz: Soria
Comarca: Comarca de Arcos de Jalón
Koordinaten 41° 18′ N, 2° 39′ W41.2952777778-2.657222222221118Koordinaten: 41° 18′ N, 2° 39′ W
Höhe: 1.118 msnm
Fläche: 116,59 km²
Einwohner: 182 (1. Jan. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 1,56 Einw./km²
Postleitzahl: 42213
Gemeindenummer (INE): 42029

Baraona, früher Barahona, ist eine Gemeinde in der Provinz Soria im Osten der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León in Spanien. Der Ort liegt gut 60 km südsüdwestlich der Provinzhauptstadt Soria.

Baraona ist eine der südlichsten Gemeinden der Provinz Soria, sie liegt im Nordwesten von Sorias südlichster Comarca (Kreis) Arcos de Jalón, die auch als Tierra de Medinaceli bezeichnet wird. Als regionales Versorgungszentrum dient allerdings das nördlich gelegene Almazán in der gleichnamigen Comarca. Neben Baraona selbst gehören seit einer Gebietsreform im Jahre 1970 die Ortsteile Jodra de Cardos, Pinilla del Olmo und Romanillos de Medinaceli zur Gemeinde.

Die Einwohnerzahl betrug zu Beginn des 20. Jahrhunderts zirka 700 Einwohner, durch eine fortgesetzte Landflucht insbesondere in den 1940er Jahren leben hier mittlerweile jedoch nur noch weniger als 200 Personen.

Die Landwirtschaft bestimmt die Wirtschaft, insbesondere Trockenanbau und Schafzucht. Hinzu kam etwas Bauindustrie.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Kirche von Baraona

Von überregionaler Bedeutung in der Geschichte Baraonas war besonders das hier gelegene Aeródromo während des Bürgerkrieges.

Campo de Aviación de Baraona

In Baraona befand sich während des Bürgerkrieges ein Feldflugplatz. Die Gegend lag von Anfang an im von den Putschisten kontrollierten Territorium und es kam in der Folge zu Repressalien gegenüber der Bevölkerung und Hinrichtungen männlicher Einwohner Baraonas.

Auch die deutsche Legion Condor nutzte den Platz, unter anderem für Bombenangriffe auf Sigüenza und den Raum Guadalajara. Teile der deutschen Jagdstaffel nutzten den Platz bereits erstmals im Oktober 1936, noch vor der Aufstellung der eigentlichen Legion Condor.

Seit den 1950er Jahren wurden auf dem ehemaligen Flugfeld Anlagen zur Flugverkehrskontrolle errichtet. Heute existiert auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Villasayas noch ein „VOR“-Drehfunkfeuer, das nördlichste für Anflüge auf den Flughafen Madrid-Barajas.

Einzelnachweise

  1. Population Figures referring to 01/01/2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística.

Weblinks

Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.