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Die Schweizer Stadt Basel ist reich an Brunnen. Es existieren zurzeit rund 170 öffentliche Brunnen, welche durch die IWB (Industrielle Werke Basel) betrieben und unterhalten werden. Etliche dieser Brunnen sind historisch wertvoll und stehen unter Denkmalschutz, andere sind eher hässlich und unscheinbar.
In dieser Liste werden Brunnen aufgeführt, welche mit der Geschichte Basels einen Zusammenhang aufweisen oder deren Bau bzw. Einmaligkeit eine spezielle Erwähnung verdienen.
Inhaltsverzeichnis |
Im Mittelalter bezogen die Stadtbewohner ihr Wasser aus Sodbrunnen und Zisternen. Die ersten offiziellen Wasserfassungen von Quellen stammen aus den Jahren 1250 und 1265 von den Hängen des Holee und des Bruderholz. Dort wurde das austretende Wasser aufgefangen und durch hölzerne Rohre, den Teucheln, in die Stadt geleitet. Für 600 Jahre wurde so der Wasserbedarf der Stadt über Brunnen und Brunnwerke abgedeckt.
Ab 1866 wurden die Brunnen immer mehr durch Druckwasserversorgung in die Häuser abgelöst und verloren als Wasserspender ihre ursprüngliche Funktion. Die Brunnen prägen aber weiterhin das Stadtbild.