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Als Batterie bezeichnet man eine militärische Einheit der Artillerie mit vier bis acht Geschützen, aber auch Einheiten, die mit Raketenwaffen ausgerüstet sind, sowie Einheiten der Heeresflugabwehr. Eine weitere Bedeutung des Begriffs „Batterie“ im militärischen Kontext bezeichnet damit befestigte Artilleriestellungen, z.B. solche der Festungs- oder Küstenartillerie, bzw. die Gesamtheit der Geschütze auf einer Seite eines Kriegsschiffs.
Inhaltsverzeichnis |
Da in den Anfangszeiten die Feuerrate und die Treffergenauigkeit der Artillerie stark begrenzt waren, wurden die Geschütze zu Gruppen zusammengefasst. Diese Gruppen nannte man Batterie (aus französisch: urspr. Schlägerei, was zum Schlagen dient).
Mit Feldbatterie bezeichnete man eine Batterie der früher üblichen Feldartillerie. Im Heer des Deutschen Reiches im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde unterschieden in
Heute ist eine Batterie der Artillerie und der Heeresflugabwehrtruppe das Äquivalent zur Kompanie als allgemeiner Begriff für die Größe einer militärischen Einheit.
Die Batterie ist bei der Artillerie der Bundeswehr normalerweise in zwei schießende Züge zu vier Geschützen oder Werfern und, bei der Rohrartillerie, in die Beobachtungsstaffel mit sechs Beobachtern gegliedert. Hinzu kommen Batterieführungstrupp und ein zusätzlicher Vermessungstrupp. Im Einsatz erhält die Batterie noch Unterstützungskräfte für Nachschub und einen Sanitätstrupp zugewiesen. Siehe auch Raketenartilleriebataillon.
Bei der Heeresflugabwehr der Bundeswehr besteht eine Batterie neben dem Führungstrupp und diversen anderen Gruppen und Trupps entweder aus drei Zügen mit je fünf Waffenträgern Wiesel 2 Ozelot oder bestand aus zwei Zügen mit je drei Flugabwehrkanonenpanzern Gepard.
In der Schweizer Armee gibt es vier verschiedene Artilleriebatterien.
Die Art Batterie besteht aus:
Der Nachschubszug ist verantwortlich für die Aufmunitionierung der Geschütze. Diese wird an sogenannten Aufmunitionierungspunkten vollführt, wobei die Standortwahl dieser Punkte von entscheidender Bedeutung für den Gefechtsverlauf und die Bereitschaftszeit ist. Die Munition wird entweder mit Lastwagen verteilt (meist auf Stufe Abteilung), in sogenannten „Racks“ (Kombinationslade aus Geschossen, Zündern und Ladungen) oder im Gelände mit den ungepanzerten Raupenfahrzeugen M548.
Der Kommandozug beinhaltet den Kommandanten (Hauptmann) und seinen Trupp, den Erkundungstrupp, die Kommandogruppe, die Feuerleitgruppe und den rückwärtigen Dienst.
Geführt werden alle Züge von Subalternoffizieren (Leutnant, Oberleutnant).
Historisch bedingt heißen die Kompanien der Fliegerabwehr der Schweizer Luftwaffe ebenfalls Batterien, die in Abteilungen zusammengefasst sind.
In Österreich besteht die (Panzerhaubitz-)Batterie im Wesentlichen aus:
Während des Feuerkampfs befinden sich neben der GsSta auch ReTrp, SanTrp und WTrp sowie zeitweise MunGrp und EVGrp im sog. Feuerstellungsraum (FStR), über den der 1. Offizier das Kommando hat.
Trupp ●
Gruppe/Rotte ●●
Zug/Schwarm/Kette ●●●
Staffel ●●●●
Kompanie/Staffel/Batterie |
Bataillon/Gruppe/Geschwader || Regiment/Geschwader |||
Brigade x
Division/Wehrbereichskommando/Militärkommando xx
Korps xxx
Armee xxxx
Heeresgruppe xxxxx
Oberkommando xxxxxx