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Bauhaus-UniversitÀt Weimar

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Bauhaus-UniversitÀt Weimar
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GrĂŒndung 1860

(1860 Kunstschule
1919 Staatliches Bauhaus
1954 Hochschule fĂŒr Architektur und Bauwesen)

TrÀgerschaft staatlich
Ort Weimar
Bundesland ThĂŒringen
Staat Deutschland
Rektor Karl Beucke
Studenten 3.849 (WS 2010/11)
Professoren ca. 100
Website www.uni-weimar.de
Das HauptgebĂ€ude der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar (1904−1911 nach den EntwĂŒrfen von Henry van de Velde errichtetes AteliergebĂ€ude der Großherzoglich-SĂ€chsischen Hochschule fĂŒr bildende Kunst. Seit 1996 ist das GebĂ€ude UNESCO WelterbestĂ€tte)

Die Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar ist eine auf kreative und technische Bereiche spezialisierte UniversitĂ€t in Weimar, die in ihren UrsprĂŒngen auf die 1860 gegrĂŒndete Großherzoglich-SĂ€chsische Kunstschule zurĂŒckgeht. Am 3. Juni 1910 erlangte diese Institution den Rang einer Hochschule und erhielt 1996 ihren heutigen Namen. An der UniversitĂ€t studieren rund 4.000 Studenten.

Heute ist die Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar neben der UniversitĂ€t Erfurt, der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena und der Technischen UniversitĂ€t Ilmenau eine von vier UniversitĂ€ten im Freistaat ThĂŒringen. 2010 feierte die Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar ihr 150-jĂ€hriges Bestehen als Kunstschule und Hochschule in Weimar.

Inhaltsverzeichnis

Bildungsstandort Weimar

Die Kunsterziehung und die Vermittlung von FĂ€higkeiten und Kenntnissen im kĂŒnstlerischen, kunsthandwerklichen und musischen Bereich, so wie in der Baukunst hat in Weimar eine lĂ€ngere Tradition.

Im Jahr 1776 wurde die FĂŒrstliche freie Zeichenschule Weimar gegrĂŒndet, die erst 1860 nach der Eröffnung der Großherzoglich-SĂ€chsischen Kunstschule an Bedeutung verlor und im Jahr 1930 ersatzlos aufgehoben wurde.

Die ergĂ€nzend zu dieser Zeichenschule im Jahr 1829 von Clemens Wenzeslaus Coudray als Abend- und Sonntagsschule eingerichtete Freie Gewerkenschule (spĂ€ter Großherzoglich-SĂ€chsische Baugewerkenschule beziehungsweise Staatliche Bauschule) ging 1926 in der Gothaer Bauschule auf.

Aus der 1872 eröffneten Orchesterschule ging die heutige Hochschule fĂŒr Musik Franz Liszt Weimar hervor.

Geschichte der Hochschule

Kunstschule und Kunstgewerbeschule

Das Hufeisen (SĂŒdgiebel) der 1905−1906 von Henry van de Velde entworfenen Kunstgewerbeschule
Foyer des frĂŒheren KunstschulgebĂ€udes mit freischwingender Jugendstiltreppe und Auguste Rodins „Eva“ im Zentrum, heute HauptgebĂ€ude der Bauhaus-UniversitĂ€t

Die Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar geht zum einen auf die 1860 durch Großherzog Carl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach) in Weimar gegrĂŒndete Großherzoglich-SĂ€chsische Kunstschule, die 1902 in eine staatliche Institution umgewandelt wurde, jedoch dem Großherzoglichen Hause eng verbunden blieb, zurĂŒck. Lehrgebiete waren u. a. in Landschafts-, Historien-, Figuren- und Tiermalerei und auch Plastikenfertigung. Die Kunstschule vereinte zuletzt die Weimarer Malerschule und die 1905 gegrĂŒndete Weimarer Bildhauerschule, die im „kooperierenden VerhĂ€ltnis von hoher und angewandter Kunst“[1] in das SchulgefĂŒge zwar integriert, aber separat verwaltet wurde. Die Institution wurde schließlich 1910 zur Großherzoglich-SĂ€chsischen Hochschule fĂŒr bildende Kunst erhöht. Zum anderen findet die UniversitĂ€t ihre AnfĂ€nge in der von 1907 bis 1915 bestehenden Großherzoglich-SĂ€chsischen Kunstgewerbeschule. Beide Schulen verliehen ein Teilnahme- bzw. Abgangszeugnis.

Bekannte KĂŒnstler und Lehrende und SchĂŒler dieser Zeit befinden sich unter den EintrĂ€gen der jeweiligen Schulen.

Direktoren der Malerschule

Leiter der Bildhauerschule

Direktor der Kunstgewerbeschule

Bauhaus

Das Bauhaus-Signet
Siehe auch: Bauhaus

Die Schulen wurden 1919 durch Walter Gropius zum Staatlichen Bauhaus Weimar vereinigt. Eine Kunstschule neuen Typs, Vorreiter der Moderne, deren Titel heute die UniversitĂ€t bezeichnet, entstand. 1923 fasste Gropius seine Idee in der radikalen Formel „Kunst und Technik – eine neue Einheit“[2] zusammen. Sein auf „Zusammenarbeit mit der Industrie ausgerichtetes Konzept“[3] stieß auf Ablehnung, nicht zuletzt, weil er „von Anfang an fest entschlossen [war], einer neuen, auf die Architektur ausgerichteten Kunst gegen alle WiderstĂ€nde den Weg zu ebnen“[4].

Die sich anbahnenden Gleichstellung von Professoren und Werkstattleitern und unĂŒberbrĂŒckbare Differenzen hatten zur Folge, dass sich „eine von der Architektur losgelöste, autonome und zweckfreie Kunst am Bauhaus nicht entwickeln“[5] konnte. Daher wurde 1921 die Staatliche Hochschule fĂŒr bildende Kunst eingerichtet, an der sich akademisch-traditionell arbeitende Meister wie Richard Engelmann, Max Thedy, Walther Klemm, Alexander Olbricht und Hugo Gugg (Lehrer von Hedwig Holtz-Sommer) wiederfanden. Das Bauhaus existierte nur bis FrĂŒhjahr 1925 in Weimar und zog aus politischen GrĂŒnden nach Dessau um. Dort begann fĂŒr das Bauhaus als Hochschule fĂŒr Gestaltung eine neue bedeutende Entwicklungsetappe.

Zu den bekannten KĂŒnstlern und Lehrenden dieser Zeit gehören auch Karl Peter Röhl und Ludwig Hilberseimer. Bekannte SchĂŒler sind Ernst Neufert und Ludwig Hirschfeld Mack.

Direktor

Bauhochschule

Als Nachfolgeeinrichtung des Bauhauses galt 1926 die Staatliche Hochschule fĂŒr Handwerk und Baukunst, kurz genannt Bauhochschule, der erstmals, da die Staatliche Bauschule nach Gotha umgezogen war, die Realisierung einer regulĂ€ren eigenen Architektenausbildung in Form eines Aufbaustudiums, ganz im Sinne van de Veldes und Gropius' gelang. Die Bauhochschule knĂŒpfte damit an die Idee des Bauhauses an, bot aber im Gegensatz zu diesem, eine starke Praxisorientierung. Das entsprach dem „Gedanken einer baubezogenen produktiven Werkgemeinschaft“, der eine der Grundlagen dieser Nachfolgeinstitution bildete. Das Experimentelle und Innovative des Bauhauses geriet etwas in den Hintergrund. 1929 verzeichnet die Bauhochschule 88 Studierende.[6] Als Abschluss wurde ein Diplom in der Bauabteilung und der Titel Geselle bzw. Meister im handwerklichen Bereich vergeben.

Bekannte KĂŒnstler und Lehrende dieser Zeit sind: Ernst Neufert, Ludwig Hirschfeld Mack, Cornelis van Eesteren, Otto Lindig (Lehrer von Walburga KĂŒlz), Wilhelm Wagenfeld.

Direktor

Hochschulen fĂŒr Baukunst, bildende KĂŒnste und Handwerk

Ein weiteres Hemmnis in der Entwicklung der Hochschule bedeutete 1930 die Einsetzung Paul Schultze-Naumburgs als neuer Direktor durch die in der ThĂŒringischen Landesregierung an die Macht gekommenen Nationalsozialisten. Der grĂ¶ĂŸte Teil des Lehrkörpers der Bauhochschule wurde entlassen und eine dreigliedrige Hochschule geschaffen. Diese Staatlichen Hochschulen fĂŒr Baukunst, bildende KĂŒnste und Handwerk wirkte im Sinne der nationalsozialistischen Kulturpolitik der bisherigen Moderne entgegen.

Paul Schultze-Naumburg lehnte jegliche PhĂ€nomene einer industriellen Großstadtgesellschaft ab. Die neue Architektur sollte GemĂŒtlichkeit verbreiten. Die deutschen Regionalstile, die heimatverbundenen Bauformen sollten beibehalten werden, um der Bevölkerung Bewusstsein und Orientierungshilfe zu geben, die angesichts der beschleunigten gesellschaftlichen und kulturellen UmwĂ€lzungen als notwendig erachtet wurde.[7] Als Abschluss wurde der Titel Diplom-Architekt, ein einfaches Zeugnis fĂŒr KĂŒnstler und der Titel Geselle bzw. Meister im handwerklichen Bereich vergeben.

Bekannte KĂŒnstler und Lehrende dieser Zeit sind: Hermann Giesler, Hans Seytter (u. a. Stiftskirche (Stuttgart)), Walther Klemm, Alexander Olbricht, Hugo Gugg.

Direktor

Hochschule fĂŒr Baukunst und bildende KĂŒnste

1942 erreichte die Einrichtung den Status einer Hochschule. Die Handwerksschule war bereits herausgelöst[8] worden. Sie nannte sich nun Hochschule fĂŒr Baukunst und bildende KĂŒnste. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hochschule durch Einwirkung der SMA-ThĂŒringen im Sinne einer antifaschistisch-demokratischen Neuordnung neu strukturiert. Seit 1946 leitete sie als Direktor der Architekt Hermann Henselmann, der bemĂŒht war, die Hochschule auf den Wiederaufbau zu orientieren und auch an das Bauhaus anzuknĂŒpfen. Es wurden NamensĂ€nderungen vorgeschlagen: „Das Bauhaus – Hochschule fĂŒr Baukunst und das gestaltende Hand- und Maschinenwerk“.[9]

Direktoren

  • 1940 kommissarischer Leiter Rudolf Rogler
  • 1942 Gerhard Offenberg (1897−1987), Architekt (u. a. Wiederaufbauplanung Nordhausen)
  • 1946 Hermann Henselmann, Architekt
  • 1950 kommissarischer Leiter Friedrich August Finger (1885−1961), Bau- und Baustoffingenieur (u. a. Bauleiter bei der Bagdadbahn)

Hochschule fĂŒr Architektur und Bauwesen

Mit der GrĂŒndung der DDR und der Umstrukturierung im Hochschulwesen kam es 1951 zu strukturellen Wandlungen: Die bis dahin vom Bildhauer Siegfried Tschierschky geleitete Abteilung „Bildende Kunst“ wurde aufgelöst, die neue Hochschule fĂŒr Architektur dem „Ministerium fĂŒr Aufbau“ unterstellt und der Ausbau als eine technische Hochschule des Bauens vorangetrieben.

1954 erhielt die um die FakultĂ€t „Bauingenieurwesen“ sowie die FakultĂ€t „Baustoffkunde und Baustofftechnologie“ erweiterte Hochschule eine Rektoratsverfassung. Als erster Rektor der neuen Hochschule fĂŒr Architektur und Bauwesen Weimar (HAB) wurde der Architekt Otto Englberger ernannt, der als Professor fĂŒr „Wohn- und Gesellschaftsbau“ die Hochschule bereits seit 1951 kommissarisch leitete. Die Weimarer Hochschule entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Bildungseinrichtung des Bauens in der DDR mit Wirkung in Ost- und Westdeutschland.

Eingebunden in das Staatswesen der DDR wurden Forschung und Lehre stark auf aktuelle bautechnologische Aufgaben ausgerichtet und in vielem reglementiert. Die dritte Hochschulreform 1968/69 bedeutete eine Modernisierung und einen Umbau der Hochschulstruktur nach den Prinzipien der Wirtschaftsleitung. Sektionen traten an die Stelle von FakultĂ€ten. So wurde u. a. der Hochschulrahmen um die „Sektion Rechentechnik und Datenverarbeitung“ erweitert. Einen wichtigen Impuls gab seit 1976 die an der HAB Weimar begonnene Bauhaus-Forschung und -Rezeption. Damit setzte eine positive Neubewertung des Erbes ein. Über die Forschung verbreiterten sich die Kontakte auch in die Bundesrepublik.

FĂŒr das seit 1951 fĂŒr Studenten aller Fachrichtungen in der DDR obligate, mehrjĂ€hrige marxistisch-leninistische Grundlagenstudium, spĂ€ter auch fĂŒr die laufende Schulung der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dozenten und Professoren, gab es an der HAB bis 1990 ein Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus.

Bekannte KĂŒnstler und Lehrende dieser Zeit sind Walther Klemm und Anita Bach (* 1927, erste Architekturprofessorin der DDR).

Rektoren

  • 1954 Otto Englberger (1905−1977), Architekt (u. a. MietshĂ€user am heutigen Buchenwaldplatz Weimar und heutige Franzbergschule Sondershausen)[10]
  • 1957 Gustav Batereau (1908−1974), Stahlbauingenieur und Statiker (u. a. Großkokerei in Lauchhammer)
  • 1963 Horst Matzke, Physiker und Mathematiker
  • 1968 Armin Petzold, Bauingenieur
  • 1970 Karl-Albert Fuchs, Bauingenieur (VizeprĂ€sident der Deutschen Bauakademie Berlin)
  • 1983 Hans Glißmeyer (1936−2008), Bauingenieur
  • 1989 Hans Ulrich Mönnig (*1943), Bauingenieur
  • 1993 Gerd Zimmermann (*1946), Architekt und Architekturtheoretiker

Bauhaus-UniversitÀt Weimar

Mit der politischen Wende 1989 begann ein gravierender Prozess des Umbaus der Hochschule mit dem Ziel der Anpassung an die Freiheitliche demokratische Grundordnung und der EinfĂŒgung in die internationale Hochschullandschaft. In der Gesamtstruktur gab es mehrere VerĂ€nderungen, mit denen ĂŒberflĂŒssig gewordene Einrichtungen wegfielen. Das Neue zeigte sich besonders 1993, als die „FakultĂ€t Gestaltung“ gegrĂŒndet wurde, mit der die kĂŒnstlerischen Disziplinen in den Verband der Hochschule zurĂŒckkehrten. Mit der 1996 gegrĂŒndeten „FakultĂ€t Medien“ konnte die ProgressivitĂ€t der Hochschule unterstrichen werden. Seit 1996 trĂ€gt die Hochschule den verpflichtenden Namen „Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar“.[11]

Bekannte KĂŒnstler und Lehrende dieser Zeit sind Lucius Burckhardt, Werner Holzwarth und Wolfgang Ernst.

Rektoren

  • 1996 Gerd Zimmermann
  • 1999 Walter Bauer-Wabnegg (* 1954), Theologe, Sprach- und Literaturwissenschaftler
  • 2004 Gerd Zimmermann
  • 2011 Karl Beucke (*1951), Bauingenieur

Im Dezember 1996 wurden das „Bauhaus und seine StĂ€tten in Weimar und Dessau“ in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Zu den Weimarer BauhausstĂ€tten gehört u.a. das GebĂ€udeensemble des HauptgebĂ€udes (ehemalige Großherzoglich-SĂ€chsische Kunstschule Weimar) und des Van-de-Velde-Baus (ehemalige Großherzoglich-SĂ€chsische Kunstgewerbeschule Weimar) der heutigen Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar.

FakultÀten der Bauhaus-UniversitÀt Weimar

Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Belege fĂŒr das Profil der Uni und der einzelnen FakultĂ€ten fehlen. Phrasen wie "Zentrum der geistigen Wahrnehmung" geben keine klare Definition von den Zielen der UniversitĂ€t und klingen Werbetextartig Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Mit ihren vier FakultĂ€ten verfĂŒgt die UniversitĂ€t ĂŒber eine besondere Struktur. Aufbauend auf den ingenieurwissenschaftlichen und architekturorientierten Disziplinen hat sie ein breites Lehr- und Forschungsprofil entwickelt. Das Spektrum der UniversitĂ€t umfasst heute ca. 40 StudiengĂ€nge. Der Begriff „Bauhaus“ im Namen der UniversitĂ€t soll fĂŒr Experimentierfreudigkeit, Offenheit, KreativitĂ€t, NĂ€he zur industriellen Praxis und InternationalitĂ€t stehen.

Architektur

Die FakultÀt Architektur im HauptgebÀude der Bauhaus-UniversitÀt Weimar und Teil des UNESCO Weltkulturerbes

In dieser Disziplin als praktischer Wissenschaft wird an der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar außer der Formung der Bausubstanz die Anwendung vielfĂ€ltiger Entwicklungsstrategien im stĂ€dtischen wie auch im lĂ€ndlichen Raum im Hinblick auf die Anforderungen der Moderne (Energie, Umweltbelastung etc.) behandelt. Außerdem wird Wissen ĂŒber Funktion, Bedeutung und Planung spezieller GebĂ€ude und Einrichtungen (beispielsweise KrankenhĂ€user) vermittelt.

Studierende der FakultÀt Architektur: 1.094 (Stand WS 09/10)

StudiengÀnge:

  • Architektur (Bachelor und Master)
  • archineering (Master)
  • EuropĂ€ische Urbanistik (Master)
  • MediaArchitecture (Master)
  • Urbanistik (Bachelor und Master)
  • IPP - Internationales Promotionsprogramm EuropĂ€ische Urbanistik (Dr.)
  • Promotionsprogramm Urban Heritage (Dr.)

Bauingenieurwesen

Die FakultĂ€t Bauingenieurwesen in der Coudraystraße

Inhalt des Bauingenieurstudiums ist das Erlernen der nötigen FÀhigkeiten, um die Vorstellungen von Bauherren und Architekten praktisch umsetzen zu können.

Studierende der FakultÀt Bauingenieurwesen: 932 (Stand WS 10/11)

StudiengÀnge:

  • archineering (Master)
  • Bauingenieurwesen (Bachelor und Master)
  • Bauphysik und energetische GebĂ€udeoptimierung (Master)
  • Environmental Engineering and Management (Master)
  • Umweltingenieurwissenschaften (Bachelor und Master)
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen - Bautechnik (Bachelor)
  • Management [Bau Immobilien Infrastruktur] (Bachelor und Master)
  • Infrastruktur und Umwelt (Bachelor und Master)
  • Wasser und Umwelt (Bachelor und Master)
  • Baustoffingenieurwissenschaft (Bachelor und Master)
  • Natural Hazards and Risks in Structural Engineering (Master)

Gestaltung

Die FakultÀt Gestaltung im Van-de-Velde-Bau

Inhalt von Lehre und Forschung in diesem Fach ist die Projektierung und Gestaltung menschlicher LebensrÀume. Die Schwerpunkte liegen auf der Erkenntnis und Förderung kreativer und schöpferischer geistiger KrÀfte und die Suche nach Möglichkeiten ihrer praktischen Umsetzung.

Studierende der FakultÀt Gestaltung: 680 (Stand WS 10/11)

StudiengÀnge:

  • Freie Kunst (Diplom)
  • Kunst im öffentlichen Raum und neue kĂŒnstlerische Strategien (Master)
  • Lehramt an Gymnasien – Doppelfach Kunsterziehung (1. StaatsprĂŒfung)
  • Lehramt an Gymnasien – Erstfach Kunsterziehung (1. StaatsprĂŒfung)
  • Produkt-Design (Bachelor)
  • Produkt-Design/Nachhaltige Produktkulturen (Master)
  • Promotionsstudiengang Kunst und Design/Freie Kunst (PhD)
  • Visuelle Kommunikation (Bachelor)
  • Visuelle Kommunikation/Visuelle Kulturen (Master)

Die FakultÀt Gestaltung nutzt seit 1996 die RÀumlichkeiten des ehemaligen Kunstgewerbeschulbaus (Van-de-Velde-Bau) als Atelier- und UnterrichtsrÀume. Nach einer zweijÀhrigen Pause, in der der Van-de-Velde-Bau umfassend saniert wurde, dient das GebÀude seit April 2010 wieder als Sitz der FakultÀt Gestaltung.

Medien

Die FakultĂ€t Medien vereint geisteswissenschaftliche, ökonomische, technische und kĂŒnstlerisch-gestalterische StudiengĂ€nge in einer FakultĂ€t. Das Fach Medienkultur beinhaltet die Vermittlung von interdisziplinĂ€ren Kompetenzen im Bereich moderner (Massen-)Medien. Das Ziel der Lehre ist die Beherrschung kommunikativer und technischer FĂ€higkeiten, um im Zentrum der geistigen Wahrnehmung des Betrachters eine Illusion zu erzeugen oder diese aufzulösen.

Studierende der FakultÀt Medien: 959 (Stand WS 10/11)

StudiengÀnge:

  • MediaArchitecture (Master)
  • Medienkunst/Mediengestaltung (Bachelor und Master)
  • Mediengestaltung/Studienprogramm Integrated International Media Art and Design Studies (Master)
  • Medienkunst/Mediengestaltung/Studienprogramm Media Art and Design (Master)
  • Medienkultur (Bachelor)
  • Kulturwissenschaftliche Medienforschung (Master)
  • Medienkultur/Studienprogramm EuropĂ€ische Medienkultur (Bachelor & Licence)
  • Medienkultur/Studienprogramm European Film and Media Studies (Master)
  • Medienmanagement (Master und binationale Masterprogramme)
  • Medieninformatik (Bachelor)
  • Computer Science and Media (Master)

UniversitÀtsbibliothek

Die neue UniversitÀtsbibliothek mit integriertem Audimax

Auf dem GrundstĂŒck eines ehemaligen Industrieareals in unmittelbarer NĂ€he zum historischen Zentrum Weimars nahe Frauenplan und Goethehaus eröffnete sich nach der deutschen Wiedervereinigung mit der Umnutzung des GelĂ€ndes und dem damit verbundenen Abbruch der nicht erhaltenswerten Bausubstanz die Möglichkeit zur Errichtung eines neuen Bibliotheks- und HörsaalgebĂ€udes fĂŒr die Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar.

Nach der Auslobung eines StĂ€dtebauwettbewerbes im Jahre 1991 ĂŒbernahm das BĂŒro meck architekten (MĂŒnchen) die Planungen fĂŒr den Neubau. Im Jahre 2005 konnte die neue UniversitĂ€tsbibliothek mit integriertem Audimax nach vierjĂ€hriger Bauzeit und einer Bausumme von 12 Mio. Euro endlich eingeweiht werden und erhielt 2006 den ThĂŒringer Staatspreis fĂŒr Architektur und StĂ€dtebau.

Die Bibliothek verfĂŒgt ĂŒber eine NutzflĂ€che von 5.000 mÂČ und beherbergt einen Bestand von rund 460.000 Einheiten (BĂŒcher und andere Medien) (Stand 2009).

Studentische Einrichtungen

UniversitÀtsgalerie

Das Neue Museum, Sitz der Hochschulgalerie marke.6

Auf Initiative des Studierenden Konvents wurde die marke.6 als Ausstellungsraum der UniversitĂ€t zusammen mit dem Rektorat und der Klassik Stiftung Weimar gegrĂŒndet. Sie befindet sich im Erdgeschoss des Neuen Museums.

Studentenklubs

  • Kasseturm, Deutschlands Ă€ltester Studentenklub
  • SchĂŒtzengasse

Studentengemeinden

In Weimar sind eine Evangelische und die Katholische Studentengemeinde „Thomas von Aquin“ sowie Studenten fĂŒr Christus (SfC) angesiedelt.

Bekannte Absolventen

Einzelnachweise

  1. ↑ Silke Opitz: Ein GentlemankĂŒnstler. Leben und Werk des Bildhauers Richard Engelmann. VDG Weimar, Weimar 2000; S. 67
  2. ↑ Dörte Nicolaisen: Das andere Bauhaus. Otto Bartning und die Staatliche Hochschule Weimar 1926−1930. Kupfergraben Verlagsgesellschaft mbh, Berlin 1997; S. 12
  3. ↑ Opitz, S. 77
  4. ↑ Opitz, S. 81
  5. ↑ Opitz, S. 83
  6. ↑ Nicolaisen, S. 10-12
  7. ↑ Achim Preiß, Klaus-JĂŒrgen Winkler: Weimarer Konzepte. Die Kunst- und Bauhochschule 1860−1995. VDG Weimar, Weimar 1996, S. 41
  8. ↑ Gerd Offenberg: Mosaik meines Lebens. Selbstverlag 1974
  9. ↑ Preiß/Winkler, S. 205
  10. ↑ Dietrich FĂŒrst et al.: Vom BaukĂŒnstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR. IRS, Erkner 2000, S. 71
  11. ↑ s. Preiß/Winkler

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bauhaus University Weimar â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Klaus-JĂŒrgen Winkler: Die Architektur am Bauhaus in Weimar. Verlag fĂŒr Bauwesen, Berlin 1993 (Edition Bauhaus Dessau), ISBN 3-345-00510-7.
  • Michael Siebenbrodt (Hrsg.): Bauhaus Weimar. EntwĂŒrfe fĂŒr die Zukunft. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2000, ISBN 978-3-7757-9030-7.
  • Renate MĂŒller-Krumbach, Karl Schawelka, Norbert Korrek, Gerwin Zohlen: Die Belebung des Stoffes durch die Form. Van de Veldes Hochschulbau in Weimar. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2002, ISBN 978-3-86068-166-4.
  • Klaus-JĂŒrgen Winkler: Baulehre und Entwerfen am Bauhaus 1919–1933. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2003, ISBN 978-3-86068-184-8.
  • Silke Opitz (Hrsg.): Van de Veldes Kunstschulbauten in Weimar. Architektur und Ausstattung. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2004, ISBN 3-86068-201-6.
  • Klaus-JĂŒrgen Winkler (Hrsg.): Neubeginn. Die Weimarer Bauhochschule nach dem Zweiten Weltkrieg und Hermannn Henselmann. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2005, ISBN 978-3-86068-263-0.
  • Michael Eckardt (Hrsg.): Bauhaus-Spaziergang. In Weimar unterwegs auf den Spuren des frĂŒhen Bauhauses. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2009, ISBN 978-3-86068-378-1.
  • Klaus-JĂŒrgen Winkler, Gerhard Oschmann: Das Gropius-Zimmer. Geschichte und Rekonstruktion des Direktorenarbeitszimmers am Staatlichen Bauhaus in Weimar 1923/24. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2008, ISBN 978-3-86068-347-7.
  • Frank Simon-Ritz, Klaus-JĂŒrgen Winkler, Gerd Zimmerman: Aber wir sind! Wir wollen! Und wir schaffen! Von der Großherzoglichen Kunstschule zur Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar 1860 - 2010. Verlag der Bauhaus-UniversitĂ€t Weimar, Weimar 2010, ISBN 978-3-86068-419-1.

50.974480555611.32905Koordinaten: 50° 58â€Č 28″ N, 11° 19â€Č 45″ O

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