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| Parteivorsitzender | Florian Weber[1] |
| GeneralsekretÀr | Hubert Dorn |
| Stellvertretende Vorsitzende | Thomas Hummel Peter Fendt Uwe Hartmann Richard Progl[2] |
| LandesgeschĂ€ftsfĂŒhrer | Hans Eberle |
| Landesschatzmeister | Martin Progl |
| Ehrenvorsitzende | Max Zierl, Hermann Seiderer, Andreas Settele |
| GrĂŒndung | 28. Oktober 1946 |
| GrĂŒndungsort | MĂŒnchen |
| Hauptsitz | Baumkirchner Str. 20, MĂŒnchen |
| Farbe(n) | weiĂ-blau |
| Bundestagsmandate | keine |
| Staatliche ZuschĂŒsse | ⏠112.122,31 (2010)[4] (Stand 21. Januar 2011) |
| Mitgliederzahl | 5.000 (Stand: August 2011)[3] |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Europapartei | EuropÀische Freie Allianz (EFA) |
| Website | www.bayernpartei.de |
Die Bayernpartei (kurz: BP) ist eine separatistische bayerische Regionalpartei. Sie ist der EuropÀischen Freien Allianz (EFA) angeschlossen.
Die Partei wurde im Oktober 1946 gegrĂŒndet, hatte sich aber schon davor neben der CSU entwickelt. Sie trat zunĂ€chst fĂŒr einen starken eigenstĂ€ndigen bayerischen Staat und nach der GrĂŒndung der Bundesrepublik Deutschland 1949 fĂŒr groĂe föderalistische Freiheiten der BundeslĂ€nder ein. Von 1949 bis 1953 war sie im Bundestag vertreten. Ab 1951 bildete sie dort mit anderen regionalen Parteien die Föderalistische Union. Von 1954 bis 1957 war sie im Rahmen einer Viererkoalition an der Bayerischen Staatsregierung beteiligt. Die SpielbankenaffĂ€re Ende der 50er-Jahre fĂŒhrte zu einem deutlichen Einbruch in den Wahlergebnissen. Seit 1966 ist die Bayernpartei nicht mehr im Bayerischen Landtag vertreten.
Seit 1979 hat die Bayernpartei sich als regionale Kleinpartei gefestigt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Bayernpartei wurde am 28. Oktober 1946 in MĂŒnchen durch Ludwig Lallinger und Jakob Fischbacher gegrĂŒndet, allerdings nicht als Abspaltung der CSU, wie der Parteienforscher Alf Mintzel betont. Sie hatte bereits VorlĂ€ufer, wurde jedoch erst nach der CSU gegrĂŒndet, weil die amerikanische Besatzungsmacht ihr die Lizenz spĂ€ter erteilte. Zur Lizenzierung auf Landesebene kam es am 29. MĂ€rz 1948.[5]
In der Folge sammelte die BP junge Monarchisten und Separatisten. Hinzu kamen enttĂ€uschte CSU-Mitglieder, darunter am prominentesten Joseph Baumgartner, der im Januar 1948 die eigentliche FĂŒhrungsfigur wurde. 1948-1950 profitierte die Partei weiterhin von einer CSU-Krise.[6]
Programmatisch arbeitete die Partei mit kurzen, scharfen Slogans. Die mittelstĂ€ndische und bĂ€uerliche Protestpartei sah sich als einzige wirklich bayerische Partei und forderte die EigenstĂ€ndigkeit des Landes. ZunĂ€chst trat sie fĂŒr einen eigenen völkerrechtlichen Staat ein,[7] um dann auf bundespolitischer Ebene einen strikten Föderalismus zu vertreten.
Die ersten Wahlen, an denen die Bayernpartei teilnahm, waren die Kommunalwahlen vom 30. Mai 1948. Sie stellte 153 StadtrĂ€te in kreisfreien StĂ€dten (CSU: 307) und 309 KreisrĂ€te in Landkreisen (CSU: 2.642). Bei den folgenden Kommunalwahlen, am 30. MĂ€rz 1952, konnte sie das KrĂ€fteverhĂ€ltnis zur CSU teilweise sogar verbessern, blieb aber doch immer deutlich hinter der CSU zurĂŒck.
Nach 1948 folgte die Bundestagswahl von 1949, bei der die BP bundesweit auf 4,2 % kam. Da die FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde bei dieser Wahl aber nur pro Bundesland galt, ihr Stimmenanteil in Bayern 20,9 % ausmachte und sie auĂerdem mehrere Direktmandate gewann, zog sie mit 17 Mandaten in den Bundestag ein. Dort arbeitete sie mit anderen regionalen Parteien zusammen, um Fraktionsstatus zu erlangen (Föderalistische Union, 1951-1953). Danach gelangte die Partei nicht mehr in den Bundestag: 1953 hatte sie zwar 9,2 Prozent in Bayern, die FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde galt aber bundesweit, 1957 waren es noch 3,2 % fĂŒr die Föderalistische Union.
Die Bayernpartei hatte ihren Schwerpunkt in Altbayern, also den Gebieten, die schon vor Napoleon bayerisch waren: in Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz. Trotz ihres Slogans âBayern den Bayernâ fand sie kaum Anerkennung als gesamtbayerische Staatspartei, und der Katholizismus bedauerte es, dass seine AnhĂ€nger in CSU und BP gespalten waren; der Klerus befĂŒrwortete die CSU. Der Niedergang der BP begann bereits 1950, nachdem mit der GrĂŒndung der Bundesrepublik die staatsrechtliche Stellung Bayerns entschieden war. Dann zeigte sich in den Bundestags- und auch Landtagswahlen der 1950er Jahre ein stetiger RĂŒckgang.[8] Hinzu kam die angebliche Verwicklung der Bayernpartei in die sogenannte SpielbankenaffĂ€re.
ZunĂ€chst aber hatte die BP noch Erfolg: 1950 fand die erste Landtagswahl statt, an der die Bayernpartei teilnahm. 17,9 Prozent der bayerischen WĂ€hler entschieden sich fĂŒr sie (freilich schon ein RĂŒckgang gegenĂŒber dem Bundestagswahlergebnis), bei der Wahl 1954 noch 13,4 und 1958 8,1. Die Wahl 1962 war die letzte, bei der sie - mit 4,8 Prozent - noch Mandate erhielt.[9] In Bayern war die Partei damit bis 1958 drittstĂ€rkste Kraft.
Die CSU entschied sich 1950 fĂŒr eine Koalition mit der SPD, was die BP verbitterte. Als 1953 die CSU bei der Bundestagswahl starke Gewinne erzielt, die BP dagegen sĂ€mtliche Direktmandate verloren hatte und nicht mehr in den Bundestag gewĂ€hlt worden war, traten viele konservative BP-Mitglieder zur CSU ĂŒber. Die Folge war eine StĂ€rkung der eher liberalen und zwar katholischen, aber antiklerikalen KrĂ€fte in der BP, was die Partei wiederum fĂŒr die SPD interessanter machte.[10] TatsĂ€chlich bildete sie mit der SPD, der Vertriebenenpartei BHE und der FDP von 1954 bis 1957 die Landesregierung; Baumgartner wurde stellvertretender MinisterprĂ€sident. Dieses ideologisch und wirtschaftspolitisch sehr bunte BĂŒndnis war nur möglich, weil damals die Kulturpolitik im Vordergrund stand und alle vier Parteien der CSU und der ihr nahe stehenden katholischen Kirche gegenĂŒberstanden. Hinzu kam, dass die BP-Politiker in die Regierung strebten und sich damit fĂŒr die Abweisung durch die CSU 1950 rĂ€chen wollten.[11] Das BĂŒndnis zerbrach 1957 und die BP geriet ins Visier der Ermittlungen ĂŒber die sogenannte SpielbankenaffĂ€re.
Die Jahre nach 1958 standen unter der Frage, ob die BP sich gegenĂŒber der CSU weiterhin abgrenzen oder aber ihr ein Koalitionsangebot machen sollte, beziehungsweise, ob sie zur Wahl der CSU bei Bundestagswahlen aufrufen sollte.[12] Nachdem die BP bei der Landtagswahl 1962 nur noch in Niederbayern ganz knapp die damals gĂŒltige HĂŒrde von 10 % in einem Regierungsbezirk genommen hatte und mit 8 Abgeordneten in den Landtag einzog[13], schloss sie ein RegierungsbĂŒndnis mit der im Landtag mit einer knappen absoluten Mandatsmehrheit ausgestatteten CSU, war aber durch Robert Wehgartner nur mit dem StaatssekretĂ€r im Innenministerium in der Regierung vertreten. Wehgartner trat im Jahre 1966 zur CSU ĂŒber, auch durch andere Ăbertritte von Landtagsabgeordneten wurde die BP marginalisiert und zog 1966 nicht mehr in den Landtag ein (7,5 % in Oberbayern, 3,4 % im Land).
1967 spalteten sich die Bayerische Staatspartei (BSP) und 1976 die Christliche Bayerische Volkspartei (Bayerische Patriotenbewegung) (C.B.V.) unter Ludwig Volkholz von der Bayernpartei ab, woraufhin ihr Stimmanteil bei der Landtagswahl am 15. Oktober 1978 auf nur noch 0,4 % fiel. FĂŒr eine kommunalpolitsche Ăberraschung hatte die Partei noch 1970 im Landkreis Kötzting gesorgt: Paula Volkholz setzte sich bei der Neuwahl des Landrats nicht nur gegen den Amtsinhaber von der CSU durch, sondern war auch bayernweit die erste Frau auf diesem Posten. Allerdings verlor sie dieses Amt bereits 1972 wieder, als der Landkreis Kötzting im Kreis Cham aufging.
1976 Ă€uĂerte sich Franz-Josef StrauĂ zu der durch ihn und die CSU systematisch betriebenen Ausschaltung der Bayernpartei in den 1950er und frĂŒhen 1960er Jahren:
Seit 1979 verzeichnet die Bayernpartei bei den meisten Wahlen leichte Stimmengewinne, blieb aber immer deutlich unter der 5-Prozent-HĂŒrde. Nachdem sich die BSP und C.B.V. aufgelöst hatten, trat Ludwig Volkholz 1987 wieder der Bayernpartei bei.
Auch heute tritt die Partei regelmĂ€Ăig zu bayerischen Landtags- und Bundestagswahlen sowie zu den Europawahlen an. Bei der Europawahl 1994 erreichte die bundesweit kandidierende Bayernpartei in Bayern 1,6 % der Stimmen â auĂerhalb Bayerns lagen die Ergebnisse zwischen 0,1 % und 0,3 %. Bei der Landtagswahl 1994 erzielte sie 1,0 % der Stimmen und erhielt daher fĂŒr die Jahre 1994 bis 1997 Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Bei der darauffolgenden Wahl 1998 bekam die Bayernpartei jedoch nur noch 0,7 % und verlor deswegen ab diesem Jahr die staatliche UnterstĂŒtzung. 2008 erreichte sie bayernweit 1,1 % (gegenĂŒber 0,8 % im Jahr 2003) und kam wieder in den Genuss staatlicher Gelder. Auch bei dieser Wahl konnte sie jedoch in keinem Regierungsbezirk, auch nicht in den altbayerischen Hochburgen, 2 % der WĂ€hlerstimmen ĂŒberschreiten[15].
Der Zuspruch bei Wahlen auf Bundesebene war und ist deutlich geringer. Nachdem die Partei bei der Bundestagswahl 2002 mit knapp 10.000 Stimmen (0,1 % der gĂŒltigen Stimmen) ihr schlechtestes Ergebnis auf bayerischer Ebene seit ihrer GrĂŒndung erhalten hatte, konnte sie bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 ihren Stimmenanteil in Bayern auf niedrigem Niveau wieder auf 0,5 % steigern und mit ĂŒber 48.000 Zweitstimmen in der Bundestagswahl 2009 prozentual (0,7 %) wie absolut auf noch immer niedrigem Niveau immerhin das höchste Ergebnis seit 1969 erzielen.
Im Bezirkstag Oberbayerns war die Bayernpartei zwischen 1990 und 2003 mit einem Sitz vertreten. Im Zuge der Verkleinerung des Bezirkstags von 65 auf 57 Sitze im Jahr 2003 verpasste die Partei den Sitz knapp, um ihn jedoch 2008 erneut zu erringen.[16] Auf kommunaler Ebene ist die Bayernpartei seit der Kommunalwahl 2008, bei der sie in einigen Kreisen und Gemeinden kandidierte und landesweit 0,4 %[17] erreichte, mit 15 (seit Januar 2011 nach Ăbertritt eines CSU-Abgeordneten im Kreistag Rosenheim 16) Mandaten in sieben Kreistagen sowie erstmals seit 1966 auch wieder mit einem Sitz im MĂŒnchner Stadtrat vertreten. Auf Kreisebene ist sie mit je drei Sitzen in den Kreistagen der Landkreise Freyung-Grafenau, Landsberg am Lech und Traunstein am erfolgreichsten, seit dem Parteiwechsel eines CSU-Kreisrates im Landkreis Rosenheim hat die Partei nun auch dort drei Mandate. AuĂerdem verfĂŒgt sie ĂŒber ca. 25 Mandate in kreisangehörigen Gemeinden und stellt zwei, ĂŒber freie WĂ€hlergemeinschaften gewĂ€hlte, ehrenamtliche BĂŒrgermeister, diese jedoch nicht in ihren altbayerischen Hochburgen, sondern im schwĂ€bischen Baisweil und im oberfrĂ€nkischen Stadelhofen.
Zurzeit hat die Bayernpartei etwa 5.000 Mitglieder. Parteivorsitzender ist seit 2007 Florian Weber, der Andreas Settele in diesem Amt nachfolgte.
Die BP bezeichnet sich als âdie politische Organisation der frĂ€nkischen, schwĂ€bischen, altbairischen und freiheitlich denkenden BĂŒrger im Freistaatâ. Hauptziel der BP ist ein von der Bundesrepublik Deutschland unabhĂ€ngiger Freistaat Bayern. Daher fordert sie auch ein stĂ€rkeres Mitbestimmungsrecht auf europĂ€ischer und internationaler Ebene.
Die BP strebt ein stark vereinfachtes Steuersystem mit einem Spitzensteuersatz von 35 % an. Die durch die Sezession freiwerdenden Finanzmittel sollen zur Belebung der Wirtschaft und Senkung der Arbeitslosigkeit verwendet werden. Ferner sollen nach dem Willen der Partei ein Erziehungsgrundgehalt von 1.000 ⏠pro Familie fĂŒr die ersten drei Lebensjahre eines Kindes sowie Kindergeld von 300 ⏠pro Kind und Monat eingefĂŒhrt werden. Kommunale Selbstverwaltung und kommunale Wasserversorgung sollen ohne GroĂkonzerne stattfinden.
Die BP plĂ€diert fĂŒr die Beibehaltung des dreigliedrigen Bildungssystems. Der ZVS-Vertrag soll gekĂŒndigt und BAföG unabhĂ€ngig vom Einkommen der Eltern bewilligt werden. DarĂŒber hinaus fordert sie kleinere Schulklassen und die Abschaffung der flĂ€chendeckenden Ganztagsschulen.
Erneuerbare Energien sollen gefördert werden. Aus der Kernkraft soll langfristig ausgestiegen werden. Weitere Forderungen sind landwirtschaftliche Direktvermarktung, Verbraucherschutz durch Herkunftsbezeichnungen, Verbot von Tiermehl und Agrarfabriken. Stattdessen sollen bĂ€uerliche Klein- und Mittelbetriebe unterstĂŒtzt werden. Die BP fordert ein Verbot von Tiertransporten und âunsinnigenâ Tierversuchen. Das Schienennetz soll ausgebaut und das Sonntagsfahrverbot fĂŒr LKWs beibehalten werden. Die Ăkosteuer soll abgeschafft werden.
Kostenloser Rechtsbeistand fĂŒr KriminalitĂ€tsopfer soll ermöglicht werden, ebenso die Förderung der europĂ€ischen und internationalen Zusammenarbeit. Ein Ăberwachungsstaat wird abgelehnt. Der Föderalismus innerhalb Bayerns soll nach dem Leitmotiv der SubsidiaritĂ€t gestĂ€rkt werden. Dies soll insbesondere durch Aufwertung der kommunalen Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise geschehen; die Bezirke sollen eigene Gesetzgebungskompetenzen erhalten.
Die BP ist gegen AuslandseinsĂ€tze der Bundeswehr und will die Verwendung der Bundeswehr als reine territoriale Verteidigungsarmee festschreiben. Angestrebt wird darĂŒber hinaus eine Kulturhoheit der europĂ€ischen Regionen ohne einheitliche âdeutsche Leitkulturâ. Die Bayernpartei ist Ă€uĂerst EU-kritisch eingestellt und setzt sich fĂŒr politischen âRegionalismus statt Nationalismusâ ein, der in einem âEuropa der Regionenâ und europĂ€ischen Staatenbund eingebettet sein soll.
| Vorsitzender | Florian Weber |
| Stellvertretende Vorsitzende | Peter Fendt, Uwe Hartmann, Thomas Hummel, Richard Progl |
| Schatzmeister | Martin Progl |
| GeschĂ€ftsfĂŒhrer | Hans Eberle |
| GeneralsekretÀr | Hubert Dorn |
| SchriftfĂŒhrer | Georg WeiĂ |
| Parteiausschussvorsitzender | Andreas Settele |
| Pressesprecher | Richard Schöps |
Die Bayernpartei ist ausschlieĂlich in Bayern aktiv. Sie gliedert sich in insgesamt acht BezirksverbĂ€nde: Die BezirksverbĂ€nde Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken, Schwaben, Oberpfalz und Niederbayern sind deckungsgleich mit den jeweiligen bayerischen Regierungsbezirken. Der Bezirksverband MĂŒnchen umfasst die Landeshauptstadt MĂŒnchen, der Bezirksverband Oberbayern den restlichen gleichnamigen Regierungsbezirk. DarĂŒber hinaus existieren noch zahlreiche KreisverbĂ€nde. Als Hochburgen der Partei gelten Oberbayern, Schwaben und Niederbayern, da sie dort stets ihre besten Wahlergebnisse erzielen konnte und weiterhin erzielt. Bei der ersten Bundestagswahl 1949 sowie bei bayerischen Landtagswahlen in den fĂŒnfziger Jahren errang sie dort sogar elf Direktmandate.
Das Presseorgan Freies BAYERN erscheint viermal im Jahr. Diese Zeitung wurde erstmals 1952 aufgelegt, erschien seither jedoch nicht durchgĂ€ngig. Von 1949 bis 1954 erschien die âBayerische Landeszeitungâ mit einer Auflage von zunĂ€chst 65.000 Exemplaren. Diese Wochenzeitung war vor allem als parteinahe Publikumszeitung, vergleichbar dem Bayernkurier der CSU, geplant, fuhr jedoch erhebliche Verluste ein, die schlieĂlich zu ihrer Einstellung fĂŒhrten. Der âBayernrufâ, der von 1951 bis 1960 zweiwöchentlich erschien, wandte sich hingegen eher an die eigenen Mitglieder der Partei.
Die Jugendorganisation der Partei ist der Jungbayernbund e. V. (JBB) mit Sitz in MĂŒnchen. Er wurde auf Landesebene 1950 gegrĂŒndet, nachdem es seit 1948 bereits regionale GrĂŒndungen gegeben hatte, und versteht sich als âVereinigung der frĂ€nkischen, schwĂ€bischen und bairischen Jugend im Freistaatâ. Vorsitzender ist seit 13. Dezember 2007 der 29-jĂ€hrige MĂŒnchner Diplom-Betriebswirt Richard Progl. Nach einigen Jahren der Stagnation ist der Jungbayernbund nun in der Reorganisation begriffen und gewinnt langsam neue Mitglieder.
| Wahljahr | Landtagswahl Gesamtstimmen |
Bundestagswahl Zweitstimmen |
Europawahl |
|---|---|---|---|
| 2009 | 0,7 % | 1,0 % | |
| 2008 | 1,1 % | ||
| 2005 | 0,5 % | ||
| 2004 | 1,0 % | ||
| 2003 | 0,8 % | ||
| 2002 | 0,1 % | ||
| 1999 | 0,4 % | ||
| 1998 | 0,7 % | 0,4 % | |
| 1994 | 1,0 % | 0,6 % | 1,6 % |
| 1990 | 0,8 % | 0,5 % | |
| 1989 | 0,8 % | ||
| 1987 | 0,4 % | ||
| 1986 | 0,6 % | ||
| 1984 | 0,6 % | ||
| 1982 | 0,5 % | ||
| 1978 | 0,4 % | ||
| 1974 | 0,8 % | ||
| 1970 | 1,3 % | ||
| 1969 | 0,9 % | ||
| 1966 | 3,4 % | ||
| 1962 | 4,8 % | ||
| 1958 | 8,1 % | ||
| 1957 | 3,2 %1 | ||
| 1954 | 13,2 % | ||
| 1953 | 9,2 % | ||
| 1950 | 17,9 % | ||
| 1949 | 20,9 % |
1 als Föderalistische Union
|
Bayerische Landtagswahl
in %
15% 10% 5% 0% 50 54 58 62 66 70 74 78 82 86 90 94 98 03 08 |
Bundestagswahl
in Bayern in %
25% 20% 15% 10% 5% 0% 49 53 57 61 65 69 72 76 80 83 87 90 94 98 02 05 09 |
Europawahl
in Bayern in %
8% 6% 4% 2% 0% 84 89 94 99 04 09 |
| Zeitraum | Name |
| 1948 â 1952 | Joseph Baumgartner |
| 1952 â 1953 | Jakob Fischbacher |
| 1953 | Anton Besold |
| 1953 â 1959 | Joseph Baumgartner |
| 1959 â 1963 | Joseph Panholzer |
| 1963 â 1966 | Robert Wehgartner |
| 1966 â 1967 | Helmut Kalkbrenner |
| 1967 â 1973 | Hans Höcherl |
| 1973 â 1976 | Franz Sponheimer |
| 1976 â 1979 | Rudolf Drasch |
| 1979 â 1989 | Maximilian Zierl |
| 1989 â 1999 | Hubert Dorn |
| 1999 â 2001 | Hermann Seiderer |
| 2001 â 2002 | JĂŒrgen Kalb |
| 2002 â 2007 | Andreas Settele |
| seit 2007 | Florian Weber |
Derzeit im Landtag vertreten:
CSU (92) |
SPD (39) |
FW (20) |
GrĂŒne (19) |
FDP (16)
Historisch im Landtag vertreten:
WAV |
KPD Bayern |
BHE-DG Bayern |
Bayernpartei |
NPD Bayern
OMO Ilinden PIRIN (Bulgarien/Mazedonier) | Bayernpartei (Deutschland/Bayern) | Die Friesen (Deutschland/Friesland) | Ă lands Framtid (Finnland/Ă land) | Unvaniezh Demokratel Breizh (Frankreich/Bretagne) | Unitat Catalana (Frankreich/Nord-Katalonien) | Partit Occitan (Frankreich/Okzitanien) | Partitu di a Nazione Corsa (Frankreich/Korsika) | Mouvement RĂ©gion Savoie (Frankreich/Savoyen) | Ligue Savoisienne (Frankreich/Savoyen) | ElsĂ€ssische Volksunion (Frankreich/Elsass) | ESA-Vinozhito (Griechenland/Mazedonier) | Scottish National Party (UK/Schottland) | Plaid Cymru (UK/Wales) | Mebyon Kernow (UK/Cornwall) | Partito Sardo dâAzione (Italien/Sardinien) | SĂŒd-Tiroler Freiheit (Italien/SĂŒdtirol) | Alleanza Libera Emiliana - LibertĂ Emiliana (Italien/Emilia-Romagna) | Liga Veneta Repubblica (Italien/Veneto) | Movimento per l'Indipendenza della Sicilia (Italien/Sizilien) | Slovenska Skupnost (Italien/Slowenen) | FĂŒr Menschenrechte in vereintem Lettland (Lettland/Russen) | Polska Partita Ludowa (Litauen/Polen) | Fryske Nasjonale Partij (Niederlande/Friesland) | Enotna Lista (Ăsterreich/Slowenen) | Ruch Autonomii ĆlÄ ska (Polen/Schlesien) | Strana regionov Slovenska SRS (Slowenien/PreĆĄov und KoĆĄice) | Eusko Alkartasuna (Spanien und Frankreich/Baskenland) | Bloque Nacionalista Galego (Spanien/Galicien) | Partido Andalucista (Spanien/Andalusien) | Esquerra Republicana de Catalunya (Spanien/Katalonien) | Chunta Aragonesista (Spanien/Aragon) | Federacio PSM - Entesa Nacionalista de les Illes Balears (Spanien/Balearen) | SĂŒdschleswigscher WĂ€hlerverband (Deutschland/DĂ€nen) | MoravanĂ© (Tschechien/MĂ€hren)
Parteien mit Beobachterstatus
ProDG (Belgien/Deutsche) |
Serbska ludowa strona (Deutschland/Sorben) |
Renouveau ValdĂŽtain (Italien/Aostatal) |
Movimento per l'Indipendenza della Sicilia (Italien/Sizilien) |
Lista per Fiume - Lista za Rijeku (Kroatien/Italiener) |
MegĂșjult MagyarorszĂĄgi Roma ĂsszefogĂĄs PĂĄrt (Ungarn/Roma)