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| SL Benfica | |||
| Voller Name | Sport Lisboa e Benfica | ||
| Ort | Lissabon | ||
| GegrĂŒndet | 28. Februar 1904 | ||
| Vereinsfarben | Rot-WeiĂ | ||
| Stadion | EstĂĄdio da Luz | ||
| PlÀtze | 65.647 | ||
| PrÀsident | |||
| Trainer | | ||
| Homepage | www.slbenfica.pt | ||
| Liga | Primeira Liga | ||
| 2010/11 | 2. Platz | ||
|
| |||
Sport Lisboa e Benfica - kurz SL Benfica oder SLB, deutsch oft Benfica Lissabon - ist ein Sportverein aus der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, vor allem bekannt fĂŒr seine FuĂballmannschaft, die zu Anfang der 1960er Jahre mit dem Weltstar EusĂ©bio da Silva Ferreira zwei Mal den Europapokal der Landesmeister gewann. Noch heute gehört die Mannschaft neben dem FC Porto und Sporting Lissabon zur Elite von Portugal.
Bis in die 1980er wurde weitere fĂŒnf Mal das Finale des Europapokals der Landesmeister und ein Mal das Finale des UEFA-Cups erreicht - allerdings unterlag man den jeweiligen Gegnern.
Der 1904 gegrĂŒndete Verein hat unter anderem auch Abteilungen fĂŒr Basketball, Rollhockey, Radsport, Volleyball und Handball, von denen einige ebenfalls zur Spitze in Portugal gehören. Die Vereinsfarben sind Rot und WeiĂ. Mit ca. 200.000 Mitgliedern (2009) ist Benfica nach der Mitgliederzahl der gröĂte Sportverein der Welt.
Inhaltsverzeichnis |
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1934/35 | 3/8 | 19 | ||
| 1935/36 | 1/8 | 21 | ||
| 1936/37 | 1/8 | 24 | ||
| 1937/38 | 1/8 | 23 | ||
| 1938/39 | 3/8 | 21 | ||
| 1939/40 | 4/10 | 23 | ||
| 1940/41 | 4/8 | 18 | ||
| 1941/42 | 1/12 | 38 | ||
| 1942/43 | 1/10 | 30 | ||
| 1943/44 | 2/10 | 26 | ||
| 1944/45 | 1/10 | 30 | ||
| 1945/46 | 2/12 | 37 | ||
| 1946/47 | 2/14 | 41 | ||
| 1947/48 | 2/14 | 41 | ||
| 1948/49 | 2/14 | 37 | ||
| 1949/50 | 1/14 | 45 | ||
Am 28. Februar 1904 grĂŒndeten eine Gruppe ehemaliger SchĂŒler der Riegelhof Realschule Pia aus Lissabon (24 an der Zahl, darunter auch der bekannte Cosme DamiĂŁo) den Sportclub Sport Lisboa (damals nur mit der Sektion FuĂball). Noch am selben Tag wurde entschieden, dass die Farben des Clubs Rot und WeiĂ sein sollten, der Club einen Adler als Symbol und als Motto âE Pluribus Unumâ haben sollte.
Das erste FuĂballfeld des neuen Vereins war in Quinta da Feiteira. Da der Verein mit finanziellen Problemen belastet war, wechselten viele Spieler kurzer Hand zu dem damals schon rivalisierenden Verein Sporting CP. Somit einigten sich der FuĂballverein Sport Lisboa mit den Grupo Sport Benfica zu einer Vereinigung der beiden Clubs, woraus schlieĂlich âSport Lisboa e Benficaâ oder kurz âSL Benficaâ entstand.
Trotz des Zusammenschlusses der Clubs war SL Benfica immer noch nicht liquide. Somit spielte Benfica auf verschiedenen FuĂballfeldern, bis sie 1913 in das Sete Rios einzogen. Doch die Miete fĂŒr das Feld war fĂŒr Benfica zu teuer. Daher spielte der Klub nach vier Jahren erneut auf einem neuen Feld, das campo de Benfica getauft wurde. 1925 kaufte sich Benfica erstmals seit der GrĂŒndung des Vereins eigene Spielfelder in Amoreiras. Damit hatte der Hauptstadtklub zum ersten Mal in seiner Geschichte ein eigenes Stadion mit einer KapazitĂ€t von 15.000 Zuschauern. In diesem Stadion gewann Benfica die ersten nationalen Titel.
Mittlerweile hatte Benfica neben FuĂball noch einige andere Sport-Sektionen gegrĂŒndet. Diese waren: Rollhockey, Rugby, Basketball, Handball, Billard und Volleyball.
Die ersten nationalen Meisterschaftsspiele starteten 1935. Nachdem Benfica die erste Meisterschaft nicht erringen konnte, gewann der Verein zwischen 1936 und 1939 drei Titel in Folge. 1940 siegte der Club aus der Hauptstadt zum ersten Mal im portugiesischen Pokalwettbewerb.
Zu Beginn der nationalen Meisterschaften in Portugal traten nur 8 Mannschaften an. Daher entwickelten sich schon sehr frĂŒh die âGroĂen Dreiâ (SL Benfica, Sporting CP und FC Porto)
Ein Jahr darauf wechselte Benfica das Stadion erneut. Diesmal ging es nach Campo Grande. Auf diesem Feld kĂ€mpfte Benfica gegen die Ăbermacht von Sporting an, die in den 1940er Jahren die portugiesische Liga dominierten. Die Adler schafften es zumindest dreimal Meister (1942, 1943 und 1945) und viermal Pokalsieger (1940, 1943, 1944 und 1948) zu werden.
7 der ersten 16 Meistertitel bis zu den 50er-Jahren hatte Benfica fĂŒr sich verbuchen können, und hatte bis dato somit fast die HĂ€lfte der ausgetragenen Meisterschaften gewonnen. In den ersten Jahren landete die Benfica-Mannschaft nie auf einer schlechteren Position als dem vierten Platz.
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1950/51 | 3/14 | 30 | ||
| 1951/52 | 2/14 | 40 | ||
| 1952/53 | 2/14 | 39 | ||
| 1953/54 | 3/14 | 32 | ||
| 1954/55 | 1/14 | 39 | ||
| 1955/56 | 2/14 | 43 | ||
| 1956/57 | 1/14 | 41 | ||
| 1957/58 | 3/14 | 36 | ||
| 1958/59 | 2/14 | 41 | ||
| 1959/60 | 1/14 | 45 | ||
Die 50er Jahre begannen etwas enttĂ€uschend fĂŒr Benfica. Es gab 4 Jahre keine Meisterschaft fĂŒr den Club aus der Hauptstadt. DafĂŒr gewann er 1951, 1952, 1953 und 1955 den portugiesischen Pokal.
1950 setzte er sich im Taça Latina gegen Girondins Bordeaux durch. Das erste Spiel endete 3:3, wurde jedoch eine Woche spĂ€ter wiederholt. Im wiederholten Finale gewann Benfica schlieĂlich 2:1. Somit ist Benfica die einzige portugiesische Mannschaft, die diesen Pokal errungen hat.
Vier Jahre spÀter - 1954 wurde das neue Stadion Namens Estådio da Luz mit einer KapazitÀt von 30.000 Zuschauern eröffnet.
Mit einem neuen FuĂballstadion und der Ankunft von Trainer Otto GlĂłria begann ein Aufschwung der Adler. Nachdem Sporting CP vier Meisterschaften in Folge gewonnen hatte, konnte sich 1954/55 wieder Benfica durchsetzen.
1957 gewannen die HauptstĂ€dter sogar das âDoubleâ und nahmen zum ersten Mal am Europapokal der Landesmeister teil.
FĂŒr die Radsportabteilung gewann JosĂ© Maria Nicolau zweimal die Volta a Portugal.
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1960/61 | 1/14 | 46 | ||
| 1961/62 | 3/14 | 36 | ||
| 1962/63 | 1/14 | 48 | ||
| 1963/64 | 1/14 | 46 | ||
| 1964/65 | 1/14 | 43 | ||
| 1965/66 | 2/14 | 41 | ||
| 1966/67 | 1/14 | 43 | ||
| 1967/68 | 1/14 | 41 | ||
| 1968/69 | 1/14 | 39 | ||
| 1969/70 | 2/14 | 38 | ||
FĂŒr das neue Jahrzehnt wurde dem Stadion ein dritter Rang hinzugefĂŒgt, anfangs noch nicht ĂŒber das komplette Stadion. Somit wurde die KapazitĂ€t auf 80.000 PlĂ€tze aufgestockt. Zur gleichen Zeit kam ein Trainer von der rivalisierenden Mannschaft FC Porto, BĂ©la Guttmann, der Benfica aber weiterhin erfolgreich trainierte.
1959/60 und 1960/61 wurde der Klub wieder Meister, doch noch wichtiger als die Meisterschaft war der erste Sieg im Europapokal der Landesmeister gegen den FC Barcelona. In einem engen Finale schaffte das Team einen 3:2-Sieg und gewann seinen ersten Europapokal.
Im darauf folgenden Jahr wurde Benfica nur Dritter in der Liga, der Titel im Europapokal der Landesmeister wurde aber verteidigt. Im Finale wurde Real Madrid mit einem 5:3 bezwungen. In dieser Zeit war auch Eusébio schon nach Lissabon gekommen und traf im letztgenannten Finale sogar doppelt. Somit war Benfica zweimal hintereinander der Gewinner des Europapokals der Landesmeister.
Mit dem neuen Trainer Fernando Riera gewann Benfica 1962/63 wieder die Meisterschaft. Im gleichen Jahr erreichten sie erneut das Finale des europÀischen Pokals. Diesmal aber verloren sie 1:2 gegen den AC Mailand.
In der nĂ€chsten Saison dominierte Benfica die portugiesische Liga. Der Hauptstadtklub gewann die Meisterschaft und den portugiesischen Pokal (6:2 im Finale gegen den FC Porto). In der Saison 1964/65 wurde die dritte Meisterschaft in Folge errungen, und zum vierten Mal in fĂŒnf Jahren zog man ins Finale des europĂ€ischen Pokals ein, das allerdings gegen Inter Mailand mit 0:1 verloren ging.
1965/66 war die einzige Saison in den 60er Jahren, in der Benfica keinen Titel erringen konnte. DafĂŒr wurde EusĂ©bio in derselben Saison als bester Spieler der Welt ausgezeichnet.
In der Saison 1967/68 gewann Benfica wieder die Meisterschaft und zog zum fĂŒnften Mal in acht Jahren in das Finale des Europapokal der Landesmeister ein. Dort musste es gegen Manchester United in Wembley antreten. Durch ein Unentschieden musste man in die VerlĂ€ngerung, in der Manchester United drei Tore erzielte und somit das Turnier fĂŒr sich entscheiden konnte. In derselben Saison wurde EusĂ©bio, der 42 Tore schoss, der erste Goldene Schuh verliehen.
In den anderen Abteilungen schaffte man im Rollhockey sowie im Basketball sechs Titel. Die Volta a Portugal konnte dreimal gewonnen werden.
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1970/71 | 1/14 | 41 | ||
| 1971/72 | 1/16 | 55 | ||
| 1972/73 | 1/16 | 58 | ||
| 1973/74 | 2/16 | 47 | ||
| 1974/75 | 1/16 | 49 | ||
| 1975/76 | 1/16 | 50 | ||
| 1976/77 | 1/16 | 51 | ||
| 1977/78 | 2/16 | 51 | ||
| 1978/79 | 2/16 | 49 | ||
| 1979/80 | 3/16 | 45 | ||
Nachdem in der Saison 1969/70 noch ein portugiesischer Pokal (3:1-Sieg gegen Sporting CP) die Sammlung vergröĂerte, kam 1970 ein englischer Trainer zu den HauptstĂ€dtern, Jimmy Hagan, der Benfica in drei goldene Jahre fĂŒhrte. 1970/71 war Benfica schon weit zurĂŒck in der Tabelle gewesen und holte in den letzten Spielen den RĂŒckstand noch auf, um sich dann doch noch den Titel zu sichern. In der Saison danach holte der Verein sich den portugiesischen Pokal. Auch in Europa spielte Benfica recht erfolgreich. Dort wurde das Halbfinale erreicht, in dem Benfica nach einem Spiel gegen Ajax Amsterdam, unterlag.
In der Saison 1972/73 schaffte Benfica es, der ĂŒberlegenste Meister in der Geschichte der portugiesischen Liga zu werden. 28 Siege, 2 Unentschieden, keine Niederlage, 101 Tore und nur 13 Gegentore standen zu Buche. Benfica war damit der erste Meister in Portugal ohne Niederlage. Einen erheblichen Anteil an der Meisterschaft hatte EusĂ©bio, welcher wie schon 1968 bester TorschĂŒtze Europas wurde und zum zweiten Mal den Goldenen Schuh gewann.
Trotz allem verlieà Jimmy Hagan Lissabon am Anfang der nÀchsten Saison. 1973/74 konnte kein Titel gewonnen werden. In der Zwischenzeit begann die Revolution in Portugal und Benfica war in einer schwierigen Lage. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mussten gute Spieler ins Ausland verkauft werden. Trotz allem gewann Benfica zwischen 1975 und 1977 dreimal in Folge die portugiesische Meisterschaft. In 18 Jahren war damit 14-mal der Meistertitel errungen worden.
Wegen der unbefriedigenden Resultate in den folgenden Jahren entschieden die Mitglieder, dass Benfica kĂŒnftig auslĂ€ndische Spieler kaufen durfte. So gewann Benfica 1979/80 den portugiesischen Pokal durch ein Tor des Brasilianers CĂ©sar.
WĂ€hrenddessen wurden die Abteilungen Schwimmen und Volleyball eingefĂŒhrt. Im Volleyball gewann Benfica dann auch von 1970 bis 1975 5 Titel.
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1980/81 | 1/16 | 50 | ||
| 1981/82 | 2/16 | 44 | ||
| 1982/83 | 1/16 | 51 | ||
| 1983/84 | 1/16 | 52 | ||
| 1984/85 | 3/16 | 43 | ||
| 1985/86 | 2/16 | 47 | ||
| 1986/87 | 1/16 | 49 | ||
| 1987/88 | 2/20 | 51 | ||
| 1988/89 | 1/20 | 63 | ||
| 1989/90 | 2/18 | 55 | ||
Der Rekordmeister eröffnete die 1980er Jahre mit einem Sieg in allen portugiesischen Wettbewerben: Meisterschaft, portugiesischer Pokal und Supertaça Cùndido de Oliveira, die zum ersten Mal in der Geschichte der Mannschaft gewonnen werden konnte.
Nur eine Saison spĂ€ter gewann Benfica allerdings keinen Titel mehr, ein neuer Trainer wurde gesucht. Aus Schweden kam schlieĂlich der junge Coach Sven-Göran Eriksson. Mit neuen Trainingsmethoden fĂŒr die nĂ€chste Saison und mit neuer Motivation fĂŒr viele Spieler gelang Benfica wieder eine goldene Saison. Die Meisterschaft und der portugiesische Pokal (1:0 gegen den FC Porto) wurden gewonnen, und auĂerdem erreichte der Klub das Finale des UEFA-Pokals, wo er gegen den RSC Anderlecht 1:2 verlor.
In der nĂ€chsten Saison gewann Benfica erneut die Meisterschaft und Eriksson wechselte zum AS Rom. Die zwei folgenden Jahre 1984/85 sowie 1985/86 blieben titellos fĂŒr Benfica. Doch immerhin konnte in beiden Jahren der portugiesische Pokal und einmal die Supertaça gewonnen werden. In der Zeit wurde auch der Bau des dritten Ranges im EstĂĄdio da Luz abgeschlossen und somit erreichte das Stadion eine GesamtkapazitĂ€t von 120.000 PlĂ€tzen.
1986/87 kassierte Benfica die höchste Niederlage in der Vereinsgeschichte gegen Sporting CP (1:7), aber revanchierte sich einige Monate spĂ€ter mit einem 2:1 im Finale des portugiesischen Pokals. Damit wurde zum neunten Mal das âDoubleâ erreicht.
1987/88 schafften die Adler es nicht, die Meisterschaft zu holen, glĂ€nzten aber wieder in Europa und erreichten nach 20 Jahren wieder das Finale des Europapokal der Landesmeister. In einem groĂen Spiel verlor das Team allerdings im ElfmeterschieĂen gegen den PSV Eindhoven.
Im nachfolgenden Jahr wurde erneut die Meisterschaft und 1989/90 mit Eriksson, der zu Benfica zurĂŒckgekehrt ist, der Supertaça gewonnen und erneut das Finale des Europapokals der Landesmeister erreicht. Doch wieder verlor Benfica das Endspiel, diesmal mit 0:1 gegen den AC Mailand.
| SL Benfica in der Primeira DivisĂŁo | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 1990/91 | 1/20 | 69 | ||
| 1991/92 | 2/18 | 46 | ||
| 1992/93 | 2/18 | 52 | ||
| 1993/94 | 1/18 | 54 | ||
| 1994/95 | 3/18 | 49 | ||
| 1995/96 | 2/18 | 73 | ||
| 1996/97 | 3/18 | 58 | ||
| 1997/98 | 2/18 | 68 | ||
| 1998/99 | 3/18 | 65 | ||
| 1999/00 | 3/18 | 69 | ||
Das neue Jahrzehnt begann mit einer fast perfekten Saison in der Liga (32 Siege, 5 Unentschieden, eine Niederlage). DafĂŒr gewann Benfica ein Jahr spĂ€ter nicht einen einzigen Titel.
In der nÀchsten Saison hatte Benfica eine Mannschaft mit vielen jungen Talenten. Doch den Meistertitel erreichte es trotzdem nicht. Im portugiesischen Pokal dagegen lief es besser und im Finale siegte Benfica mit 5:2 Sieg gegen Boavista Porto. Im nÀchsten Jahr erreichte Benfica den 30. Titel in der Geschichte des Klubs mit einem 6:3-Sieg gegen Sporting CP.
Dennoch begann eine schwere Zeit fĂŒr den Verein. Durch Misswirtschaft geriet der Club aus Lissabon in eine Finanzkrise und in ein sportliches Tief.
1994/95 erreichte Benfica nur den dritten Platz in der Meisterschaft und 1995/96 landeten die Adler nur auf dem zweiten Platz. Den portugiesischen Pokal konnten sie aber in einem Finalspiel gegen Sporting fĂŒr sich entscheiden, in dem Benfica mit 3:1 die Oberhand behielt.
In der nÀchsten Saison erreichten die Adler wieder nur den dritten Platz in der Liga und verloren das Pokalfinale mit 2:3 gegen Boavista.
Auch die folgenden Jahre blieben titellos: Zweiter Platz in der Saison 1997/98, Dritter 1998/99 und wieder der dritte Rang in der Saison 1999/2000. In dieser Spielzeit erlitt der Rekordmeister die höchste Niederlage in einem europÀischen Wettbewerb mit einem 0:7 gegen Celta de Vigo.
In den anderen Abteilungen war es vor allem im Basketball eine goldene Zeit. Zwischen 1985 und 1995 erreichte Benefica 10 von 11 möglichen Titeln und im Rollhockey wurden fĂŒnf Meistertitel errungen.
| SL Benfica in der Primeira Liga | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 2000/01 | 6/18 | 54 | ||
| 2001/02 | 4/18 | 63 | ||
| 2002/03 | 2/18 | 75 | ||
| 2003/04 | 2/18 | 74 | ||
| 2004/05 | 1/18 | 65 | ||
| 2005/06 | 3/16 | 67 | ||
| 2006/07 | 3/16 | 67 | ||
| 2007/08 | 4/16 | 52 | ||
| 2008/09 | 3/16 | 59 | ||
| 2009/10 | 1/16 | 76 | ||
Das neue Jahrtausend begann 2000/01 mit einem sechsten Platz der Meisterschaft. 2001/02 war der Klub nur unwesentlich besser und erreichte den vierten Rang.
2002/03 errang Benfica wieder den Vizemeistertitel, ebenso wie 2003/04. In dieser Spielzeit konnten die Adler wieder einen Pokal gewinnen. Im Finale gegen den FC Porto war Benfica siegreich. In dieser Saison wurde auch das neue Estådio da Luz mit einer KapazitÀt von 65 000 PlÀtzen eröffnet. In dieser Saison verstarb der ungarische Spieler Miklos Feher, der einen Herzinfarkt wÀhrend eines Spiels erlitten hatte.
2004/05 schaffte Benfica es mit Hilfe des Trainers Giovanni Trapattoni nach elf Jahren den Meistertitel wieder zu gewinnen. Es war der 31. Titel in der Geschichte Benficas.
Ein Jahr spÀter konnte man nur die Supertaça Candido de Oliveira gewinnen.
Zur Saison 2008/09 bekam Benfica mit Quique SĂĄnchez Flores einen neuen Trainer und Rui Costa, welcher seine Karriere eine Saison zuvor beendet hatte, wurde zum Sportdirektor ernannt. Das Duo holte erstmals seit Jahren namhafte Spieler wie JosĂ© Antonio Reyes oder Pablo Aimar nach Lissabon. In der Liga belegte man aber nur Platz drei und konnte sich fĂŒr den neu eingefĂŒhrten Europa League- Wettbewerb qualifizieren. Auch im Pokal schied man bereits in der fĂŒnften Runde gegen LeixĂ”es SC aus. Einzig der Ligapokal, der zum zweiten Mal ausgetragen wurde, konnte mit einem Sieg ĂŒber den Erzrivalen Sporting CP gewonnen werden. Im UEFA-Pokal erreichte man die Gruppenphase, die Benfica dann auf dem letzten Platz beendete und ausschied.
Nach der Saison wurde Flores aufgrund der schlechten Resultate wieder entlassen und an seine Stelle trat Jorge Jesus, welcher zur Saison 2008/09 mit dem SC Braga bis ins Achtelfinale des UEFA Pokals vorgestoĂen war. Mit dem neuen Trainer wurde Benfica nun stetig besser und am Ende der Saison konnte nach fĂŒnf Jahren endlich wieder die Meisterschaft gefeiert werden. AuĂerdem stieĂ Benfica bis ins Viertelfinale der Europa League vor, wo man dann gegen den FC Liverpool ausschied. AuĂerdem wurde Oscar Cardozo zusammen mit Claudio Pizarro mit 9 Toren TorschĂŒtzenkönig der Europa League. Jedoch scheitere man erneut in der vierten Runde des Pokals - diesmal an VitĂłria GuimarĂŁes. DafĂŒr gewann die Mannschaft, wie schon im Jahr zuvor, den Ligapokal und war nun mit zwei Siegen Rekordsieger in diesem Wettbewerb.
| SL Benfica in der Primeira Liga | ||||
| Saison | Platz | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|
| 2010/11 | 2/16 | 63 | ||
| 2011/12 | ||||
| 2012/13 | ||||
| 2013/14 | ||||
| 2014/15 | ||||
| 2015/16 | ||||
| 2016/17 | ||||
| 2017/18 | ||||
| 2018/19 | ||||
| 2019/20 | ||||
FĂŒr 33 Millionen Euro Ablöse wechselte vor der Saison 2010/11 der Argentinier Ăngel Di MarĂa von Benfica zu Real Madrid, womit er den Liga-Transferrekord von Anderson (fĂŒr 31,5 Millionen Euro vom FC Porto zu Manchester United) ĂŒberbot. Ramires wechselte nur Wochen spĂ€ter fĂŒr 22 Millionen Euro zum FC Chelsea, womit er gleich den bis Dato Zweitteuersten Verkauf des Rekordmeisters darstellte. Torwart Quim, der in sechs Jahren 144 Ligaspiele fĂŒr Benfica bestritten hatte, verlieĂ ebenfalls den Verein. Das erste Pflichtspiel der neuen Saison um den Supercup gegen den FC Porto ging verloren. AuĂerdem verlor Benfica am zehnten Spieltag mit 0:5 gegen den FC Porto, was die bis Dato höchste Liga-Niederlage gegen die Drachen war. Im Pokal-Halbfinale konnte man allerdings mit einem 0-2 Sieg in Porto wieder Kraft fĂŒr die Liga tanken. In der Wintertransferperiode wechselte mit David Luiz ein weiterer Stammspieler den Verein, welcher mit 30 Millionen Euro, den noch im Sommer aufgestellten zweithöchsten Transferrekord von Ramires ĂŒberboten hat. Mit dem Sieg ĂŒber Benfica am 25. Spieltag im EstĂĄdio da Luz konnte der FC Porto bereits frĂŒhzeitig Meister werden. In der Europa League erreichte Benfica in dieser Saison das Halbfinale, das trotz eines 2:1-Sieges im Hinspiel aufgrund der 0:1-Niederlage im RĂŒckspiel gegen den Ligakonkurrenten SC Braga verloren wurde. Zuvor hatte man sich in der K.O.-Runde gegen den VfB Stuttgart, Paris Saint-Germain und den PSV Eindhoven durchsetzen können.
Zur Saison 2011/12 wechselte der erst eine Saison zuvor gekommende TorhĂŒter Roberto zu Real Saragossa. Als Ersatz wurde Artur Moraes, welcher mit SC Braga im Finale der UEFA Europa League 2010/11 stand verpflichtet. AuĂerdem wurde der portugiesische Nationalspieler Eduardo dos Reis Carvalho von CFC Genua ausgeliehen. Auch der portugiesische Linksverteidiger FĂĄbio CoentrĂŁo, wechselte zur neuen Saison fĂŒr eine Ablöse von 30 Millionen Euro zu den "Galaktischen" von Real Madrid, wo er mit Pepe, Ricardo Carvalho, Cristiano Ronaldo, sowie dem Trainer JosĂ© Mourinho, auf vier seiner Landsleute stöĂt. Als Ersatz dafĂŒr wurde der Weltmeister Joan Capdevila vom FC Villarreal, sowie Emerson von OSC Lille verpflichtet. Des Weiteren verlieĂen mit JosĂ© Moreira und Nuno Gomes gleich zwei Benfica-Veteranen den Verein. LuisĂŁo, der bis Dato der Vize-KapitĂ€n der Mannschaft war, wurde in seinem siebten Jahr bei Benfica zum KapitĂ€n ernannt, wĂ€hrend der uruguayische Verteidiger Maxi Pereira die Funktion als Vize-KapitĂ€n ĂŒbernahm. Das Kalenderjahr 2011 beendete Benfica ungeschlagen und punktgleich mit dem FC Porto auf dem zweiten Platz. Das erste Derby gegen Letztere endete 2:2 und am elften Spieltag konnte man Sporting CP mit einem 1:0 durch Javi Garcia bezwingen. Die Mannschaft von Jorge Jesus hat bis auf der Pokal Niederlage gegen MarĂtimo Funchal kein Pflichtspiel verloren - inklusive der beiden Champions League Spiele gegen Manchester United, welche jeweils Unentschieden endeten. SchlieĂlich beendete man die Gruppenphase als Gruppenerster vor dem FC Basel und traf im Achtelfinale auf das russische Team von Zenit Sankt Petersburg.
SL Benfica trĂ€gt seine Heimspiele im EstĂĄdio da Luz aus, das Platz fĂŒr 65.400 Besucher bietet und in dem das Endspiel der FuĂball-Europameisterschaft 2004 stattfand.
Bis 2003 spielte der Verein in einem gleichnamigen Stadion, offiziell Estådio do Sport Lisboa e Benfica, das 1954 erbaut wurde und ein Fassungsvermögen von bis zu 135.000 Zuschauern hatte. Es wurde seither abgerissen.
Benfica gewann zweimal den Europapokal der Landesmeister (1961 und 1962) und scheiterte fĂŒnfmal im Finale. (1963, 1965, 1968, 1988 und 1990). Benfica wurde 32-mal portugiesischer Meister und 27-mal portugiesischer Pokalsieger und gewann viermal den Portugiesischen Super-Cup.
| 32-mal Portugiesischer Meister | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1936 | 1937 | 1938 | 1942 | 1943 | 1945 | 1950 | 1955 | 1957 | 1960 | |||||||||||
| 1961 | 1963 | 1964 | 1965 | 1967 | 1968 | 1969 | 1971 | 1972 | 1973 | |||||||||||
| 1975 | 1976 | 1977 | 1981 | 1983 | 1984 | 1987 | 1989 | 1991 | 1994 | |||||||||||
| 2005 | 2010 | |||||||||||||||||||
| 24-mal Taça de Portugal | ||||||||||||||||||||
| 1940 | 1943 | 1944 | 1949 | 1951 | 1952 | 1953 | 1955 | 1957 | 1959 | |||||||||||
| 1962 | 1964 | 1969 | 1970 | 1972 | 1980 | 1981 | 1983 | 1985 | 1986 | |||||||||||
| 1987 | 1993 | 1996 | 2004 | |||||||||||||||||
| 3-mal Taça da Liga | ||||||||||||||||||||
| 2009 | 2010 | 2011 | ||||||||||||||||||
| 4-mal Portugiesischer Super-Cup | ||||||||||||||||||||
| 1980 | 1985 | 1989 | 2005 | |||||||||||||||||
| 2-mal Europapokal der Landesmeister | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1961 | 1962 | |||||||||||||||||||
| 1-mal Coupe Latine | ||||||||||||||||||||
| 1950 | ||||||||||||||||||||
Folgende Titel wurden von Spielern gewonnen, wÀhrend sie bei Benfica spielten.
Junioren-FuĂballweltmeisterschaft
U-17-FuĂball-Europameisterschaft
| Nr. | Spieler | Nat. | Geburtsdatum | bei SLB seit* | vorheriger Verein | Spiele** | Tore** | Info |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TorhĂŒter | ||||||||
| 1 | Artur Moraes | |
25. Januar 1981 | 2011 | |
23 | 0 | |
| 47 | Eduardo | |
19. September 1982 | 2011 | |
0 | 0 | Ist ausgeliehen |
| 39 | Mika | |
8. MĂ€rz 1991 | 2011 | |
0 | 0 | |
| Verteidiger | ||||||||
| 3 | Emerson | |
23. Februar 1986 | 2011 | |
21 | 0 | |
| 4 | LuisĂŁo |
|
13. Februar 1981 | 2004 | |
201 | 19 | |
| 14 | Maximiliano Pereira | |
8. Juni 1984 | 2007 | |
121 | 5 | |
| 24 | Ezequiel Garay | |
10. Oktober 1986 | 2011 | |
19 | 2 | |
| 27 | Miguel VĂtor | |
30. Juni 1989 | 2007 | |
22 | 0 | |
| 33 | Jardel | |
29. MĂ€rz 1986 | 2011 | |
17 | 0 | |
| 34 | André Almeida | |
13. September 1990 | 2011 | |
1 | 0 | War an |
| 36 | LuĂs Martins | |
10. Juni 1992 | 2011 | |
2 | 0 | |
| 38 | Joan Capdevila | |
3. Februar 1978 | 2011 | |
2 | 0 | |
| Mittelfeldspieler | ||||||||
| 6 | Javi Garcia | |
8. Februar 1987 | 2009 | |
66 | 6 | |
| 8 | Bruno César | |
3. November 1988 | 2011 | |
20 | 4 | |
| 9 | Nolito | |
15. Oktober 1986 | 2011 | |
23 | 8 | |
| 10 | Pablo Aimar | |
3. November 1979 | 2008 | |
90 | 12 | |
| 12 | Yannick DjalĂł | |
5. Mai 1986 | 2012 | |
1 | 0 | Neuzugang |
| 20 | NicolĂĄs GaitĂĄn | |
23. Februar 1988 | 2010 | |
47 | 10 | |
| 21 | Nemanja MatiÄ | |
1. August 1988 | 2011 | |
12 | 1 | |
| 28 | Axel Witsel | |
12. Januar 1989 | 2011 | |
22 | 0 | |
| 37 | Ruben Pinto | |
24. April 1992 | 2011 | |
0 | 0 | |
| StĂŒrmer | ||||||||
| 7 | Oscar Cardozo | |
20. Mai 1983 | 2007 | |
128 | 86 | |
| 16 | Nélson Oliveira | |
8. August 1991 | 2010 | |
7 | 0 | |
| 19 | Rodrigo | |
6. MĂ€rz 1991 | 2010 | |
16 | 8 | |
| 30 | Javier Saviola | |
11. Dezember 1981 | 2009 | |
63 | 24 | |
| Stand der Spielerstatistiken: 11. MĂ€rz 2012 | ||||||||
| * Das Jahr in dem der Spieler erstmals im Profikader stand | ||||||||
| ** Ligaspiele und Ligatore, die fĂŒr Benfica gemacht wurden | ||||||||
FĂŒr eine komplette Auflistung aller Spieler der ersten Mannschaft von Benfica Lissabon seit VereinsgrĂŒndung siehe Liste von Spielern von Benfica Lissabon.
MannschaftskapitÀn: Luisão
Vize-KapitÀn: Maxi Pereira
Argentiniens FuĂballer des Jahres 1999: Javier Saviola
Argentinischer Nationalspieler: Ezequiel Garay
Portugiesischer Nationalspieler: Eduardo dos Reis Carvalho
Belgischer Nationalspieler: Axel Witsel
Neuzugang 2011: Nolito
Paraguayischer Nationalspieler: Ăscar Cardozo
| NeuzugÀnge | |||
|---|---|---|---|
| Zeitraum | Nat. | Spieler | alter Verein |
| Sommer | |
Nemanja Matic | |
| Sommer | |
Bruno César | |
| Sommer | |
Daniel Wass | |
| Sommer | |
Artur Moraes | |
| Sommer | |
Nuno Coelho | |
| Sommer | |
Enzo Pérez | |
| Sommer | |
Lorenzo Melgarejo | |
| Sommer | |
Nolito | |
| Sommer | |
Rodrigo Mora | |
| Sommer | |
André Almeida | |
| Sommer | |
Léo Kanu | |
| Sommer | |
Joan Capdevila | |
| Sommer | |
Ezequiel Garay | |
| Sommer | |
Axel Witsel | |
| Sommer | |
Emerson | |
| Sommer | |
Eduardo | |
| Sommer | |
Mika | |
| Winter | |
Rafael Copetti | |
| Winter | |
Yannick DjalĂł | Vereinslos |
| AbgÀnge | |||
|---|---|---|---|
| Zeitraum | Nat. | Spieler | Neuer Verein |
| Sommer | |
JoĂŁo Pereira | |
| Sommer | |
MĂĄrio Rui | |
| Sommer | |
Nuno Gomes | |
| Sommer | |
Weldon | |
| Sommer | |
José Moreira | |
| Sommer | |
FĂĄbio CoentrĂŁo | |
| Sommer | |
Marco Zoro | |
| Sommer | |
SanĂĄ | |
| Sommer | |
Evandro BrandĂŁo | |
| Sommer | |
LuĂs Filipe | |
| Sommer | |
Roberto | |
| Sommer | |
Freddy Adu | |
| Sommer | |
Javier Balboa | |
| Sommer | |
Jorge Ribeiro | |
| Sommer | |
André Carvalhas | |
| Sommer | |
Hassan Yebda | |
| Sommer | |
Romeu Ribeiro | |
| Sommer | |
André Soares | |
| Winter | |
César Peixoto | Vertragsauflösung |
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| Name | Nat. | Funktion | Amtsantritt | letzter Verein | |
|---|---|---|---|---|---|
| Management | |||||
| LuĂs Filipe Vieira | |
PrÀsident | 2003 | Keiner | |
| Rui Costa | |
Sportlicher Leiter | 2008 | | |
| Trainerstab | |||||
| Jorge Jesus | |
Trainer | 2009 | | |
| Miguel Quaresma | |
Co-Trainer (Abwehr) | 2009 | | |
| Raul José | |
Co-Trainer (Angriff) | 2009 | | |
| Pietra | |
Co-Trainer | 2009 | | |
| MĂĄrio Monteiro | |
Konditionstrainer | 2009 | | |
| Hugo Oliveira | |
Torwart-Trainer | 2011 | | |
| Scouting | |||||
| Rui Ăguas | |
Scout | 2008 | | |
| Rifa | |
Scout | 2010 | | |
Benfica PrÀsident: Luis Filipe Vieira
Benfica Sportdirektor: Rui Costa
TorhĂŒter
|
Abwehrspieler
|
Mittelfeldspieler
|
StĂŒrmer
|
Verstorbener Torwart: Robert Enke
Europas FuĂballer des Jahres 1965 und Benfica Legende: EusĂ©bio
Portugals FuĂballer des Jahres 2007: SimĂŁo
Benfica Legende: Nuno Gomes
Die FuĂballabteilung von Benfica Lissabon hat drei Ultra-Gruppierungen, von denen eine offiziell anerkannt ist.
Die Diabos Vermelhos haben sich 1982 gegrĂŒndet und sind bis heute die offizielle Ultra-Gruppierung von SL Benfica. Zu Glanzzeiten hatten sie um die 6000 Mitglieder. Heute haben sie ca. 1500 Mitglieder, sie befinden sich in der nördlichen Kurve des Stadions.
Die No Name Boys haben sich durch einen Streit unter den Diabos Vermelhos 1992 gegrĂŒndet. Die No Name Boys hatten maximal etwa 5000 Mitglieder. 1996 zogen sich durch einen Todesfall beim Pokalspiel gegen Sporting Lissabon viele Mitglieder zurĂŒck. Heute haben sie ca. 2500 Mitglieder, welche sich wĂ€hrend der Spiele in der sĂŒdlichen Kurve des Stadions aufhalten.
Die Grupo Manks sind eine kleine Gruppe, die nur 30 Mitglieder hat. Ăber ihr GrĂŒndungsdatum gibt es keine genauen Aussagen, sie wurden im Jahr 1994 zum ersten Mal als âGrupo Manksâ im Stadion gesehen, geben jedoch 1996 als GrĂŒndungsjahr an. Bei den Spielen schlieĂen sie sich den Diabos Vermelhos an und machen durch eine groĂe Zaunfahne auf sich aufmerksam.
Radsport war die zweite Abteilung, die im Club eingefĂŒhrt wurde. Sie ist auch, mit FuĂball zusammen, die einzige, die im Vereinslogo integriert ist. Die Abteilung war zum ersten Mal zwischen 1906 und 1941 aktiv. Danach nochmals von 1947 bis 1978 und 1999 und 2000. Man feierte groĂe nationale Erfolge, so wurde die Portugal-Rundfahrt insgesamt neunmal gewonnen. Zuletzt siegte der Spanier David Plaza 1999. In diesem Jahr nahm das Team auch an der Vuelta a España teil. 2006 wurde beschlossen, dass die Abteilung ab 2007 wieder aktiv wird. Es nahm als Professional Continental Team in die neue Saison 2007 in Angriff.[1] Ende der Saison 2008 löste sich die Mannschaft nach erfolgloser Sponsorensuche auf.
Der Kopf der Abteilung war der ehemalige Fahrer Orlando Rodrigues.
Auch die Basketballabteilung gehört zu den erfolgreichsten Portugals, bislang konnte sie 21 nationale Meisterschaften, die letzte 2009, sowie 18 nationale Pokalgewinne feiern. Ihre erfolgreichste Zeit hatte sie Mitte der 1990er-Jahre, als sie sich dreimal hintereinander (1993/94 bis 1995/96) fĂŒr die Hauptrunde des Europapokals der Landesmeister qualifizieren und dabei namhafte Vereine schlagen konnte. Besonders die 45 Punkte[2], die Carlos Lisboa zum Sieg gegen Partizan Belgrad im RĂŒckspiel der 2. Qualifikationsrunde in der Saison 1995/96 beitrug, gelten noch immer als eine der bedeutendsten individuellen Leistungen in der Geschichte des portugiesischen Basketballs. Ein weiterer wichtiger Spieler dieser Ăra war der angolanische Nationalspieler Jean-Jacques Conceição.
Im Badminton wurde Benfica von 1962 bis 1968 sowie 1972, 1973, 1976, 1977 und 1978 portugiesischer Mannschaftsmeister.
SC Braga | AcadĂ©mica de Coimbra | SC Beira-Mar | CD Feirense | MarĂtimo Funchal | Nacional Funchal | Gil Vicente FC | VitĂłria GuimarĂŁes | UniĂŁo Leiria | Benfica Lissabon | Sporting Lissabon | SC Olhanense | FC Paços de Ferreira | FC Porto | Rio Ave FC | VitĂłria SetĂșbal