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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
Berge wurde im Rahmen der Kommunalen Gebietsreform am 1. Januar 1970 überwiegend (5,17 km² von 5,74 km²) nach Gevelsberg eingegliedert.[1] Berge gehörte seit dem Mittelalter zum „Speckgürtel“ von Gevelsberg und gehörte als selbständige Gemeinde dem Amt Volmarstein an. Es liegt im nordöstlichen Bereich von Gevelsberg.
Berge besteht heute aus den Ortsteilen Berge-Heck und Berge-Knapp. Die Landgüter Gut Berge und Gut Wehberg sind vor allem durch die Hengststation und die Pferdezucht bekannt geworden. Am Gut Berge befindet sich auch der Golfclub Gut Berge. Außerdem gehörte bis zur Eingemeindung die frühere Wasserburg Gut Rocholz zu Berge.
In der Nähe des Gutes Wehberg wurde eine der ersten Spuren menschlicher Anwesenheit im Gevelsberger Raum gefunden (eine Axtklinge aus der Steinzeit).
Der Ortsteil Berge-Knapp wurde in den 70er Jahren mit einigen Hochhäusern des Bauverein Gevelsberg eG und anderer Bauherren bebaut. Heute leben dort ca. 2.700 Einwohner. Der Ortsteil verfügt über einen eigenen S-Bahn-Anschluss. Beliebt ist der künstlich aufgestaute Berger See.
Am Rande des Ortsteils Berge-Knapp liegt der neue Kommunalfriedhof der Stadt Gevelsberg. Der alte Berger Friedhof befindet sich in Berge-Heck.
Inhaltsverzeichnis |
Die erste urkundliche Erwähnung aus dem heutigen Gemeindegebiet war die des Hauses Rocholz 1367. Die Schreibweise Berge wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg eingeführt und Berge schließlich 1815 als Gemeinde erwähnt. Mit der Gründung von Hammerwerken begann um 1760 die Industrialisierung. Der Autobahnanschluss an die A1 wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fertiggestellt und Berge 1970 nach Gevelsberg eingemeindet.
51.34857.3644Koordinaten: 51° 21′ N, 7° 22′ O